04.06.2021

miss.pinny-Gründerin entwirft unter Künstlernamen „Mila“ Cardi Gastro-Schürze

Die Schürze - ein Utensil, das hauptsächlich in der Küche und ab und zu beim Grillen verwendet wird. Und den Trägern in Form und Stil meist egal ist. Dies will Lydia Walter, auch bekannt als Mila Cardi, mit miss.penny ändern.
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(c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer - Eine modische Schürze war die Idee von Lydia Walter aka Mila Cardi.

Lydia Walter ist Designerin, Schneiderin und Produktentwicklerin. Unter ihrem Künstlernamen Mila Cardi entwirft sie mit miss.pinny eigene Mode, die sie in ihrer Boutique in Nürnberg und im Onlineshop verkauft. Neben ihrer eigenen Kollektion hat die 35-Jährige nun eine stylische Schürze für zu Hause und den Gastronomiebereich entworfen. Der Stoff ist Wasser- und schmutzabweisend und so soll ihr Produkt viel belastbarer und langlebiger als herkömmliche Baumwollschürzen sein.

miss.pinny-Schürze mit Kängurutaschen

Durch die besondere Oberflächenbeschaffenheit könne die Schürze bei Beschmutzungen bloß abgewischt werden und müsse nicht sofort in die Waschmaschine. Ihr Design ermögliche es zudem, das Kleidungsstück zu allen Outfits zu tragen. Durch die integrierte Kängurutasche mit beidseitigen Eingriffen lassen sich Arbeitsutensilien wie Block, Stift oder Handy verstauen und griffbereit halten.

Küchenkleidung „verlifestylen“

Die Gründerin möchte allgemein das angestaubte Image des Gastronomie-, Küchen- und Haushalts-Kleidungsstücks ins neue Jahrtausend transferieren. „Man kann die Schürze überall tragen, zu Hause, beim Kellnern, als Friseur, als Barkeeper, beim Hummer essen – Einsatzmöglichkeiten gibt es sehr viele“, sagt Walter. In je zwei verschiedenen Größen für Frauen und für Männer gibt es modische Varianten, die in Deutschland hergestellt und in einem kleinen Thüringer Betrieb genäht werden. Produziert wird derzeit nach Auftragslage.

Auch für Männer

Die Schürzen von miss.pinny by Mila Cardi bestehen aus Polyester und werden nach Schnittmustern in einer Kombination aus Beige und Schwarz gefertigt, wobei die für Männer kürzer ist als die für Frauen. Die Fashion-Schürze kostet 99 Euro. Erste Chargen wurden bisher via Crowdfunding verkauft.

Wer Walter mit miss.pinny näher kennenlernen möchte, hat am Montag Abend in der „Höhle der Löwen“ Gelegenheit dazu. Weiters dabei: Click A Tree/B’n’Tree, FitOaty, Routago und Mary’s Dream Coffee.

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(v.l.) Das Führungsteam von reebuild: Nicolaus Lederer, Alexander Kornell, Matteo Cimadom, Luca Papay © Oskar Fleischanderl

Papierordner und manuell geführte Excel-Tabellen sollen der Vergangenheit angehören, zumindest wenn es nach reebuild geht. Das Tech-Startup automatisiert mit seiner KI administrative Tätigkeiten von Bauleitern. Es wandelt also Dokumente, PDFs, Fotos etc. in strukturierte Daten um oder automatisiert Aufgaben wie die Rechnungsprüfung. In der vergangenen Pre-Seed-Runde sind bereits bekannte Investoren wie Hansi Hansmann eingestiegen (brutkasten berichtete). Nun schloss reebuild eine Seed-Runde von über drei Millionen Euro ab, angeführt vom europäischen Investor Fortino Ventures, mit Beteiligung von Rise PropTech und CuriosityVC.

Weitere Automatisierung des kaufmännischen Ablaufs

Mit dem frischen Kapital sollen KI-gestützte Module weiterentwickelt werden, durch die der kaufmännische Ablauf von der Kalkulation bis zur Buchhaltung weitgehend automatisiert werde. „Wir wollen den Kosmos auf unserer Plattform mit immer neuen Workflows erweitern. Darunter verstehen wir z.B. den Erstellungsprozess von Ausgangsrechnungen“, sagt CEO und Gründer von reebuild Alexander Kornell im brutkasten-Gespräch. Zudem soll das Büro in Wien personell aufgestockt werden. Aktuell ist reebuild in Deutschland und in Österreich etabliert. Durch die Investitionen soll nun in weitere europäische Länder wie Italien oder Polen expandiert werden. Es gebe bereits Entwicklungspartnerschaften mit ersten Proof Points.

Zu den Kund:innen zählen Unternehmen wie Pittel+Brausewetter oder 3SI Immogroup. Die Software wird, laut dem Startup, in Wien entwickelt, in Deutschland gehostet und ist DSGVO-konform.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“

„Wir sind überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für Bauunternehmen und Projektentwickler ist, ihre Backoffice-Prozesse mit Software und KI zu digitalisieren und zu automatisieren“, sagt Wouter Goossens, Partner bei Fortino Ventures. Reebuild erklärt, dass die Verwaltung und Steuerung von Kosten zwischen den Abteilungen im operativen Geschäft der Baubranche veraltet sei. Rechnungen würden händisch mit Vertragsbedingungen oder Lieferscheinen abgeglichen und Führungskräfte würden Entscheidungen auf Basis überholter Informationen treffen müssen.

„Wir kennen die Probleme der Branche aus erster Hand und entwickeln reebuild gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden extrem nah an der Praxis“, sagt Kornell über die Baubranche und ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass wir diesen Markt mit einem Team aus Bau- und Technologie-Know-how aufmischen können. Nicht mit einem weiteren Tool, sondern mit einer Lösung, die wirklich versteht, wie Baustellen und Projekte kaufmännisch abgewickelt werden.“

Reebuild sorge für beschleunigte Prozesse und aktuellere Entscheidungsgrundlagen, was wiederum zu messbaren Einsparungen im gesamten Unternehmen führe. Beschaffungskosten könnten dadurch um bis zu 20 Prozent sinken.

Vision: Administrativer Aufwand auf null senken

Der bürokratische Aufwand soll laut reebuild in Zukunft gänzlich verschwinden. Auf Basis der strukturierten Daten hinter jedem Dokument entwickele reebuild das Agentic Backoffice für Bauunternehmen. KI-Agenten übernehmen eigenständig Routineaufgaben wie Prüfung, Abgleich und Vorkontierung. Dadurch sollen Teams ihre Zeit eher für das operative Geschäft anstatt für das manuelle Kostencontrolling nutzen.

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