29.06.2022

Surface Laptop Studio: So will Microsoft Designer, Developer und Co überzeugen

Ein Gerät, das alle Stücke spielt: Microsoft macht mit dem Surface Laptop Studio eine Ansage an alle, die mehr als einen Standard-Laptop wollen.
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Der Surface Laptop Studio von Microsoft kann auf unterschiedliche Weise genutzt werden
Der Surface Laptop Studio kann auf unterschiedliche Weise genutzt werden | (c) Microsoft
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Egal ob Designerin, Developerin, Datenanalyst oder Gamer – mit dem Surface Laptop Studio will Microsoft für alle das richtige Gerät entwickelt haben. Und das auch und vor allem für die in den Pandemie-Jahren entstandenen neuen Bedingungen. „Der Wandel der Arbeitswelt zu einem hybriden Modell stellt auch an die Hardware neue Anforderungen. Das neue Surface Portfolio passt sich den individuellen Bedürfnissen der Unternehmenskunden an, um ihre Mitarbeiter:innen bestmöglich zu unterstützen“, erklärt Susanne Ostertag, Business Group Surface bei Microsoft Österreich.

Surface Laptop Studio: Leistungsstark, wandelbar und auch die Optik überzeugt

Und wie soll der Surface Laptop Studio all diese unterschiedlichen Anforderungen erfüllen? Erstens lässt die Hardware-Ausstattung in Sachen Leistung keine Wünsche offen. Zweitens ist das Gerät extrem wandelbar und lässt sich schnell an die aktuellen Bedürfnisse anpassen. „Es ist unser bisher leistungsstärkster und vielseitigster Surface von Microsoft“, betont Susanne Ostertag.

Nicht nur mit technischen Parametern wie dem Intel Core i5-Prozessor der 11. Generation und der Nvidia GeForce RTX-Grafikkarte – und dabei trotzdem bis zu 19 Stunden Akkulaufzeit – soll der Surface Laptop Studio punkten. Auch der extrem hochauflösende 14,4 Zoll Touchscreen und die bislang beste Sound-Anlage in der Produktserie sollen überzeugen. Und natürlich zählen in so einem Fall auch äußere Werte: „Beim Surface Laptop Studio müssen keine Kompromisse zwischen schlankem Design und Rechenleistung hingenommen werden“, sagt Ostertag. Dafür soll unter anderem das minimalistisch gehaltene silberne Magnesium/Aluminium-Gehäuse mit seinen abgerundeten Oberflächen sorgen.

Zwischen Notebook, Tablet und Heimkino liegt nur ein Scharnier

Das „Killer-Feature“ ist aber die Wandelbarkeit des Geräts, die durch eine neuartige Scharnierfunktion ermöglicht wird. „Im Laptop-Modus kann der Laptop Studio gewohnt wie ein Notebook mit vollständiger Tastatur und einem neuen haptischen Touchpad verwendet werden. Wenn das Display nach vorne gezogen wird, kommt man in den Stage-Modus, optimal um Videos anzusehen, zu spielen oder zu präsentieren, da die Rückseite als Leinwand bzw. Stütze dient“, erklärt die Expertin. Im Studio-Modus schließlich kann das Display nahezu flach auf die Tastatur gelegt und das Gerät so wie ein Tablet genutzt werden. „In diesem Modus kann ohne Hindernis mit dem Surface Slim Pen 2 direkt am Bildschirm gezeichnet oder geschrieben werden. So wird aus dem Arbeitslaptop schnell ein Kreativstudio“, so Ostertag.

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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher / brutkasten

Dass sich die aktuell noch laufenden Verhandlungen zur EU Inc. auf Ratsebene nicht so entwickeln, wie es sich die Initiator:innen der gleichnamigen Initiative wünschen würden, ist allgemein bekannt. Übte man nach der Veröffentlichung des Kommissionsentwurfs im März noch deutliche Kritik an diesem, würde man ihn inzwischen wohl gerne so annehmen. Denn der aktuell noch in Ausarbeitung befindliche Vorschlag des Rats der EU-Justizminister:innen dürfte letztlich, wenn man mit den Verhandlungen vertrauten Personen Glauben schenken darf, kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Vorschlag der Initiative zu tun haben. Die absoluten Kern-Forderungen seien darin de facto zur Gänze gestrichen, was überbleibe sei „nicht mehr als ein Label und vielleicht etwas schnellere Gründung“, hört man.

Österreich als EU-Inc.-Antagonist

Das offizielle Österreich spielt dabei dem Vernehmen nach eher die Rolle des Antagonisten. Das SPÖ-geführte Justizministerium zähle in den Verhandlungen zu den Verhinderern. Rot-weiß-roter Gegenwind zur EU Inc. komme aber auch von anderer Seite, nicht nur, wie allgemein bekannt, von Notariatskammer und Arbeiterkammer, sondern auch von einflussreichen Personen in der Wirtschaftskammer.

Zehetner: deutliche Positionierung pro EU Inc.

In dieser durchaus komplexen Gemengelage von Interessen aus ganz unterschiedlicher Richtung, mag es fast verwundern, dass sich Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nun öffentlich durchaus deutlich positionierte. „Ich bin unzufrieden damit, wohin sich die Diskussion zur EU Inc. momentan entwickelt – sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene“, sagte sie heute bei einer Keynote im Rahmen des Verbund Venture Day 2026 an der WU Wien. Auf diese Weise werde die EU Inc. nicht zur Alternative zur amerikanischen Delaware Inc., die auch sie sich wünsche.

Mitarbeiter:innenbeteiligung via FlexCo „noch nicht attraktiv genug“

Auch sonst gab sich Zehetner in ihrer Rede, die sich auf europäische Souveränität im Startup-Bereich fokussierte, kritisch. Die FlexCo etwa bezeichnete sie in Sachen Mitarbeiter:innen-Beteiligung als „ersten Schritt“, aber „noch nicht attraktiv genug“. Es brauche neue Steuerregeln, die Mitarbeiter:innenbeteiligung praktikabel machen. Auch ihre bereits einmal dezidiert geäußerte Forderung nach Steuererleichterungen bei Startup-Beteiligungen – vulgo Beteiligungsfreibetrag – wiederholte sie bei der Gelegenheit. Auf europäischer Ebene sieht sie Handlungsbedarf u.a. in Sachen Kapitalmarktunion. Lob gab es von Zehetner dafür für den European Scaleup Funds – ergänzt mit Eigenlob für den geplanten österreichischen Dachfonds.

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