01.03.2018

Mind Gamers: Escape Room WM kommt im Sommer zurück

Inspiriert durch den österreichischen Film MindGamers aus dem Jahr 2015 entwickelten drei heimische Firmen den passenden Escape Room dazu – und schafften damit Rahmenbedingungen für eine Weltmeisterschaft mit digitalen Challenges.
/artikel/mind-gamers-oesterreicher-entwickeln-digitale-escape-room-wm
Mind Gamers Premiere in Wien

Initiiert durch Red Bull, die auch die weltweite Kommunikation des Projekts durchführen, legte Dr. Konstantin Mitgutsch, Founder der Firma Playful Solutions, in Boston den Grundstein für Mind Gamers. Im dort angesiedelten MIT-Labor erarbeitete man mit einer Fokusgruppe von 100 Studenten Möglichkeiten für eine Weltmeisterschaft. Mitgutsch: „Herausgekommen ist die Idee eines digitalen Würfels – eines Multiplayergames, das auf einem Puzzle-Konzept besteht, das randomized puzzles generieren kann und möglichst zugänglich sein soll.“

+++Rubik’s Cube-Weltmeisterschaft feiert in Wien Premiere +++

Mind Gamers: Technologie aus Österreich

Mit der technischen Umsetzung, sowohl Hardware- als auch Softwaretechnisch, wurde die Wiener Spieleschmiede Mipumi Games betraut. Gregor Eigner, Managing Director Mipumi Games, begibt sich dabei mit seiner Firma auf neues Territorium: „Für das Projekt mussten wir bei Null starten. Wir haben neue Technologien gebaut, darunter einen 50-Zoll Touchscreen für mehrere Spieler. Wir haben viele neue Erfahrungen mit Logistik, Eventmanagement und im Bereich Software-Development gemacht.“

Mit dem Thema Escape Rooms hat sich die Firma erst mit Beginn des Projekts Mind Gamers beschäftigt. Eigner: „Als Entwickler war für uns der Brückenschlag zwischen dieser Idee und neuen, digitalen Inhalten die wichtige Herausforderung“. 2017 fand die erste WM mit dem Namen “Mission: Unlock Enoch” statt, nachdem in 24 Ländern Qualifikationen ausgespielt wurden. Im Sommer 2018 soll die nächste Mission starten, diesmal mit 34 Ländern.

Die Idee kam von Red Bull

VR bleibt ein Thema

Ab diesem Jahr wird die Weltmeisterschaft keinen Subnamen mehr erhalten, sondern einfach „Red Bull Escape Room World Championship“ heißen. Gestartet wird im Sommer, das Finale wird dann im März 2019 gespielt. Mitgutsch: „Wir haben hier etwas Einzigartiges – ein Online-Game, das zur Registrierung verwendet wird, ein Multiplayer-Game, das über 15.000 Leute spielen und einen abschließenden Escape Room. Die Geschichte, die all das zusammenhält, schreiben wir gerade“.

Bereits im Vorjahr gab es die Einbindung eines VR-Elements – zumindest in den Offline-Events. Online ist die Technik noch nicht wettbewerbstauglich, so Mitgutsch. „Unter Wettbewerbsbedingungen hat man andere Anforderungen als es sonst üblich ist. Wirklich faire Turnierbedingungen allein in VR zu schaffen, speziell online, ist aktuell noch unmöglich“. Eigner ergänzt: „Synchronisierung mit VR und/oder AR ist ein großes Thema, das uns die nächsten Jahre noch intensiv beschäftigen wird“.

Deine ungelesenen Artikel:
22.07.2026

„iPhone-Moment für das Familien-Whiteboard“: Wie das Grazer Startup Dæly den Alltag organisieren will

Das Grazer Startup Dæly will die Familienorganisation digitalisieren und ist in seinem Segment bereits Marktführer im DACH-Raum. Mit einem abonnementfreien Touch-Wandkalender für 300 Euro bringt das gebootstrappte Unternehmen verstreute Kalender und To-Do-Listen an einen Ort und konnte schon mehrere Tausend Familien damit überzeugen. Die Gründer setzen dabei auf Datenschutz und Cashflow-Finanzierung.
/artikel/iphone-moment-fuer-das-familien-whiteboard-wie-das-grazer-startup-daely-den-alltag-organisieren-will
22.07.2026

„iPhone-Moment für das Familien-Whiteboard“: Wie das Grazer Startup Dæly den Alltag organisieren will

Das Grazer Startup Dæly will die Familienorganisation digitalisieren und ist in seinem Segment bereits Marktführer im DACH-Raum. Mit einem abonnementfreien Touch-Wandkalender für 300 Euro bringt das gebootstrappte Unternehmen verstreute Kalender und To-Do-Listen an einen Ort und konnte schon mehrere Tausend Familien damit überzeugen. Die Gründer setzen dabei auf Datenschutz und Cashflow-Finanzierung.
/artikel/iphone-moment-fuer-das-familien-whiteboard-wie-das-grazer-startup-daely-den-alltag-organisieren-will
Die Dæly-Gründer v.l.: Paul Truffner, Florian Ritter und Alexander Walliser | (c) Dæly
Die Dæly-Gründer v.l.: Paul Truffner, Florian Ritter und Alexander Walliser | (c) Dæly

„Es ist so ein bisschen der iPhone-Moment für das Familien-Whiteboard“, sagt Florian Ritter, Co-Founder des Grazer Startups Dæly, im Gespräch mit brutkasten. Gemeinsam mit Paul Truffner und Alexander Walliser hat der 26-Jährige ein digitales Wandgerät entwickelt, das die traditionelle Zettelwirtschaft in Haushalten ersetzen soll. Der 15,6 Zoll große Touchscreen fungiert als zentrales Organisationsmedium und soll verstreute Kalender, Einkaufslisten und To-Do-Anwendungen vereinen.

Die Organisation in vielen Familien sei nämlich auf bis zu acht verschiedene, teils digitale und teils analoge Werkzeuge verteilt, erklärt Ritter. Kinder besäßen oft noch kein Smartphone, weshalb Eltern Termine zwar digital im Google- oder Apple-Kalender pflegten, parallel aber einen analogen Wandkalender führten, damit der Nachwuchs sehe, wann etwa das Fußballtraining stattfinde. Diese fragmentierte Organisation führe zu mangelndem Überblick, ständigen Missverständnissen und Koordinationsstress im Alltag.

„Wir bringen diese ganzen Tools in ein einziges System“

Um Abhilfe zu schaffen, führt das System verschiedene Datenquellen zusammen. „Wir bringen diese ganzen Tools in ein einziges System, das für alle funktioniert“, erläutert Ritter. Die Gründer haben das Gerät systemagnostisch aufgebaut, sodass Nutzer Google-, Outlook- oder Apple-Kalender synchronisieren können. Dies löse ein häufiges Problem in Partnerschaften, in denen die Beteiligten oft unterschiedliche Kalendersysteme nutzten. Über eine kostenlose Begleit-App für iOS und Android lassen sich Einträge auch von unterwegs verwalten.

Neben der Terminplanung bietet das Gerät eine Aufgabenverwaltung, ein Punktesystem für Kinder sowie eine Einkaufs- und Essensplanung. Für Ritter ist klar: „Unser Ziel ist es, das beste Familienhaushalts-Managementsystem zu bauen, das es gibt.“ Die kontinuierliche Weiterentwicklung erfolge auf Basis des Feedbacks einer engagierten Nutzerschaft, wobei das System Software-Updates automatisch und kostenfrei aufspiele.

Hardware-Entwicklung ohne Investorengelder

Im konkreten Segment, in dem es mehrere internationale Player gibt, ist man bereits Marktführer im DACH-Raum. „Wir sind bereits bei mehreren Tausend Familien im Einsatz“, sagt Ritter. Dabei setzt so ein Hardware-Startup bekanntlich eine stabile finanzielle Basis voraus. Hier unterscheidet sich der Weg des Unternehmens von einigen im Technologiesektor üblichen Mustern: Dæly ist vollständig eigenfinanziert und bereits profitabel. Für die Entwicklung und den Start investierten die Gründer einen sechsstelligen Betrag aus eigenen Mitteln, die sie unter anderem durch ihr bestehendes E-Commerce-Unternehmen „Tassenliebling“ erwirtschaftet hatten. Der weitere Aufbau erfolge primär über eine Vorbestellungskampagne sowie den laufenden operativen Cashflow. „Wir können das richtig gut aus dem eigenen Cashflow heraus stemmen“, sagt Ritter.

Er sieht in diesem „Finance Based Scaling“ eine zentrale Stärke des jungen Unternehmens. Auf Risikokapital wolle das Team vorerst verzichten, um die Unabhängigkeit zu wahren. Die Bildschirme lässt das Startup wie branchenüblich in China fertigen. Ritter räumt dabei ein, dass eine Produktion in Europa wünschenswert wäre, dass jedoch die Kosten für das Endgerät, das aktuell 300 Euro kostet, massiv steigern würde.

Fokus auf den DACH-Raum und europäische Sicherheitsstandards

Trotz der Hardware-Fertigung in Asien legt das Unternehmen großen Wert auf europäische Sicherheitsstandards. Ein zentraler Aspekt des Produkts ist die bewusste Abgrenzung von US-amerikanischen Cloud-Diensten. Um die Privatsphäre der Familien zu schützen, betreibt das Unternehmen seine Server ausschließlich in Deutschland. Synchronisierte Kalenderdaten speichert das System laut Herstellerangaben nicht zwischen. Die technische Infrastruktur verzichtet bei der Datenspeicherung auf US-Anbieter wie Google Firebase, um die Einhaltung der DSGVO und europäischer Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

Beim physischen Produkt setzt das Startup auf Nachhaltigkeit: Das Gerät verfügt über keinen Akku. Ritter begründet dies mit der höheren Energieeffizienz eines direkten Stromanschlusses und dem Umweltschutz durch die Vermeidung seltener Rohstoffe. Der feste Standort an der Steckdose sichere, dass das Gerät stets für alle Familienmitglieder auffindbar bleibe. In den kommenden Monaten liege der strategische Fokus des Teams ganz auf dem DACH-Markt. Eine weitere geografische Expansion behalte man sich für einen späteren Zeitpunkt vor.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Mind Gamers: Escape Room WM kommt im Sommer zurück

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Mind Gamers: Escape Room WM kommt im Sommer zurück

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Mind Gamers: Escape Room WM kommt im Sommer zurück

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Mind Gamers: Escape Room WM kommt im Sommer zurück

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Mind Gamers: Escape Room WM kommt im Sommer zurück

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Mind Gamers: Escape Room WM kommt im Sommer zurück

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Mind Gamers: Escape Room WM kommt im Sommer zurück

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Mind Gamers: Escape Room WM kommt im Sommer zurück

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Mind Gamers: Escape Room WM kommt im Sommer zurück