04.02.2025
SERIES-A

Mavoco: Eisenstädter Scaleup sichert sich 11 Millionen Euro Investment

Die frischen Mittel möchte Mavoco nutzen, um das weitere Wachstum ihrer IoT-Connectivity-Management-Plattform (CMP) für den globalen Telekommunikationssektor voranzutreiben.
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Mavoco: CEO Phat Huynh (m.) mit den beiden Gründern Anton Cabrespina (l.) und Helmut Lehner (r.)
© Mavoco - CEO Phat Huynh (m.) mit den beiden Gründern Anton Cabrespina (l.) und Helmut Lehner (r.)

Die Geschichte von Mavoco begann bereits im Jahr 2010 in Eisenstadt, wo Helmut Lehner und Anton Cabrespina beide von Nokia kommend, das Unternehmen gründeten – brutkasten berichtete. Nach einigen Jahren im IoT-Consulting-Bereich ging man 2015 mit einer eigenen Connectivity-Software-Lösung auf den Markt. 2021 holte das Scaleup ein Investment von über 2,1 Millionen Euro von Bestandsinvestor Red Stars aus Wien gemeinsam mit Family Offices und privaten Investoren. Nun folgte eine Series A in Höhe von elf Millionen Euro, wie das Unternehmen per Website mitteilt.

Die aktuelle Runde wurde von 3TS Capital Partners, red-stars.com und anderen strategischen Investoren angeführt.

Mavoco in Asien aktiv

Die Connectivity-Management-Plattform (CMP) wurde 2021 auf den Markt gebracht und wird in Südostasien und im Nahen Osten eingesetzt. Im Jahr 2024 konnte Mavoco Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern in ganz Europa abschließen und möchte in diesem Jahr weitere Installationen in Betrieb nehmen, was seine Position als wichtiger Akteur auf dem globalen Telekommunikationsmarkt festigen soll.

„In den letzten Jahren war es immer schwieriger, Finanzierungen für Tech-Scaleups zu sichern, was das starke und anhaltende Engagement unserer Investoren noch bedeutender und bedeutsamer macht. Es spiegelt die bemerkenswerten Leistungen unseres Teams wider und bestätigt unsere Mission, globale IoT-Implementierungen zu vereinfachen und zu beschleunigen“, sagt, Phat Huynh, CEO von Mavoco.

Nächste Generation in Aussicht

Die Finanzierung wird dazu verwendet werden, die Fähigkeiten des Scaleups weiter zu verbessern, um eine CMP der nächsten Generation zu liefern. Jene soll auf offenen Standards aufbauen, um die Bindung an einen bestimmten Anbieter zu vermeiden. Und um eine nahtlose Zusammenarbeit für Telekommunikationsanbieter und Unternehmen über Länder und Netze hinweg weltweit zu ermöglichen.

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© woom GmbH / Wolfgang Bohusch

Nach dem laut Unternehmensangaben bislang stärksten Geschäftsjahr 2025 habe man den Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 19 Prozent auf 107 Millionen Euro gesteigert, verkündet der der Kinderfahrrad-Hersteller woom. Vor zwei Jahren sahen die Unternehmenszahlen noch anders aus: 2024 verzeichnete das Unternehmen 16 Millionen Euro Verluste. Nun sei man trotz eines laut woom „weiterhin äußerst herausfordernden Marktumfelds“ in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Internationalisierung als Wachstumstreiber

Insgesamt setzte woom im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben knapp 300.000 Fahrräder und mehr als 100.000 Helme ab; der Umsatz im Helmsegment sei um 17 Prozent gestiegen. Als wesentlichen Wachstumstreiber nennt das Unternehmen die Übernahme des Direktgeschäfts in Großbritannien, wo der Umsatz um 157 Prozent gestiegen sei. Weitere Zuwächse verzeichnete woom laut eigenen Angaben in der Benelux-Region (+72 Prozent), in den nordischen Ländern (+62 Prozent), in den USA (+18 Prozent) sowie in den DACH-Kernmärkten (+15 Prozent).

Zur Rückkehr in die Profitabilität meint CEO Bernd Hake: „Man kann wirtschaftlich diszipliniert handeln und gleichzeitig mit vollem Herzen die besten Kinder- und Jugendfahrräder bauen.“

Neues E-Bike für das zweite Halbjahr geplant

Für die kommenden Monate kündigt die Geschäftsführung eine Erweiterung des Produktportfolios an: Neben einem neuen Helm soll ein E-Bike-Modell auf den Markt kommen. Technische Details dazu nennt woom bislang nicht. Für das erste Quartal 2027 stellt das Unternehmen zudem einen weiteren, nicht näher spezifizierten Produktlaunch sowie den Eintritt in zusätzliche internationale Märkte in Aussicht.

Bereits im ersten Halbjahr erweiterte woom sein Sortiment: Mit „woom WOW“, einem Fahrzeug für Kleinkinder ab neun Monaten, stieg das Unternehmen erstmals in den Spielwarenbereich ein. Davon seien laut woom bislang mehr als 19.000 Stück verkauft worden.

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