12.06.2018

Metro „Start-up Regal“: 5 Food & Drink-Startups mit Chance auf Großmarkt-Listung

Im Programm "Start-up-Regal" ließ der Großmarkt-Betreiber Metro Food & Drink-Startups seit Mitte Februar in den Großmärkten Vösendorf, St. Pölten und Dornbirn ihre Produkte vorstellen und verkosten. Die Gewinner werden demnächst in allen zwölf Metro-Filialen gelistet.
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Metro
(C) Metro Österreich - Die Gewinner von "Start-up-Regal" werden ins Marktsortiment aufgenommen.

„Ich finde es sehr spannend, jungen Food-Startups die Möglichkeit zu geben, ihre kreativen Produkte unseren anspruchsvollen Kunden vorzustellen. Startups können ihre Produkte einer gastronomisch interessierten Zielgruppe präsentieren und auf ihre Markttauglichkeit testen. Im Gegenzug bieten wir unseren Kunden Zukunftstrends und vielleicht auch eine Inspiration“, sagt Metro Österreich-CEO Arno Wohlfahrter. Seit Anfang Juni läuft die zweite Runde des Programms „Start-up-Regal“. Aktuell werden die „Start-up-Regale“ mit je fünf Produkt-Innovation gefüllt. Nach drei Monaten Laufzeit werden dann Verkaufszahlen und das Feedback der Kunden darüber entscheiden, welche Produkte dauerhaft ins Marktsortiment aufgenommen.

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Markttauglichkeit testen

„Das ‚Start-up-Regal‘ ist eine klassische ‚win-win Situation‘ für beide Seiten. Startups können ihre Produkte der Zielgruppe präsentieren und ihre Markttauglichkeit testen. Wir haben das Projekt in ausgewählten Märkten in Vösendorf, St. Pölten und Dornbirn gestartet“, sagt Helmut Schuster, Einkaufsleiter Metro Österreich.

Metro: Das sind die fünf Finalisten der Initiative

Die Gewinner der ersten Initiative waren „Helga“mit einem Algen-Erfrischungsgetränk und „Wildcorn“ mit einem Popcorn-Snack, der nach Chips schmeckt, aber nicht frittiert ist. Die fünf neuen Anwärter, machen sich ebenfalls Hoffnung, Teil der ständigen Produktpalette zu werden: Taiberg ist ein 100 Prozent natürliches, veganes und koffeinhaltiges Mehrfruchtsaft-Erfrischungsgetränk mit Taigawurzel. Es wurde bereits mit mit dem German-Design-Award 2017 ausgezeichnet. Bei Aiolos Olivenöl handelt es sich um ein faires Olivenöl aus dem Peloponnes. Es wird in Wien abgefüllt und von Herd Wien, einer Community für nachhaltige Kochkultur, unterstützt.

HaselHerz ist eine Haselnusscreme in drei Sorten, die ohne Palmöl und Industriezucker produziert wird. Das Produkt wurde mit dem Vegan-Innovation-Award ausgezeichnet. Blütenrein kommt aus München und ist ein Sirup aus rosa Basilikum-Blüten. Edamama schlussendlich, sind Low Carb-Nudeln aus schwarzen und grünen Bohnen.

Neue Lebensmittellösungen

Informieren (und bald wieder bewerben) können sich interessierte über nx-food.com. Hierbei handelt es sich um eine Plattform von Metro, die sich mit neuen Lebensmittellösungen, veränderten Kundenbedürfnissen und zukünftigen Trends befasst. Wer in das Metro „Start-up-Regal“ kommt, entscheidet eine Jury aus Category-Management, Business Development, Food Tech, Qualitätssicherung und der operativen Marktleitung. Wann die nächste Bewerbungsrunde startet, steht noch nicht fest.


⇒ Hier gibt’s mehr Infos zu den einzelnen Produkten

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„Hochwertige Inhalte und ein skalierbares Abo-Geschäftsmodell“

„7hauben hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass sich hochwertige digitale Inhalte und ein skalierbares Abo-Geschäftsmodell erfolgreich verbinden lassen. Das starke Wachstum, die konsequente Weiterentwicklung des Produkts und die klare internationale Perspektive haben uns überzeugt. Wir freuen uns, das Team bei der nächsten Wachstumsphase zu begleiten“, sagt Michael Hurnaus, Mitgründer von Tractive und Investor bei Traxit.

Übernahme von Vegan Masterclass

Parallel zu der Investition übernimmt 7hauben die deutsche Vegan Masterclass, eine digitale Kochschule für pflanzenbasierte Küche, sowie das Weiterbildungsangebot der vefa Fernschule für pflanzliche Kulinarik. Mit der Akquisition wachse das Kursangebot auf mehr als 150 Online-Kochkurse.

„Mit Vegan Masterclass übernehmen wir eine starke Marke mit herausragenden Inhalten und einer Community, die für hochwertige pflanzliche Küche begeistert ist. Wir sehen enormes Potenzial, die Plattform mit unserer Erfahrung in Marketing, Technologie und Kursproduktion weiterzuentwickeln“, sagt Johannes Sailer, Geschäftsführer von 7hauben.

Die Zusammenarbeit mit Vegan-Masterclass-Gründer Sebastian Copien werde fortgesetzt und das deutsche Unternehmen als eigenständige Marke weitergeführt. 7hauben plant, das Angebot durch zusätzliche Kursproduktionen, gezieltes Marketing und technologische Weiterentwicklungen auszubauen. Dabei sollen insbesondere Synergien bei der Videoproduktion, Vermarktung und Plattformtechnologie genutzt werden.

Wachstum um „knapp 40 Prozent“

Der Umsatz von 7hauben liege „um knapp 40 Prozent“ über jenem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Bis Jahresende peile man mehr als drei Millionen Euro wiederkehrenden Jahresumsatz (ARR) an. Insgesamt sollen bisher mehr als 100.000 zahlende Kund:innen das Angebot von 7hauben genutzt haben. Besonders stark entwickle sich die Neukundengewinnung mit einem Plus von nahezu 70 Prozent. In Zukunft möchte man zunehmend internationaler werden.

„Unser Ziel ist es, hochwertiges Kochwissen weltweit zugänglich zu machen. Wir wollen sowohl durch strategische Übernahmen als auch durch die internationale Expansion die nächsten Wachstumsschritte setzen“, erklärt Sailer.

 

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