20.03.2017

Predictive Analytics – Millioneninvestment für Linzer Startup 7LYTIX

Das Startup 7LYTIX ist spezialisiert auf Predictive Analytics für Retailer. Die CFP Holding GmbH sichert dem Linzer Unternehmen eine Million Euro Wachstumskapital zu.
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7LYTIX sichert sich eine Millionen Euro Wachstumskapital von internationalem Investor. © Robert Gortana

Eine Million Euro zum ersten Jahrestag. 7LYTIX wurde 2016 gegründet und beschäftigt sich mit Analysen, Prognosen und Consulting zum Thema Retail 4.0. Jetzt holen die beiden Gründer Emmerich Danner und Franziskos Kyriakopoulos mit der CFP Holding GmbH einen internationalen Investor an Bord.

7LYTIX sagt Kundenverhalten voraus.

Produktportfolio erweitern

„Das Investment ist für uns ein Wachstumsturbo und ermöglicht die intensive Weiterentwicklung unseres Produktportfolios sowie die Umsetzung großer Projekte mit namhaften nationalen und internationalen Kunden“, sagen Franziskos Kyriakopoulos und Emmerich Danner. Aktuell umfasst das Team von 7LYTIX 14 Mitarbeiter, darunter Data Scientists und Retail Consultants aus fünf verschiedenen Nationen.

Die Zukunft des Handels – Retail 4.0

Das Linzer Startup hat sich auf Predictive Analytics für Retailer spezialisiert und verbindet langjähriges Retail Consulting Know-how mit Data Science Expertise. Mit dem intelligenten Einsatz von Methoden künstlicher Intelligenz, darunter Machine Learning und komplexe Netzwerke, legt das Startup neuartige Optimierungspotenziale für Händler frei.

Redaktionstipps

Maßgeschneiderte Analysen in Echtzeit

Unter Predicitive Analytics versteht man eine Vielzahl statistischer Methoden, wie beispielsweise maschinelles Lernen, Text Mining oder Data Mining. Auf Basis von aktuellen und historischen Daten werden Vorhersagen über zukünftige Ereignisse – wie etwa das Kundenverhalten – geliefert. Mit den Produkten 7L Enterprise und 7L Smart hat das Unternehmen aktuell zwei Softwarelösungen am Markt. Die webbasierte eCommerce Lösung 7L Smart richtet sich speziell an kleine und große Onlineshops. 7L Enterprise richtet sich hingegen an alle Retailer – online oder stationär. Sie wird individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten und liefert maßgeschneiderte Analysen, Prognosen und Handlungsempfehlungen in Echtzeit.

„7LYTIX ist der erste Retail Predictive Analytics Anbieter in Österreich.“

Über 7LYTIX

7LYTIX ist der erste Retail Predictive Analytics Anbieter in Österreich und wurde im April 2016 von Emmerich Danner und Franziskos Kyriakopoulos gegründet. Das Startup bietet Retailern ein neuartiges Analyse- und Prognoseinstrument, bei welchem am Ende klare, leicht verständliche und umsetzungsorientierte Handlungsanweisungen stehen. Damit können Retailer bislang unsichtbare Potenziale auf den unterschiedlichsten Ebenen entdecken und ihr Geschäftsmodell noch effizienter gestalten. Das Kundenverhalten wird vorhersehbar und alle Aktivitäten können schon im Vorhinein entscheidend optimiert werden.
Mehr Infos unter www.7lytix.com
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Wyoming E-Auto-Verbot E-Auto-Förderung , Ladepunkt, Charging, E-Mobility
© Unsplash

„Elektromobilität ist in Österreich angekommen“. So lautet eine aktuelle Meldung des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI). Demnach waren im Juli 2026 erstmals mehr als 300.000 rein batterieelektrische Pkw (BEV) auf Österreichs Straßen unterwegs. Konkret lag der hochgerechnete Bestand Ende Juli bei 304.328 E-Pkw. Gleichzeitig setze sich der dynamische Hochlauf bei den Neuzulassungen fort: Im Juli waren 27,39 Prozent aller neu zugelassenen Pkw rein elektrisch, insgesamt wurden im Juli 7.073 E-Pkw neu zugelassen.

E-Autos: Drei Jahre später

„300.000 E-Pkw auf Österreichs Straßen sind ein starkes Signal: Die Elektromobilität ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Besonders erfreulich ist, dass wir gleichzeitig bei den Neuzulassungen einen Rekord sehen. Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein E-Auto, weil das Angebot größer wird, die Technologie ausgereifter ist und die Ladeinfrastruktur kontinuierlich wächst. Diesen Weg werden wir mit eMOVE Austria (Anm.: Dachmarke des Bundes für emissionsfreie Mobilität) weitergehen“, kommentiert Mobilitätsminister Peter Hanke.

Blickt man etwas mehr als drei Jahre zurück, sah die Lage noch anders aus: Damals zeigte eine Deloitte-Umfrage unter rund 1.000 Österreicher:innen ein zurückhaltendes Stimmungsbild: Nur neun Prozent der Befragten planten der im Jänner 2023 erschienenen Befragung nach, sich als nächstes Auto ein E-Fahrzeug anzuschaffen. Verbrennungsmotoren blieben damals für die Mehrheit weiterhin die erste Wahl, während Plug-in-Hybride an Zuspruch gewannen.

Allerdings: Eine heuer veröffentlichte Deloitte-Studie stützt teilweise die Erkenntnisse des BMIMI: Der österreichische E-Automarkt komme laut aktueller Untersuchung spürbar in Bewegung, auch wenn Verbrenner bei Konsument:innen weiterhin beliebt bleiben.

Von Jänner bis November 2025 wurden – wie in der Untersuchung angeführt – laut Statistik Austria 158.000 Elektro- oder Hybridautos neu zugelassen, ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für die Kaufentscheidung zugunsten eines E-Autos sprechen aus Sicht der rund 1.000 befragten Österreicher:innen vor allem geringere Treibstoffkosten (45 Prozent) und Umweltaspekte (37 Prozent), während Zweifel an der Reichweite (50 Prozent) und hohe Anschaffungskosten (40 Prozent) weiterhin als größte Hürden gelten.

Bei der Frage nach dem nächsten Autokauf hat sich der Wert gegenüber der Erhebung von vor drei Jahren hingegen kaum verändert: Rund zehn Prozent der Befragten würden sich für ein reines E-Auto entscheiden, weitere zehn Prozent für einen Plug-in-Hybrid und 15 Prozent für einen klassischen Hybrid als Einstieg.

Ladeinfrastruktur weiterhin Thema

Als zweiten zentralen Faktor identifiziert die aktuelle Deloitte-Studie die Ladeinfrastruktur: 38 Prozent nennen lange Ladezeiten als Hemmnis, und obwohl sich beim Netzausbau zuletzt viel getan habe, bleibt vor allem außerhalb Wiens Aufholbedarf. Auch bei privaten Lademöglichkeiten zeigt sich eine Lücke: Zwar würde die Mehrheit (63 Prozent) ihr E-Auto am liebsten zuhause laden, doch etwa ein Drittel (30 Prozent) verfügt gar nicht über eine eigene Ladestation.

Deloitte-Partner Matthias Kunsch bringt es so auf den Punkt: „Beim Thema Laden besteht erheblicher Handlungsbedarf. Investitionen in das Schnellladenetz sind – gerade außerhalb von Wien – dringend notwendig. Grundsätzlich ist es aber erfreulich, dass der E-Auto-Markt hierzulande endlich in Fahrt kommt. Doch Fakt ist auch: Erst durch ein effizient ausgebautes, flächendeckendes Ladenetz und vor allem leistbare Fahrzeuge wird sich die Elektromobilität wirklich bei der Masse durchsetzen.“

40.000 Ladepunkte als Sommerziel

In diesem Sinne spricht das BMIMI von einer „zunehmenden Dynamik“ bei diesem Thema: „Die Marke von 100.000 batterieelektrischen Pkw wurde in Österreich im September 2022 erreicht. Für die nächsten 100.000 Fahrzeuge waren anschließend 27 Monate notwendig. Für den Sprung von 200.000 auf 300.000 E-Pkw brauchte es hingegen nur noch rund 19 Monate. Damit beschleunigt sich der Hochlauf der Elektromobilität deutlich. In einzelnen Bundesländern liegt der Anteil der E-Pkw an den Neuzulassungen mittlerweile sogar bei über 30 Prozent“, liest man in der Aussendung.

Parallel zur steigenden Zahl an E-Fahrzeugen würde auch die öffentliche Ladeinfrastruktur kontinuierlich ausgebaut. Im Juli wurden 676 neue öffentliche Ladepunkte errichtet, seit Jahresbeginn 2026 damit insgesamt 3.817. Damit verfügt Österreich derzeit über rund 39.500 öffentliche Ladepunkte, die Marke von 40.000 soll noch im Sommer erreicht werden, so der Plan.

„Der Hochlauf der E-Mobilität funktioniert dort besonders gut, wo Fahrzeugangebot und Infrastruktur zusammenspielen. Deshalb setzen wir mit eMOVE Austria gezielt auf den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur“, erklärt Hanke. „Unser Ziel ist klar: E-Mobilität soll für die Menschen einfach, alltagstauglich und verlässlich sein – unabhängig davon, ob sie in der Stadt oder am Land leben.“

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