23.02.2026
FINANZIERUNG

Metriqa: Dornbirner Tech-Startup erhält sechsstellige FFG-Förderung

Das Startup Metriqa erhält eine Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und möchte damit seine datenbasierte SaaS-Lösung weiter vorantreiben.
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Metriqa
© Metriqa - Das Metriqa-Team.

Metriqa ist eine datenbasierte SaaS-Lösung zur Analyse, zum Vergleich und zur Optimierung digitaler Performance. Nun erhielt man eine FFG-Förderung in Höhe von 100.000 Euro.

Metriqa: „Kein weiteres Reporting-Tool“

„Zusätzlich sind wir Teil des ‚aws First Incubator‘. In diese Programme gelangen nur Projekte mit klar ausgewiesenem Innovationsgrad und nachvollziehbarem Impact-Potenzial“, sagt Noa Fröwis, die das Startup gemeinsam mit Clemens Fröwis, Juraj Ivkovac und Viktor Beck gegründet hat.

Metriqa adressiert ein zentrales Problem: Digitale Performance wird heute in zahlreichen Einzelsystemen gemessen, jedoch isoliert und ohne systematischen Vergleichsrahmen. Organisationen, Städten und Unternehmen würde deswegen, laut Team, eine objektive Basis sowie eine priorisierte Entscheidungsgrundlage fehlen.

„Wir aggregieren relevante digitale Kennzahlen aus unterschiedlichen Quellen und überführen sie in eine einzigartige Softwarelösung mit Mehrwert“, erklärt Fröwis. „Aufbauend darauf generiert Metriqa KI-gestützte, maßgeschneiderte und priorisierte Handlungsempfehlungen. Ziel ist kein weiteres Reporting-Tool, sondern ein belastbares Entscheidungssystem mit klar definierten strategischen Hebeln.“

Schwächen sichtbar machen

Der Impact des Tools gehe dabei über einzelne Organisationen und Unternehmen hinaus. „Potentiale, strukturelle Schwächen und branchenspezifische Muster würden sichtbar werden“, sagt Fröwis. „Dadurch können Unternehmens- und Standortentwicklung strategischer gesteuert, Ressourcen gezielter eingesetzt und die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Unternehmen oder ganzer Regionen nachhaltig gestärkt werden.“

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Smashleague-Gründer Max Terbuyken (l.) beim Finaltag der Liga. (c) Smashleague

Auf einer mehrstündigen Busfahrt von den Niederlanden nach Wien kommt dem 21-jährigen BWL-Studenten Max Terbuyken die Idee: eine Liga für den Trendsport Padel. Das von Spanien und Südamerika kommende, vom Tennis abgeleitete Spiel boomt bereits in ganz Europa. Damit einher geht der vermehrte Bau von Padel-Anlagen, wie brutkasten berichtete, oder jetzt auch eine eigene Liga, die beim begeisterten Publikum starken Anklang findet.

Preisgeld als USP

Gemeinsam mit Freunden baut Terbuyken in zwei Wochen seine Web-App. Die Liga funktioniert folgendermaßen: Ein Zweierteam bezahlt für die Teilnahme an der Liga 60 Euro. Gespielt wird acht Wochen. Wann und wo gespielt wird, machen sich die Teams untereinander aus. Die besten acht aus 25 Teams werden zum Finale eingeladen. Was smashleague von anderen Padel-Ligen unterscheidet: man spielt um Geld.

Von den 1.500 Euro Umsatz pro Liga (25 Teams zu je 60 Euro) fließen 1.000 als Preisgeld wieder zurück an die Spieler. „Das war uns ganz wichtig, dass man in unserer Liga Geld gewinnen kann“, so der Founder. Als ehemaliger Profi-Tennisspieler sei er mit den teils sehr niedrigen Preisgeldern im Tennissport vertraut. Weiters hebt Terbuyken die Flexibilität hervor: „In Turnieren ist man oft an einen bestimmten Ort gebunden, je nachdem wo es ausgetragen wird. Wir sagen ‚spielt, wo ihr wollt‘, solange es für beide Seiten passt“.

Von Anfang an gebootstrapped

„Wir haben seit dem ersten April komplett gebootstrapped einen fünfstelligen Umsatz generiert. Ich hatte schon viele Ideen und das ist die erste, die wirklich Anklang findet“, erzählt der Gründer. Die Teams melden sich über die App an und Terbuyken und sein Team übernehmen die Organisation im Hintergrund. Die Spieler:innen treffen sich dann und tragen die Ergebnisse in der App ein.

Namhafte Sponsoren

Kurz nach dem ersten Start der Liga trifft Terbuyken auf der Langen Nacht der Unternehmen auf Henry Murray von Waterdrop. „Ich habe ihn dann direkt angesprochen, ob sie uns sponsern wollen, und wir haben es am selben Abend noch fixiert“, blickt der junge Founder zurück. Das Finale der besten Teams wird im Zuge eines Events ausgetragen. Auch Red Bull und Padelzone konnten als Sponsoren für die Endspiele gewonnen werden.

Das Team von smashleague. (c) smashleague/Philipp Schwertberger

Ligen in mehreren europäischen Städten geplant

Wien kann als Gründungs- und Hauptstandort von smashleague gesehen werden, innerhalb von zwei Monaten hat der Founder mit seinem Team auch in München, Düsseldorf und Berlin Ligen eröffnet.

„Im Dachraum wollen wir jetzt noch in die Schweiz mit Zürich und auch in Hamburg Ligen eröffnen. Und dann ist mein persönliches Ziel Richtung Spanien und Portugal zu gehen, weil dort Padel nochmal eine ganz andere Welt ist“, blickt Terbuyken in die Zukunft.

Für die Teilnahem an der Padel-Liga kann man sich hier anmelden.

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