28.04.2020

Zwei Hidden Champions aus OÖ versorgen die Welt mit Schutzmasken

Spritzgussmaschinen-Hersteller Engel und Werkzeugbauer Haidlmair aus Oberösterreich bieten gemeinsam Kunststoffunternehmen auf der ganzen Welt alles Notwendige an, um die Produktion schnell auf hochwertige Mehrweg-Schutzmasken umzustellen.
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Engel und Haidlmair - die zwei Hidden Champions aus Oberösterreich ermöglichen Unternehmen, schnell auf Mehrweg-Schutzmasken umzusteigen
(c) Engel und Haidlmair - die zwei Hidden Champions aus Oberösterreich ermöglichen Unternehmen, schnell auf Mehrweg-Schutzmasken umzusteigen

Weltmarktführer sind der Spritzgussmaschinen-Hersteller Engel und der Werkzeugbauer Haidlmair aus Oberösterreich in ihren Bereichen schon lange. Entsprechend Gewicht hat es, wenn die beiden Hidden Champions ihren Kunden, darunter einige der größten kunststoffverarbeitenden Unternehmen des Planeten, ein neues Angebot machen. In der Coronavirus-Pandemie reagierten die Konzerne schnell. Haidlmair entwickelte ein Werkzeugkonzept für Mehrweg-Schutzmasken aus Kunststoff, Engel entwickelte die darauf abgestimmten Maschinen.

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Langjährige Partnerschaft der Hidden Champions aus Oberösterreich

Die zwei Hidden Champions aus Oberösterreich sind beide Familienunternehmen und blicken auf eine langjährige Entwicklungspartnerschaft zurück. „Wir sind ein eingespieltes Team“, sagt Christoph Steger, CSO von Engel, „davon profitieren unsere Kunden, gerade in diesen besonders heraufordernden Zeiten“.

Kunststoff-Unternehmen können Produktion kurzfristig umstellen

„Mit diesem Konzept unterstützen wir Unternehmen, ihre Produktion kurzfristig umzustellen, um sich aktiv am Kampf gegen die weitere Ausbreitung von Covid-19 zu beteiligen“, erklärt Steger. Zahlreiche Kunststoff-Unternehmen in Ländern, die Schutzmasken aufgrund der Covid-19-Pandemie von den Medizinproduktegesetzen ausgenommen haben, haben diese Umstellung inzwischen vollzogen. Die für das Maskenwerkzeug von Haidlmair bestellten Maschinen würden in den Engel-Werken mit höchster Priorität produziert. Die dezentrale Maschinenproduktion stelle weltweit kürzeste Lieferzeiten sicher. Engel hat neun Produktionsstandorte in drei Kontinenten und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro.

Flexible Mehrweg-Schutzmasken

Konkret werden die zweiteiligen Mehrweg-Schutzmasken im Spritzguss aus TPE (Anm.: Thermoplastische Elastomere) hergestellt. Der Mund-Nasen-Schutz (MNS) sei für den Einsatz im Alltag sowie in bestimmten Arbeitssituationen, zum Beispiel im Baugewerbe, gedacht, heißt es von Engel. Die Masken ließen sich reinigen und desinfizieren und man könne unterschiedliche Filtermaterialien einlegen. Als Endprodukt gekauft werden können die Mehrweg-Schutzmasken etwa vom deutschen Unternehmen Providee.

⇒ Engel

⇒ Haidlmair

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Thomas Arnoldner | (c) A1
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31 Milliarden Euro ist das Portfolio der Staatsholding Öbag aktuell ungefähr wert. Diese teilen sich auf nur sieben Beteiligungen auf: Bundesimmobiliengesellschaft BIG (100 Prozent), Post AG (52,8 Prozent), Verbund (51 Prozent), Casinos Austria (33,2 Prozent), OMV (31,5 Prozent), Telekom Austria und EuroTeleSites (jeweils 28,4 Prozent).

Arnoldner setzt sich einstimmig aus engerer Auswahl von neun Personen durch

Nachdem die Funktionsperiode der aktuellen Chefin Edith Hlawati bald endet, war die Holding zuletzt auf der Suche nach einem bzw. einer neuen CEO. Nach einem dreimonatigen Auswahlverfahren mit laut Öbag insgesamt 46 Bewerber:innen, von denen neun in die engere Auswahl kamen, traf der Aufsichtsrat nun eine Entscheidung – einstimmig, wie betont wird. Neuer Chef wird demnach Thomas Arnoldner, aktuell noch stellvertretender CEO der Telekom Austria AG. Er war zuletzt acht Jahre im Telekom-Austria-Vorstand, darunter von 2018 bis 2023 als CEO. Davor war er in verschiedenen anderen Führungspositionen in der Telekom-Branche tätig. Außerdem leitet er gemeinsam mit Keba-CEO Christoph Knogler die KI-Taskforce der Industriellenvereinigung.

„Besondere Verantwortung“

„Der Beste hat das Rennen gemacht. Für die Öbag, aber auch für die Republik und die Steuerzahler, ist das eine zukunftsweisende und erfolgversprechende Entscheidung. Sie soll der positiven Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Österreich bestmöglich dienen“, kommentiert Öbag-Aufsichtsratsvorsitzender Günther Ofner. Arnoldner selbst betont, er gehe die Aufgabe mit großem Respekt an. „Die Öbag verwaltet nicht ihr eigenes Geld, sondern Vermögen der Republik und damit des Steuerzahlers. Daraus entsteht eine besondere Verantwortung. Aus acht Jahren im Vorstand eines großen, börsennotierten Infrastrukturunternehmens weiß ich, was Kapitalmarkt und Mitaktionäre von einem verlässlichen Kernaktionär erwarten – und was ein starker Standort von seiner Infrastruktur braucht. Die Öbag soll als Eigentümer aktiv gestalten und unabhängig entscheiden. So stärken wir unsere Beteiligungen und damit den Industrie- und Energiestandort Österreich“, so der neue Chef.

Neue Strategie auf Industriestrategie-Basis „mit Leben erfüllen“

Und wie kann man sich diese aktive Gestaltung vorstellen? Aufsichtsratsvorsitzender Ofner umreißt: „Hauptaufgaben werden sein, die neue Öbag-Strategie im Einklang mit der Industriestrategie des Bundes mit Leben zu erfüllen und die Öbag, die Staatsbeteiligungen mit einem Portfoliowert von 31 Milliarden Euro verwaltet, als Alleinvorstand weiterhin auf sachlicher und unabhängiger Basis erfolgreich zu führen, in guter Kooperation mit dem Aufsichtsrat.“

Aktivere Rolle der Öbag geplant

Die Öbag hat ihre neue Strategie im April dieses Jahrs vorgestellt, wie brutkasten berichtete. Ein Hintergrund von dieser, die, wie erwähnt, auch den Zielen der Industriestrategie 2035 der Bundesregierung dienen soll, ist auch der Wechsel der Öbag-Zuständigkeit vom Finanz- ins Wirtschaftsministerium. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer sprach in diesem Zusammenhang von einer „geänderten Erwartungshaltung“ und dem Wunsch nach einer aktiveren Rolle der Staatsholding. Dabei zeigte er sich auch offen für weitere Beteiligungen – ein, wie brutkasten damals analysierte, schwer umsetzbares Unterfangen.

Starke Abhängigkeit von Politik

Ob es Arnoldner in der Rolle tatsächlich gelingt, Akzente zu setzen und die „aktivere Rolle“ über jene als Dividendenbringer des Bunds hinaus, Realität werden zu lassen, hängt letztlich nicht nur von ihm, sondern auch von politischen Entscheidungen ab. Allein ein Anteilsverkauf durch die Öbag muss etwa einstimmig im Ministerrat beschlossen werden.

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Zwei Hidden Champions aus OÖ versorgen die Welt mit Schutzmasken

  • Weltmarktführer sind der Spritzgussmaschinen-Hersteller Engel und der Werkzeugbauer Haidlmair aus Oberösterreich in ihren Bereichen schon lange.
  • Entsprechend Gewicht hat es, wenn die beiden Hidden Champions ihren Kunden, darunter einige der größten kunststoffverarbeitenden Unternehmen des Planeten, ein neues Angebot machen.
  • Haidlmair entwickelte ein Werkzeugkonzept für Mehrweg-Schutzmasken aus Kunststoff, Engel entwickelte die darauf abgestimmten Maschinen.
  • „Mit diesem Konzept unterstützen wir Unternehmen, ihre Produktion kurzfristig umzustellen, um sich aktiv am Kampf gegen die weitere Ausbreitung von Covid-19 zu beteiligen“, erklärt Engel-CSO Christoph Steger.
  • Konkret werden die zweiteiligen Mehrweg-Schutzmasken im Spritzguss aus TPE hergestellt.
  • Als Endprodukt gekauft werden können die Mehrweg-Schutzmasken etwa vom deutschen Unternehmen Providee.

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Zwei Hidden Champions aus OÖ versorgen die Welt mit Schutzmasken

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  • Entsprechend Gewicht hat es, wenn die beiden Hidden Champions ihren Kunden, darunter einige der größten kunststoffverarbeitenden Unternehmen des Planeten, ein neues Angebot machen.
  • Haidlmair entwickelte ein Werkzeugkonzept für Mehrweg-Schutzmasken aus Kunststoff, Engel entwickelte die darauf abgestimmten Maschinen.
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  • „Mit diesem Konzept unterstützen wir Unternehmen, ihre Produktion kurzfristig umzustellen, um sich aktiv am Kampf gegen die weitere Ausbreitung von Covid-19 zu beteiligen“, erklärt Engel-CSO Christoph Steger.
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