20.05.2016

Kein Kopfzerbrechen: MathPix löst jede Rechnung

Die Mathe-App MathPix, die von zwei Stanford-Stundenten mit zwei Gymnasiasten entwickelt wurde, löst handschriftliche Mathe-Beispiele in Sekunden. Schon klar, Smartphones sind bei Schularbeiten verboten, aber die Lehrer schauen ja nicht immer so genau...
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Screenshot: mathpix.com - Die App MathPix löst handschriftliche Mathe-Aufgaben sofort.

Moderne Taschenrechner, wie sie auch in der Schule zum Einsatz kommen, lassen nichts zu wünschen übrig. Jede Gleichung, die Schülern im Mathe-Unterricht bis zur Matura begegnet, lässt sich mit ihnen lösen. Das Problem: Man muss auch wissen, wie man die Rechenaufgabe eintippt – genau daran scheitert es häufig. Eine US-App für iOS sorgt jetzt für Abhilfe. Mit MathPix kann eine handschriftliche Gleichung fotografiert und markiert werden. Die App löst die Aufgabe sofort.

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Damit die Schüler auch etwas lernen

Die Entwickler, führten dabei allerdings keineswegs Böses im Schilde. Die App löst die Aufgaben nicht nur, sie erklärt sie auch Schritt für Schritt. Gedacht ist die Anwendung nämlich nicht zum Schummeln, sondern zum Lernen. Bleibt zu hoffen, dass die Erklärung der App für die Schüler verständlicher ist, als jene der Mathe-Lehrer. Jedenfalls könnte sie zur Erfüllung des alten Lehrer-Wunsches führen, dass die Schüler leserlich schreiben sollen – das ist wohl eine Voraussetzung für die Funktion der App.

MathPix in den Appcharts auf dem Kurs nach oben

Durch die Erfüllung des lange gehegten Schüler-Wunsches ist es kein Wunder, dass die App gerade die amerikanischen iTunes-Charts stürmt. Ohne Zweifel wird das noch dadurch verstärkt, dass die App gratis zum Download zur Verfügung steht. Und die gute Nachricht für heimische Schüler: Vorausgesetzt, man hat ein iPhone, kann man die App auch hierzulande downloaden. Ob die Mathe-Lehrer das so schön finden, ist eine andere Frage.

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Smatrics
© Smatrics EnBW.

Smatrics, der Betreiber von E-Auto-Ladeinfrastruktur in Österreich und ein Tochterunternehmen von VERBUND und EnBW Energie Baden-Württemberg (Joint Venture), verantwortet rund 20.000 Ladepunkte und verbindet mit dem „Smatrics Depot Club“ bereits Logistikunternehmen miteinander. Über die Kooperation mit Fryte soll diese Ladeinfrastruktur nun auch außerhalb des Club-Netzwerks zugänglich werden. Fryte bietet eine Plattform für die Lade- und Routenplanung von E-Lkw.

Smatrics erweitert Ladeangebot für E-Lkw

Über die deutsche Plattform werden sowohl die Standorte des Depot Clubs als auch öffentliche Ladepunkte von Smatrics in die Routen- und Ladeplanung von Logistikunternehmen integriert. Damit sollen Fahrer:innen und Disponent:innen einen Überblick über verfügbare Ladepunkte entlang ihrer Routen erhalten. Für Betreiber von Depot-Ladeinfrastruktur eröffne die Anbindung zugleich die Möglichkeit, ihre Ladepunkte auch für externe Nutzer:innen zugänglich zu machen und dadurch deren Auslastung zu erhöhen.

Technische Grundlage der Zusammenarbeit ist OCPI, ein offener, standardisierter Kommunikationsstandard in der Elektromobilität. Da beide Partner darauf setzen, konnte die Integration der Ladepunkte rasch umgesetzt werden, heißt es: In einem ersten Schritt wurden die Standorte in der Routenplanung sichtbar und nutzbar gemacht. Ab 2027 soll auch die Reservierung ausgewählter Ladepunkte möglich sein. Perspektivisch sollen Reservierungsdaten zudem an das Energiemanagementsystem der Standorte übergeben werden, um Netz- und Ladeprozesse zusätzlich abzusichern.

Über Betreibergrenzen hinweg planbar

„Ladeinfrastruktur für E-Lkw funktioniert nur, wenn sie über Betreibergrenzen hinweg planbar ist – für die Disposition zählt nicht, wer den Ladepunkt betreibt, sondern dass er zur Route passt. Mit Smatrics öffnen wir den Zugang zu Ladepunkten vom Depot bis zur öffentlichen Schnellladesäule in Deutschland und Österreich. Die Reservierung ist der nächste Schritt, an dem wir gemeinsam arbeiten“, sagt Maximilian Zähringer, CEO von Fryte Mobility.

Und Sita Meek, Head of Product bei Smatrics, ergänzt: „Viele unserer Depot-Kunden möchten ihre Ladeinfrastruktur zeitlich gezielt für externe Nutzung öffnen, um ihre Auslastung zu maximieren. Gleichzeitig soll der Zugang aber nur bestimmten Nutzergruppen offenstehen, und sich auf den Lkw konzentrieren. Durch die Kooperation mit Fryte verbessert sich die Sichtbarkeit und die Planbarkeit. Genau so muss ein offenes Peer-to-Peer-Ökosystem in der E-Logistik funktionieren.“

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