08.04.2020

Microsoft: So hält’s der Konzern mit Inklusion und Diversität

Michele Myauo, Director of Cybersecurity & Secure Infrastructure Services Delivery bei Microsoft, war Ende Februar zu Gast bei der Female-Leadership-Conference "Darwin & Marie" in Wien. Im Interview mit dem Brutkasten spricht sie über Diversität und Inklusion und wie dies in einem global agierenden Konzern wie Microsoft gelebt wird.
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Microsoft
Michele Myauo im Rahmen der Female-Leadership-Conference "Darwin & Marie" | (c) Darwin Circle
kooperation

Michele Myauo ist als Director of Cybersecurity & Secure Infrastructure Services Delivery bei Microsoft für die Implementierung von Cybersecurity-Lösungen und die Gewährleistung einer sicheren Infrastruktur verantwortlich – dazu zählen unter anderem die Cloud-Dienste von Microsoft.

Ende Februar war sie im Rahmen der Female-Leadership-Conference „Darwin & Marie“ zu Gast in Wien. Im Zuge der Konferenz hat der brutkasten mit Myaou ein Interview über die Bedeutung von Diversität und Inklusion geführt und wie dies in einem global agierenden Konzern wie Microsoft lebt wird.

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Wie wird Diversität und Inklusion bei Microsoft gelebt?

Die Firmenkultur bei Microsoft ist eng mit einem Growth-Mindset verbunden, das mit Diversität und Inklusion verwurzelt ist. Dieses Growth-Mindset, das von Carol Dweck, Professorin für Psychologie an der Stanford University, entwickelt wurde, besagt, dass das Potenzial gefördert und nicht vorherbestimmt wird. Wachstum geschieht durch Neugierde und dem Bewusstsein gegenüber unserem eigenen Vorurteilen.

Unser Diversity & Inclusion Report 2019 ist unser bisher umfassendster Bericht und spiegelt unsere Daten, unseren Weg, unsere Erkenntnisse und die Geschichten unserer Mitarbeiter wider. Mit dem Bericht untermauern wir regelmäßig unsere Anstrengungen jeden einzelnen bewusst einzubeziehen.

Auf welche konkrete Art und Weise profitiert Microsoft von Diversität? 

Bei Microsoft ist Vielfalt und Integration im gesamten Unternehmen verbreitet. Wir wenden unsere kulturellen Grundsätze auf alles an, von der Art und Weise, wie wir Produkte konzipieren und herstellen, bis hin zum Umgang mit unseren Lieferanten und Nachbarn, wo immer wir geschäftlich tätig sind. Wir integrieren Vielfalt und Integration in unsere Prozesse, Verhaltensweisen und Betriebsabläufe.

Was sind die größten Herausforderungen in Bezug auf Diversität und Inklusion?

Diversität und Inklusion sind keine neuen Initiativen bei Microsoft. Erste Units, die sich mit dieser Thematik beschäftigen wurden vor mittlerweile drei Jahrzehnten gegründet.

Seit den 1990er Jahren haben wir uns verstärkt auf „Accessibility“  konzentriert. Wir waren eines der ersten Unternehmen, das 1989 die „sexuelle Selbstbestimmung“ in die Antidiskriminierungs-Policy aufnahm. Zudem gehörten wir zu den ersten Unternehmen, die 2006 die UN Women’s Empowerment Principles unterzeichnet haben.

Im Jahr 2018 waren wir eines der ersten Unternehmen, das von Lieferanten und Zulieferern in den Vereinigten Staaten verlangte, ihren Mitarbeitern mindestens zwölf Wochen bezahlten Elternurlaub zu gewähren.

Auf welche Weise kann die Technologie zu Diversität und Inklusion beitragen?

Microsofts Mission ist es, jede Person und jede Organisation auf dem Planeten zu befähigen, mehr zu erreichen. Vielfalt und Einbeziehung sind dieser Mission inhärent.

Wenn wir ein vielfältiges, einladendes Umfeld schaffen, das von unseren Werten Respekt, Integrität und Verantwortlichkeit geprägt ist, können unsere Mitarbeiter ihre beste Arbeit leisten. Und wenn unsere Organisation vielfältig und integrativ ist, können wir technologische Lösungen anbieten, die der ganzen Menschheit dienen.


=> zur Page der von Darwin & Marie 

Live von Darwin & Marie 2020 | Panel 1

Diversity & Entrepreneurship | Darwin & Marie 2020

Our panel with top speakers from Darwin & Marie 2020 discusses the advantages of and experiences with diversity management in global businesses.

Gepostet von DerBrutkasten am Donnerstag, 27. Februar 2020

Live von Darwin & Marie 2020 | Panel 2

Live from Darwin & Marie 2020

We are live at the Darwin & Marie 2020 with the top speakers from this year's event.

Gepostet von DerBrutkasten am Donnerstag, 27. Februar 2020

*Disclaimer: Die Teddy Beteiligungs GmbH (Maximilian Nimmervoll) und Disrupt Holding GmbH (Lorenz Edtmayer) sind zu je 5,61 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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Beim S&B Award 2026 wurden vielversprechende Spinoffs prämiert | (c) Hannes Winkler
Beim S&B Award 2026 wurden vielversprechende Spinoffs prämiert | (c) Hannes Winkler

„Nächstes Jahr haben wir die 100 voll“, sagt Elisabeth Mayerhofer. Sie moderierte auch dieses Jahr die Vergabe des S&B Awards des Rudolf Sallinger Fonds – gemeinsam mit Philipp Horvath. Mit 100 meint Mayerhofer Finalisten-Spinoffs, die beim Award gegeneinander antreten. Stand 2026 gab es bislang nämlich 99 davon – der Award wurde nun zum zehnten Mal vergeben.

Prominente Alumni

Welchen Impact der S&B Award hat, erläuterte nicht nur die frühere Casinos-Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner, die als langjährige Vorsitzende des Kuratoriums des Rudolf Sallinger Fonds im vorigen Jahrzehnt den entscheidenden Anstoß zu dessen Schaffung gegeben hatte. Auch prominente Alumni kamen bei der Award Ceremony zu Wort.

Bettina Glatz-Kremsner (m.) erzählte Moderatorin Elisabeth Mayerhofer (r.), wie alles begann | (c) Hannes Winkler

„Das Preisgeld hat uns damals die Finanzierung eines entscheidenden Patents ermöglicht und die Aufmerksamkeit, die wir bekommen haben, war gerade in der Anfangsphase enorm wichtig“, erzählt Cubicure-Gründer Robert Gmeiner, der mit seinem Spinoff im 3D-Druck-Bereich die erste Ausgabe des Awards gewonnen hat und mittlerweile auf einen 79 Millionen Euro schweren Exit zurückblickt.

Das auf Lieferketten-Monitoring spezialisierte KI-Unternehmen Prewave, das mittlerweile zu den größten Scaleups des Landes zählt, holte sich beim Antritt 2018 zwar nicht den Sieg. Profitiert habe man aber dennoch sehr – sowohl von der Sichtbarkeit als auch von der Nachschärfung des eigenen Modells und Pitchs im Rahmen der Bewerbung, erzählt Co-Founder und CEO Harald Nitschinger. Sein Tipp an die aktuellen Finalist:innen: „Think big!“

Die Alumni Harald Nitschinger (l.) und Robert Gmeiner (m.) gaben den Finalist:innen Tipps aus ihrer Erfahrung | (c) Hannes Winkler

Es ist ein Ratschlag, den sich die Forscher:innen hinter den zehn diesjährigen Finalisten-Projekten – brutkasten berichtete im Vorfeld – gewiss zu Herzen nehmen. Denn zwar sind sie mit ihren Spinoffs mitunter noch in einer sehr frühen Phase, doch die forschungsbasierten Produkte haben denkbar großes Potenzial.

„Furchtbare“ Auswahl aufgrund durchwegs hoher Qualität

Entsprechend schwer war die Auswahl für die Jury, bei der Ceremony vertreten durch Rudolf Dömötör (WU Wien), Gertraud Leimüller (winnovation) und Josef Glössl (BOKU). Juryvorsitzender Dömötör verriet mit einem Augenzwinkern: „Es war furchtbar! Also nicht die Projekte, sondern bei dieser enormen Qualität einen Sieger zu ermitteln,“ und doch habe es, wie immer, nur einen geben können.

Rudolf Dömötör fungierte als Juryvorsitzender | (c) Hannes Winkler

Hauptpreis für Diamens

Den Hauptsieg und damit ein Preisgeld von 20.000 Euro holte sich schließlich das JKU-Linz-Spinoff Diamens (brutkasten berichtete bereits mehrmals). Das HealthTech-Startup entwickelt eine neue, nicht-invasive Diagnose-Methode für Endometriose, an der weltweit rund 190 Millionen Frauen leiden. Der Weg zum Award-Sieg sei ein spannender Prozess gewesen, sagt Co-Founderin und CEO Marlene Rezk-Füreder gegenüber brutkasten: „Die Jury war sehr kompetent und hat nicht die Fragen gestellt, die man sonst immer bekommt.“ Mit dem Preisgeld habe man bereits einen konkreten Plan: „Wir werden damit unser zweites Patent einreichen, um unsere Technologie weiter schützen zu können.“

Das Gründerinnen-Team von Diamens (v.l.n.r.): Clara Ganhör, Angelika Lackner, Marlene Rezk-Füreder und Eva Scharnagl | (c) Hannes Winkler

brutkasten-Sonderpreis für Duramea

Auch dieses Jahr vergab brutkasten einen Sonderpreis über 5.000 Euro Medienvolumen, dessen Sieger per Online-Voting ermittelt wurde. Diesen holte sich das TU-Graz-Spinoff Duramea, das eine Membran-Technologie für die effiziente Erzeugung von grünem Wasserstoff entwickelt. „Wir wollen damit grünen Wasserstoff günstiger machen, als Wasserstoff, der aus Erdöl produziert wird“, erklärt Gründer Sebastian Rohde. Vom S&B Award habe man sich vor allem Sichtbarkeit versprochen. Auch wie man die zusätzliche Sichtbarkeit über das brutkasten-Medienvolumen einsetzen wolle, verrät Rohde bereits: „Wir sind aktuell noch sehr gut durch Förderungen finanziert. Aber mit der weiteren Entwicklung werden wir früher oder später auch auf Investorensuche gehen.“

Duramea vertreten durch Jean Claude Koffi (2.v.l.) und Sebastian Rohde (2.v.r.) holte sich den brutkasten-Sonderpreis | (c) Hannes Winkler

Sonderpreis von Onsight Ventures für Cairos

Und noch ein weiterer Sonderpreis wurde dieses Jahr vergeben – von Onsight Ventures rund um Tech-Pionier und Investor Hermann Hauser. Das Siegerteam erhält ein Ticket für das Hermann Hauser Frontier Lab im Oktober in Graz. Den Preis holte sich das Montanuniversität-Leoben-Spinoff Cairos, das ein Verfahren zur Herstellung von erneuerbarem synthetischen Erdgas entwickelt. „Unser nächstes großes strategisches Ziel ist die erste kommerzielle Anlage und dafür werden wir Kapital brauchen. Da wird uns die Teilnahme am Hermann Hauser Frontier Lab definitiv weiterhelfen“, kommentiert Co-Founder Martin Peham gegenüber brutkasten.

Cairos von Andreas Krammer (2.v.l.) und Martin Peham (2.v.r.) sicherte sich den Sonderpreis von Onsight Ventures | (c) Hannes Winkler
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Microsoft: So hält’s der Konzern mit Inklusion und Diversität

  • Michele Myauo, Director of Cybersecurity & Secure Infrastructure Services Delivery bei Microsoft, war Ende Februar zu Gast bei der Female-Leadership-Conference „Darwin & Marie“.
  • Im Interview mit dem Brutkasten spricht sie über Diversität und Inklusion und wie diese in einem global agierenden Konzern wie Microsoft gelebt wird.

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