13.05.2022

Mijasi: Gründerin gründet nach Schusswunde Blaulicht-Startup

Von einem Blaulicht zum anderen - das ist die Geschichte von Mijasi-Founderin Isabel Bäring.
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(c) Masha Raymers/Pexels/Mijasi - Isabel Bäring musste nach einer Verletzung neu anfangen.

Isabel Bäring war Kommissarin und für das deutsche LKA tätig. Ihr erfolgreicher Weg, der mit 16 Jahren begonnen hatte, endete eines Tages als sie angeschossen wurde. Ein Projektil traf sie an Hand und Arm – ihr Gesicht wurde von Splittern getroffen. Mit Anfang 30 wurde sie frühzeitig pensioniert. Es sah nach dem Ende ihrer Blaulicht-Karriere aus. Doch dann kam die Idee zu Mijasi.

Mijasi möchte gegen blaues Bildschirmlicht helfen

Bäring beschäftigte sich über zehn Jahre mit den Themen Dermatologie bzw. Anti-Aging-Behandlungen und unterrichtet aktuell als Dozentin für Hautverjüngung an einer Akademie in Berlin und führt zudem dort ihre eigene Praxis für ästhetische Medizin.

Sie erkannte bei ihrem Neuanfang, dass der intensive bläuliche Schein eines Tablet, PC, Smartphone oder Fernseher die Zellen schwächen, die Haut stressen und so zu frühzeitiger Hautalterung und Faltenbildung führen kann.

Sonnenblumensprossen und Säure

Um dem entgegenzuwirken, hat sie ihr Produkt Mijasi Beautyflash entwickelt – bestehend aus der Wirkstoffkombination Tara-Tanninen und Bio-Sonnenblumensprossen sowie Hyaluronsäure als Feuchtigkeitsspender.

Das Fluid ist zu 100 Prozent vegan, frei von Silikonen, Parabenen bzw. künstlichen Farbstoffen und soll die Haut mit Hyaluron, Vitamin E und Niacinamiden bis in die Tiefe pflegen.

Nach der Markteinführung von Beautyflash entwickelte das Startup mittlerweile Followup-Produkte: „Mijasi Beautyflash Skinbooster Facial Spray“ und das „Mijas Beautyflash Skinbooster Facial Fluid“. Auch diese Produkte enthalten ihre „Anti Blue Light Formula“, die den Kern des Unternehmens bildet.


Mehr über die Gründerin gibt es am Montag in der „Höhle der Löwen“ Weiters dabei: VapoWesp, Aivy, Nivilli und Nice Tarts.

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Bitpanda-Co-CEO Christian Trummer und RBI-CEO Michael Höllerer | © Sabine Klimpt
Bitpanda-Co-CEO Christian Trummer und RBI-CEO Michael Höllerer | © Sabine Klimpt

2024 war es noch eine Pionier-Leistung: Damals integrierte die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien das Krypto-Angebot von Bitpanda direkt in ihr Online-Banking (brutkasten berichtete) und war damit nach Unternehmensangaben die erste traditionelle Bank in der EU mit so einem Angebot.

Bitpanda gewann seitdem bekanntlich mit seiner B2B-Schiene Bitpanda Enterprise (früher Bitpanda Technology Solutions) zahlreiche bekannte Banken auf mehreren Kontinenten als Kunden für solche Integrationen. In Österreich erfolgte indessen die noch nicht abgeschlossene Erweiterung auf andere Raiffeisen-Landesbanken, zuletzt diesen August jene in Salzburg.

Mehr als 18 Millionen Kund:innen in elf Märkten

Nun gelang Bitpanda Enterprise wieder ein größerer Coup: Die Raiffeisen Bank International will das Service in ihren Tochterbanken im CEE-Raum anbieten, wo sie in elf Märkten aktiv ist. Die Banken der Gruppe haben gemeinsam mehr als 18 Millionen Kund:innen. Die Umsetzung erfolge schrittweise und werde an die jeweiligen Anforderungen und Rahmenbedingungen der lokalen Märkte angepasst, heißt es in einer Aussendung.

Höllerer: „Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich“

„Die Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich. Mit einem starken und etablierten Partner schaffen wir die Voraussetzungen, um diesem Bedarf zu entsprechen“, kommentiert der neue RBI-CEO Michael Höllerer. Er war bis vor Kurzem Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und 2024 als solcher auch für die damals erste Bitpanda-Integration verantwortlich.

Neu in seiner Rolle als Co-CEO ist auch Bitpanda-Co-Founder Christian Trummer. Er meint, man schaffe eine Infrastruktur, „die über Institutionen, Märkte und Ländergrenzen hinweg“ funktioniere. „Ich bin stolz darauf, dass wir den in Österreich gemeinsam entwickelten Ansatz nun zu einer Partnerschaft ausbauen, die Millionen von Menschen in Zentral- und Osteuropa Zugang zu digitalen Assets ermöglichen kann“, so Trummer.

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