09.10.2020

MeetFox holt 250.000 Dollar Investment bei Techstars in New York

Als einziges Startup aus Österreich hat MeetFox am Techstars-Accelerator in New York teilgenommen - und angelte in diesem Kontext auch gleich ein Investment.
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Das aktuelle Meetfox-Team: Martial Duverneix, Susanne Klepsch, Jozef Kutka, Tali Mandelzweig und Sergi Chafer.
Das aktuelle Meetfox-Team: Martial Duverneix, Susanne Klepsch, Jozef Kutka, Tali Mandelzweig und Sergi Chafer. (c) Meetfox

Das österreichische Startup MeetFox schwimmt gerade auf einer regelrechten Erfolgswelle. Der jüngste Wurf ist dabei ein Investment in Höhe von insgesamt 250.000 Dollar. Demnach gab es von Techstars in New York ein Investment von 120.000 USD, welches das Team von MeetFox mit einem zweiten Investment von TheVentureCity auf insgesamt 250.000 USD aufstocken konnte. 

MeetFox als Techstars-Pionier

Als bisher einziges österreichisches Startup war MeetFox die letzten drei Monate bei Techstars New York mit dabei. Im Rahmen des Programms hatte das Team von MeetFox Gespräche mit über 100 Mentoren, wöchentliche KPI Updates, tägliche Workshops zu unterschiedlichen Themen und zahlreiche Möglichkeiten, Geschäftskontakte zu knüpfen. Ergänzt wurde diese ohnehin schon sehr positive Erfahrung durch das Investment.

Susanne Klepsch: Real in New York, virtuell auf dem Event

Bedingt durch Corona wurde das Programm zum ersten Mal ausschließlich virtuell angeboten. Obwohl Gründerin Susanne Klepsch in New York lebt und das Programm gerne vor Ort gemacht hätte, hatte das virtuelle Format auch seine Vorteile, wie sie betont: So konnten Kontakte mit Mentoren aus der ganzen Welt geknüpft werden und das restliche, in Wien ansässige Team trotz der räumlichen Distanz bei allen Workshops und Gesprächen teilnehmen.

MeetFox als Tool für die Remote Work Ära

MeetFox ist eine Softwarelösung, die Dienstleistern eine nahtlose Verwaltung von Kundenterminen ermöglicht – von der Terminplanung, zur Abwicklung von Videogesprächen bis hin zur sicheren Bezahlung und Rechnungslegung.

Eingebettet auf der eigenen Webseite können Dienstleister ihre Webseitenbesucher direkt in bezahlte Kundengespräche konvertieren und Videogespräche nahtlos auf der eigenen Webseite abwickeln. Obwohl MeetFox von Dienstleistern aus jeder Branche verwendet wird, liegt der Fokus des Unternehmens bei beratenden Dienstleistern wie Berater, Coaches, Anwälte, Steuerberater und Therapeuten. 

Video: Techstars NYC Accelerator – Demo Day 2020

MeetFox erobert die Welt

MeetFox ist ursprünglich ein Wiener Startup und auch Teil des A1 Start-up Programms. „Seit Ende letzten Jahres sind wir jedoch aktiv auf Internationalisierungskurs Richtung USA“, schreibt Klepsch dem brutkasten: „Der globale Wandel der Arbeitswelt ist verstärkt durch COVID-19 besonders in Nordamerika stark zu spüren. Die Verlagerung weg von traditionellen Beschäftigungsverhältnissen hin zur Selbstständigkeit betrifft alle Sektoren.“

„Im Jahr 2019 befanden sich bereits 57 Millionen Amerikaner in einem selbstständigen Dienstverhältnis. Die Selbstständigkeit bringt jedoch viele neue Aufgaben, besonders administrativer Art, für die viele Selbstständige nicht vorbereitet sind oder keine Freude finden. Darüber hinaus waren aufgrund der Coronakrise viele Selbständige überfordert mit der plötzlichen Umstellung auf digitale Arbeitsweisen, für die ihnen oft die nötige Infrastruktur fehlte“, schreibt Klepsch weiter.

180.000 Dollar Umsatz bei MeetFox

Die letzten 3 Monate waren für MeetFox „wahre Game-Changer“, wie Klepsch abschließend betont: Das Unternehmen hat das Produkt und die Vision neu definiert, die Zielgruppe verfeinert, 10 Großkunden akquiriert und 180.000 USD Umsatz sowie 9000 Kunden erreicht.

Klepsch: „Damit hat MeetFox nun die nötige Basis aufgebaut, um in die Wachstumsphase einzutauchen und Anfang nächsten Jahres die geplante Seed-Runde in den USA abzuschließen, wofür die bereits über Techstars geknüpften Kontakte sehr wertvoll sind.“

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Montage eines Sensors im Bachbett | (c) GMD
Montage eines Sensors im Bachbett | (c) GMD

„Naturgefahren frühzeitig erkennen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für Behörden und Infrastrukturbetreiber bereitstellen“ – so definiert das Innsbrucker Startup GMD sein Produkt. Dazu hat es mit der KI-gestützten Plattform GeoSenseAI ein ganzes Technolgoie-Portfolio aufgebaut. Das umfasst etwa IoT-Sensoren zur Erkennung von Hochwasser, Verklausungen, Hangbewegungen und Steinschlag, seismische Sensorik zur Überwachung instabiler Felsbereiche, Wetterstationen für hochalpine Standorte, Monitoring von Wasserressourcen und Quellen und KI-gestützte Analyse von Besucher- und Personenströmen. Über die Cloud-basierte Plattform erfolgen dann Visualisierung, Modellierung und Alarmierung.

„Naturgefahren kennen keine Staatsgrenzen“

Damit war das 2024 gegründete Unternehmen, das als „Verified Social Enterprise“ eingetragen ist und unter anderem mit Infineon kooperiert, schon bislang über die Landesgrenzen hinaus aktiv – etwa über eine Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein (brutkasten berichtete). Nun erfolgte mit der Eröffnung eines Standorts im Technopark Graubünden im Schweizer Landquart und der Gründung einer Schweizer Tochtergesellschaft der nächste Expansionsschritt. Dabei startete man bereits ein erstes Pilotprojekt mit dem Schweizer Bahnbetreiber Rhätische Bahn.

Ein Pegelsensor von GMD | (c) GMD

„Naturgefahren kennen keine Staatsgrenzen – unsere Technologien dürfen daher ebenfalls nicht an Landesgrenzen enden. Mit der Gründung der GMD Swiss GmbH schaffen wir die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit mit Schweizer Partnern und stärken unsere Präsenz im gesamten Alpenraum“, kommentiert Geschäftsführer Steve Weingarth. Der Standort Landquart sei „weit mehr als ein Vertriebsbüro“. „Er wird zu einem zentralen Innovations- und Entwicklungsstandort für intelligente Lösungen zur Prävention alpiner Naturgefahren und bildet einen wichtigen Baustein unserer internationalen Wachstumsstrategie“, so Weingarth.

Finanzierungsrunde für Expansionsstrategie

Die unmittelbare Nähe zu Forschungsinstitutionen, Infrastrukturbetreibern und öffentlichen Einrichtungen am Standort schaffe ideale Voraussetzungen für die gemeinsame Entwicklung neuer Technologien im Bereich der Klimaresilienz und Naturgefahrenprävention, heißt es von GMD. „Graubünden zählt zu den Regionen Europas, die besonders stark von Naturgefahren betroffen sind und gleichzeitig über eine hochentwickelte Infrastruktur verfügen. Damit bietet der Kanton ideale Bedingungen, um innovative Sensorik und digitale Frühwarnsysteme unter realen Einsatzbedingungen zu entwickeln, zu testen und weiterzuentwickeln.“

Langfristig verfolge man den Aufbau eines grenzüberschreitenden „Alpine Data Hub“, der Umwelt-, Sensor- und Geodaten aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien zusammenführt. In den kommenden Jahren sollen weitere Standorte „entlang der Alpenachse“ entstehen. Dazu befinde man sich aktuell auch im Closing einer Seed-Finanzierungsrunde. Schon für Anfang 2027 sei ein weiteres Investment geplant.

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AI Summaries

MeetFox holt 250.000 Dollar Investment bei Techstars in New York

  • Das österreichische Startup MeetFox schwimmt gerade auf einer regelrechten Erfolgswelle. Der jüngste Wurf ist dabei ein Investment in Höhe von insgesamt 250.000 Dollar.
  • Demnach gab es von Techstars in New York ein Investment von 120.000 USD, welches das Team von MeetFox mit einem zweiten Investment von TheVentureCity auf insgesamt 250.000 USD aufstocken konnte.
  • Im Rahmen des Programms hatte das Team von MeetFox Gespräche mit über 100 Mentoren, wöchentliche KPI Updates, tägliche Workshops zu unterschiedlichen Themen und zahlreiche Möglichkeiten, Geschäftskontakte zu knüpfen.
  • Bedingt durch Corona wurde das Programm zum ersten Mal ausschließlich virtuell angeboten. Obwohl Gründerin Susanne Klepsch in New York lebt und das Programm gerne vor Ort gemacht hätte, hatte das virtuelle Format auch seine Vorteile, wie sie betont: So konnten Kontakte mit Mentoren aus der ganzen Welt geknüpft werden und das restliche, in Wien ansässige Team trotz der räumlichen Distanz bei allen Workshops und Gesprächen teilnehmen.
  • MeetFox ist eine Softwarelösung, die Dienstleistern eine nahtlose Verwaltung von Kundenterminen ermöglicht – von der Terminplanung, zur Abwicklung von Videogesprächen bis hin zur sicheren Bezahlung und Rechnungslegung.
  • Obwohl MeetFox von Dienstleistern aus jeder Branche verwendet wird, liegt der Fokus des Unternehmens bei beratenden Dienstleistern wie Berater, Coaches, Anwälte, Steuerberater und Therapeuten.

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