22.05.2026
GEHALT

Millionenumsatz, null Gehalt: Was Gründer:innen wirklich verdienen

Finanzierungsrunden in Millionenhöhe, zweistellige Wachstumsraten, Mitarbeiter:innen, die pünktlich ihr Gehalt bekommen – und mittendrin Gründer:innen, die sich selbst jahrelang kaum etwas auszahlen. Warum der finanzielle Selbstverzicht zur ungeschriebenen Regel des Unternehmertums geworden ist – und was er wirklich kostet.
/artikel/millionenumsatz-null-gehalt-was-gruenderinnen-wirklich-verdienen
Nadina Ruedl und Michael Kowatschew lachen in die Kamera
Nadina Ruedl (Die Pflanzerei) und Michael Kowatschew (Heizma) teilen ihre Erfahrungen mit Gehältern. (c) Nadina Ruedl/brutkasten

Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von Mai 2026 „Die nächste Stufe“ erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


In der Startup-Szene spricht man offen über Finanzierungsrunden, monatliche Wachstumsraten und die Anzahl der Mitarbeiter:innen, die man in den letzten sechs Monaten eingestellt hat. Was dabei
unerwähnt bleibt, ist, was all das finanziell für die Gründer:innen als Privatpersonen bedeutet – wie viel landet eigentlich auf deren Konto? Wovon leben Gründer:innen eigentlich, während sie ein Unternehmen aufbauen, das nach außen hin floriert?

„Wir leben in einem Co-Working-Space und es ist hier wie so eine Riesen-WG. Trotzdem reden wir über dieses Thema nicht“, sagt Nadina Ruedl. Die Gründerin von Die Pflanzerei beobachtet seit Jahren, wie sich das Schweigen über persönliche Finanzen selbst durch engste Arbeitsbeziehungen zieht. „Sogar in einem vertrauten Verhältnis, wo man sich Tag für Tag sieht, jeden Tag miteinander isst, jeden Tag über Probleme spricht, redet man nicht über das, was das alles monetär heißt“, erzählt sie. Es sei etwas, das zwar natürlich für jeden existiere, aber nie ausgesprochen werde.

Mit dem Thema Gründergehalt verbindet sich in der Szene eine unausgesprochene Wertung, die Ruedl klar benennt: „Damit verbunden wird: Bist du erfolgreich oder bist du nicht erfolgreich?“ Da niemand über sein Gehalt redet, wusste Ruedl anfangs gar nicht, welche Summe überhaupt angemessen wäre. Wer zugibt, sich nichts oder kaum etwas auszuzahlen, riskiert außerdem, als gescheitert zu gelten.

Die Pflanzerei first

Der „Gustl“ ist inzwischen überall in Wien; in Billa-Filialen, in Feinkostläden, in der Gastronomie: Der pflanzliche Leberkäse von Die Pflanzerei hat seinen Weg ins Kühlregal gefunden. Nadina Ruedl hat dafür in den ersten Jahren auf einiges verzichtet: auf Urlaub, Wochenenden und ein regelmäßiges Gehalt. „Ich habe seit fünf Jahren keinen Sonntag mehr, wo ich nicht am Abend noch arbeite“, sagt Ruedl.

Ihr Wiener Unternehmen steht seit seiner Gründung 2021 für pflanzliche Alternativen bei österreichischer Hausmannskost. All das baute Ruedl ohne externes Kapital auf – lediglich mit ihren eigenen Ersparnissen, viel Zeit und Energie. Im ersten Jahr verzichtete sie auf ein Gehalt. Ruedl startete mit insgesamt 47.000 Euro, die sie sich durch vorherige Jobs angespart hatte. Der Cashflow von Die Pflanzerei floss direkt zurück ins Unternehmen – in Kühlschränke, Tiefkühlgeräte, Equipment; die Infrastruktur eines Betriebs, der wachsen wollte. „Ich habe ein Jahr lang alles reinvestiert, was ich an Umsatz gehabt habe. Es ist nichts in meine Tasche gewandert“, erzählt die Gründerin.

Gleichzeitig lebte sie von 1.000 bis 1.500 Euro im Monat. Im ersten Geschäftsjahr reduzierte Ruedl ihre Ausgaben auf das Minimum und verzichtete freiwillig auf Urlaub. „Ich habe gar nicht die Zeit gehabt. Sogar Freunde haben mich drei Monate nicht gesehen, weil ich einfach nur gearbeitet habe. Mein ganzes Leben hat sich darum gedreht“, sagt sie.

Als sie ihren Job kündigte und sich mit einem veganen Food-Startup selbstständig machte, war das für ihre Eltern, die in einer ländlichen Region Österreichs leben, ein Schock. „Meine Mama hat vor Angst geweint; das waren keine Freudentränen“, schildert Ruedl. Die Familie hatte monatliche Gehälter als Normalzustand erlebt, vierzehn im Jahr, Urlaub inklusive. Eine Tochter, die sich nichts auszahlt und sieben Tage die Woche arbeitet, war anfangs sehr ungewohnt für die Eltern.

Bei der Frage, ob die Anfangsphase des Unternehmens eine mentale Belastung war, winkt Ruedl ab: „Da stellt sich die Frage nicht, ob du mental irgendwas brauchst, sondern da funktionierst du.“ Was von außen nach Erschöpfung klingt, erlebte sie als etwas anderes: „Du bist als Gründerin oder Gründer so dermaßen verliebt in diese Idee – du gibst dafür ohne nachzudenken 200 Prozent.“

Nadina Ruedl ist die Gründerin und CEO von Die Pflanzerei. (c) Nadina Ruedl

Entscheidung mit Konsequenz

Investor:innen an Bord zu holen war für die Pflanzerei-Gründerin nie eine ernst zu nehmende Option. Als ein potenzieller Geldgeber vorschlug, die Produktlinie um Fleischprodukte zu erweitern, war für sie klar, dass das nicht infrage kam: „Ich stehe 100 Prozent zu meiner Vision. Ich verkaufe
mich nicht.“ Die Freiheit, jede Entscheidung selbst zu treffen, sei ihr mehr wert gewesen als die finanzielle Erleichterung, die externes Kapital gebracht hätte. Als der Ukrainekrieg die Rohstoffpreise in die Höhe trieb und die Inflation zehn Prozent erreichte, gab es Monate, in denen sie Vorfinanzierungen aus eigener Tasche stemmen musste. „Du darfst nicht glauben, dass es linear läuft. Es geht immer auf und ab. Und durch deine Reaktion geht es immer weiter“, sagt die Gründerin.

Einen expliziten Plan B hatte Ruedl nicht. Sie wusste jedoch, dass im Notfall die Rückkehr ins Angestelltenverhältnis eine Möglichkeit gewesen wäre. Zuvor hatte sie im Bereich Marketing, unter anderem als Dozentin an Universitäten und als Kommunikationsleitung in Non-Profit-
Organisationen, gut verdient. „Ich habe damals die Entscheidung getroffen, dass ich mich mit der Pflanzerei selbstständig machen will – mit der Konsequenz, dass ich mich einschränken muss. Das war einfach Part of the Deal“, sagt die Gründerin.

Ihr Verhältnis zu Geld habe sich seit der Gründung grundlegend verschoben. „Die Frage ist nicht, was mein Maximum ist, sondern was mein Minimum ist – und das, was das deckt, ist wichtig.“ Heute zahlt sie sich einen Geschäftsführerinnenbezug aus, dessen Höhe regelmäßig mit ihrer Steuerberaterin angepasst wird, immer abhängig vom Cashflow, immer nachrangig zu den Gehältern ihrer Mitarbeiter:innen. „Bevor du dir selbst was auszahlst, kriegt es jeder andere. Meine Mitarbeiter:innen kriegen zuerst.“ Und was ist, wenn es finanziell mal eng wird? „Dann wird halt gestrichen. Und dann wird kein Gehalt der Mitarbeiter:innen später bezahlt oder gestrichen, sondern meines.“

Zehn Millionen Umsatz, privat fast pleite

Michael Kowatschew, Co-Founder von Heizma, sammelte ähnliche Erfahrungen wie Nadina Ruedl. Sein Wiener Startup, das Energielösungen für Einfamilienhäuser anbietet, erlebte einen Wachstumsverlauf, der von außen betrachtet beeindruckend wirkt: Im ersten Jahr wuchs das Unternehmen von null auf 3,5 Millionen Euro Umsatz, im zweiten Jahr knackte Heizma die Zehn-Millionen-Marke. Und trotzdem zahlten Kowatschew und seine zwei Co-Founder sich in dieser ganzen Zeit nichts aus.

„Wir haben 100 Prozent von dem, was wir finanziell erwirtschaften konnten, wieder in die Firma investiert“, beschreibt er die Anfangszeit von Heizma. Er und seine Co-Founder Alexander Valtingojer und Valentin Perkonigg investierten Eigenkapital als Darlehen in die Firma und drückten ihre Lebenshaltungskosten bewusst auf etwa 1.500 Euro im Monat, während jede verfügbare Ressource ins Unternehmen floss.

Was dabei niemand von außen sah: Trotz eines zweistelligen Millionenumsatzes im zweiten Jahr waren die Gründer privat fast am Limit. „Obwohl durch die Firma Millionen liefen, hatten wir persönlich kaum noch Geld und standen fast vor dem Aus“, verrät Kowatschew. Existenzängste? „Ja, Existenzängste waren sicherlich da. Ich glaube, das gehört fast immer dazu.“ Schlaflose Nächte und Angstzustände sind laut dem Mehrfachgründer quasi automatisch Teil der Erfahrung.

Sein Bewältigungsmechanismus ist typisch für ihn: „Ich kann mich davon immer ein bisschen distanzieren, es von draußen betrachten, und dann finde ich gemeinsam mit den Co-Foundern irgendwie einen Witz daran. Ich weiß einfach, dass es immer einen Weg aus einer schwierigen Situation heraus gibt.“ Als Jugendlicher betrieb Kowatschew Karate, innerhalb von fünf Jahren gewann er den österreichischen Meistertitel. Dasselbe Mindset, sagt er, habe er auf das Gründen übertragen: „Im Unternehmertum wirst du noch mal härter und noch mal länger dranbleiben müssen. Aber ich mache das so lange, bis es klappt.“

Was Heizma von vielen Startups unterscheide, sei das Vorhandensein eines Investorennetzwerks, das Kowatschew als „mentales Safety Net“ bezeichnet. Es wurde in den ersten zwei Jahren nicht genutzt, bot aber durch seine bloße Existenz eine andere Art von Sicherheit. Als externes Kapital nötig wurde, sammelte Heizma 2,5 Millionen Euro in unter zwei Wochen ein. Kowatschew spricht von rund 45 Investorengesprächen in einer einzigen Woche.

Die Serienunternehmer Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg haben Heizma gegründet. Sie stehen in einem schwarzen Heizma Shirt vor der Kamera.
Die Serienunternehmer Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg haben Heizma gegründet. (c) Alissar Najjar

Der perfekte Moment und die perfekte Summe

Den Zeitpunkt, an dem sich Gründer:innen selbst das erste Gehalt auszahlen, stellt man sich als außenstehende Person als großen Meilenstein vor. Nadina Ruedl fasste nach etwa anderthalb Jahren die Entscheidung, sich 1.000 Euro im Monat auszuzahlen. Für die Gründerin von Die Pflanzerei war das eine Art von Wertschätzung gegenüber der eigenen Arbeit und Zeit: „Ich arbeite seit vier Jahren sieben Tage die Woche. Irgendwo muss ich meine eigene Arbeit auch selbst wertschätzen“, sagt sie. Es war weniger eine finanzielle als eine symbolische Entscheidung.

Bei Michael Kowatschew verlief es unkompliziert und ziemlich unemotional. Kurz vor dem regulären Auszahlungstermin schrieb er seinen Co-Foundern eine kurze Nachricht. „Ich habe gesagt: Leute, ich würde das jetzt machen – 70.000 Euro Jahresgehalt pro Kopf‘“, erzählt Kowatschew.

Was folgte, war nicht die Erleichterung über das Geld selbst, sondern über das, wofür es stand. „Ob ich jetzt ein Gehalt habe oder nicht – der Stein ist vom Herzen gefallen, weil wir gerade sehr gute Zahlen, sehr gutes Wachstum haben und jetzt Profitabilität erreichen“, sagt der Gründer. „Das Geld war ein ‚Nice, dass das jetzt geht‘ – als Seiteneffekt davon, dass es der Company gut geht. Company Finance ist meine Finance – das sehe ich als eins.“

Ein Privileg, das niemand ausspricht

Wer Ersparnisse hat, kann sie einsetzen – wer ein Investorennetzwerk im Rücken hat, das im Ernstfall innerhalb von zwei Wochen Millionen mobilisiert, trägt ein anderes Risiko als jemand ohne diese Ausgangslage. „Für eine Startup-Gründung musst du ein gewisses Risiko tragen wollen – aber auch können“, sagt Kowatschew. Er hatte bereits zuvor Unternehmen gegründet, kannte gängige Fehler und wusste, wie man im Ernstfall einen kühlen Kopf bewahrt. Wer zum ersten Mal gründe, navigiere oft im Dunkeln.

Auch Ruedl spricht offen darüber: „Man muss immer vorsichtig sein. Ich habe das Glück, dass ich Eltern habe, die mich zwar finanziell nicht unterstützen könnten, aber die trotzdem da wären und sagen würden: ‚Im Worst Case wohnst du bei uns!‘“ Es sei nicht das, womit sie geplant habe, aber es existiere als Möglichkeit. „Das darf man auch nicht unterschätzen: Ich habe eine gute Ausbildung, Berufserfahrung und ein Netzwerk, das mich auffangen kann.“ Wer das nicht habe, trage beim Gründen ein fundamental anderes Risiko.

Wann also ist der richtige Zeitpunkt, sich als Gründer:in ein Gehalt auszuzahlen? Das hängt immer von der Person, dem gewünschten Lebensstil und vom Unternehmen ab, sagen beide Gründer:innen. „Wenn du wirklich an die Firma glaubst und die Möglichkeit hast, dann würde ich so lange wie möglich kein Geld rausnehmen“, meint Kowatschew. „Du wirst im ersten Jahr finanziell sowieso immer besser aussteigen, wenn du woanders arbeitest als in deiner eigenen Firma.“ Diese Empfehlung gelte aber nur, wenn man es sich leisten könne, betont der Mehrfachgründer gleichzeitig. Für Personen, die keinen Geldpuffer haben, keine Familie, kein Netzwerk, gelten andere Voraussetzungen.

Deine ungelesenen Artikel:
09.06.2026

German Venture & Growth Forum: Speedinvest bei neuer deutscher VC-Initiative an Bord

24 Venture-Capital- und Wachstumsinvestoren, darunter Speedinvest, wollen mit dem German Venture and Growth Forum erreichen, dass in Deutschland jährlich 15 Milliarden Euro mehr Wachstumskapital mobilisiert werden.
/artikel/german-venture-growth-forum-speedinvest-bei-neuer-deutscher-vc-initiative-an-bord
09.06.2026

German Venture & Growth Forum: Speedinvest bei neuer deutscher VC-Initiative an Bord

24 Venture-Capital- und Wachstumsinvestoren, darunter Speedinvest, wollen mit dem German Venture and Growth Forum erreichen, dass in Deutschland jährlich 15 Milliarden Euro mehr Wachstumskapital mobilisiert werden.
/artikel/german-venture-growth-forum-speedinvest-bei-neuer-deutscher-vc-initiative-an-bord
Speedinvest ist Teil des
Speedinvest ist Teil des "German Venture & Growth Forum" | (c) Speedinvest

Die Situation beim Wachstumskapital ist bei Österreichs großem Nachbarn zumindest statistisch gesehen besser als hierzulande. Doch auch in Deutschland bestehe eine erhebliche Finanzierungslücke, sind die Initiator:innen des German Venture & Growth Forum überzeugt. Die neu gegründete Initiative von 24 großteils deutschen Venture-Capital- und Wachstumsinvestoren legte nun das „German Venture & Growth Playbook“ vor, um das zu ändern.

Ein paar Prozent von 2,8 Billionen Euro

Während in den USA jährlich rund 0,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Venture- und Growth-Kapital investiert werden, liege die Quote in Deutschland bei weniger als 0,2 Prozent – so die Ausgangslage. Daraus ergebe sich ein jährliches Delta von rund 30 Milliarden Euro, rechnet man bei der Initiative vor. Zumindest die Hälfte davon, also jährlich 15 Milliarden Euro, soll mit den im „Playbook“ vorgeschlagenen Maßnahmen mobilisiert werden, so die Forderung. Denn deutsche institutionelle Investoren würden ein Vermögen von nicht weniger als rund 2,8 Billionen Euro verwalten. Bereits geringe Allokationen im niedrigen Prozentbereich könnten demnach erhebliche zusätzliche Mittel für innovative Wachstumsunternehmen bereitstellen.

„Die wachsende Wirtschaftslücke zwischen den USA und Europa geht zu einem großen Teil auf den Mangel an Wachstumskapital zurück. Unternehmen wie die Magnificent Seven wären ohne VC-Investoren nicht entstanden. Startups entwickeln nicht nur disruptive Technologien, sondern sie bauen Zukunftsindustrien auf. Deutschland hat die Mittel, genau diese Industrien zu finanzieren“, kommentierte Technologieinvestor Alexander Kudlich bei der Präsentation in Berlin.

Speedinvest und andere große Namen als Partner an Bord

Der Großteil der 24 am German Venture & Growth Forum beteiligten Investmentgesellschaften hat seinen Sitz in Deutschland mit großen Namen wie Cherry Ventures, Earlybird und High-Tech Gründerfonds (HTGF). Es sind jedoch auch internationale Akteure vertreten, darunter Österreichs größter VC Speedinvest. Das ist kaum verwunderlich, ist Deutschland doch mit 72 Beteiligungen (Stand Anfang 2026) am stärksten im Portfolio des Early-Stage-VCs vertreten, der wiederum zu den aktivsten seiner Art in Deutschland zählt.

Anm.: Der folgende Absatz wurde nach Veröffentlichung hinzugefügt

„Wir sind als offizieller Unterstützer dieser Initiative aufgetreten, weil wir fest überzeugt sind, dass Deutschland und Europa dringend eine signifikante Umschichtung der wirklich großen Kapitalpools in Richtung Innovationsökonomie benötigen. Dort wird die Wertschöpfung stattfinden und es wäre gesellschaftlich unverantwortlich, die breite Gesellschaft nicht daran teilhaben zu lassen“, kommentiert Speedinvest-Gründer Oliver Holle auf brutkasten-Anfrage. „Nun hoffen wir alle, dass auf die hoffnungsvollen Worte auch Taten folgen und die die relevanten Entscheidungsträger rasch agieren.“

Zentrales Ziel des Forums ist eine Neubewertung von Venture Capital als Anlageklasse durch institutionelle Investoren. Das Playbook verweist auf durchschnittliche Renditen europäischer Venturefonds von rund 14 bis 18 Prozent und hebt zugleich deren Diversifikationseffekt wegen einer geringen Korrelation zu Aktien- und Anleihemärkten hervor. „Für dieses Argument stehen wir seit Jahren. Jetzt bestätigen es die Daten, die politischen Rahmenbedingungen stimmen, und institutionelle Investoren sind bereit zuzuhören. Ich bin überzeugt: Wir stehen kurz davor, den gordischen Knoten zu durchschlagen“, sagt Christian Miele, General Partner bei Headline.

Drei Zugangswege für institutionelle Investoren

Erhebliches Potenzial für neue europäische Marktführer gebe es vor allem in den Bereichen Deep Tech, Künstliche Intelligenz, Robotik, Quantentechnologie, Energie, Verteidigung und Raumfahrt, meinen die Initiator:innen. Das „Playbook“ beschreibt dabei drei mögliche Zugangswege für Pensionskassen, Versicherungen, Versorgungswerke und Stiftungen: Investitionen in Einzelfonds, Dachfonds sowie Co-Investments. Dabei bietet der Text in fünf Kapiteln eine recht genaue Beschreibung, wie diese Investment-Strategien konkret umgesetzt werden können. So soll ohne staatliche Sondervermögen oder Garantien und bei marktkonformen Renditeerwartungen ein wesentlicher Beitrag zu einer „neuen Gründerzeit“ geleistet werden.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Millionenumsatz, null Gehalt: Was Gründer:innen wirklich verdienen

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Millionenumsatz, null Gehalt: Was Gründer:innen wirklich verdienen

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Millionenumsatz, null Gehalt: Was Gründer:innen wirklich verdienen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Millionenumsatz, null Gehalt: Was Gründer:innen wirklich verdienen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Millionenumsatz, null Gehalt: Was Gründer:innen wirklich verdienen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Millionenumsatz, null Gehalt: Was Gründer:innen wirklich verdienen

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Millionenumsatz, null Gehalt: Was Gründer:innen wirklich verdienen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Millionenumsatz, null Gehalt: Was Gründer:innen wirklich verdienen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Millionenumsatz, null Gehalt: Was Gründer:innen wirklich verdienen