17.05.2022

Mastercard bekommt neuen Country Manager

Michael Brönner ersetzt Christian Rau ab Juni als Country Manager bei Mastercard.
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Brönner Mastercard
Michael Brönner wird Country Manager von Mastercard Austria. Copyright: Christina Häusler

Der Zahlungsdienstleister Mastercard bekommt einen neuen Country Manager. Michael Brönner übernimmt die Rolle ab Juni 2022. Damit folgt er Christian Rau, der sich künftig auf europäischer Ebene Partnerschaften im Bereich FinTech sowie Kryptowährungen widmen wird. 

Mastercard-Ausbau in Österreich hat Priorität

Seit 2019 ist Brönner für den Bereich Data & Services für Mastercard Österreich und andere europäische Märkte zuständig. In seiner neuen Funktion möchte er den Ausbau von Mastercard in Österreich fokussieren. Auch der Integration neuer Innovationen im Bereich des digitalen und mobilen Bezahlens soll dabei Priorität zugeschrieben werden. 

„Wir haben in den letzten Jahren die Weiterentwicklung der Bankomatkarte von Maestro auf das Nachfolgeprodukt Debit Mastercard initiiert. Diese ist nun auch beim Onlinehandel, sowie an einem deutlich erweiterten Netzwerk internationaler Akzeptanzstellen, nutzbar. Aufbauend auf diesem Meilenstein werden wir weitere Innovationen vorantreiben. Dadurch bieten wir sowohl der heimischen Wirtschaft, als auch den Konsument:innen, Zugang zu noch moderneren, einfachen und sicheren Bezahlmöglichkeiten“, erklärt Brönner. 

Internationale Ausbildung & Karriere vor Mastercard

Nach seiner Ausbildung in Shanghai, Toronto und Berkeley sammelte der Finanzexperte Erfahrung rund um Strategie-, Sales- und Digitalisierungsthemen durch seine Tätigkeit bei McKinsey & Company. Zudem war er als Head of Corporate Development & Head of Investments and Strategic Partnerships für zentrale Strategie- und Innovationsthemen bei AXA Deutschland verantwortlich.

“Als Technologieunternehmen hinter der Bankomatkarte – sowie einem großen Teil der österreichischen Kreditkarten – spielt Mastercard eine wichtige Rolle im täglichen Leben der Österreicher:innen. Ich freue mich sehr, die Geschäftsverantwortung für den österreichischen Markt zu übernehmen”, sagt Brönner. 

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Bundesminister Peter Hanke und FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz beim Pressegespräch © Tobias Gärtner

„Wir merken explosionsartige Entwicklungen“, sagte Innovationsminister Peter Hanke heute beim Pressegespräch mit FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz zum österreichischen Weltraumsektor. Die beiden präsentierten eine erste Zwischenbilanz, 5 Monate nach der Erhöhung des österreichischen ESA-Beitrags und kündigten ein neues Investor-Forum für Raumfahrt-Startups an.

Rückfluss statt bloßem Beitrag

Seit dem ESA-Ministerrat in Bremen im November 2025 zahlt Österreich 340 Millionen Euro in die Europäische Weltraumorganisation ein: 80 Millionen oder 30 Prozent mehr als in der Vorperiode. Bereits in den ersten Monaten der Laufzeit 2026–2028 sind 74 Millionen Euro als Aufträge an österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zurückgeflossen, davon „rund 51 bis 52 Millionen direkt an Unternehmen“, so Tausz. Die gesamte ESA-Zeichnung beim Ministerrat 2025 betrug 22,3 Milliarden Euro, das höchste Volumen in der Geschichte der Organisation.

200 Unternehmen mit klarem Wachstumspfad

Rund 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind laut offiziellen Zahlen derzeit im österreichischen Weltraumsektor aktiv und erzielten 2022 Gesamteinnahmen von 209 Millionen Euro. Der europäische Markt für sichere Satellitenkommunikation soll laut EUSPA-Marktbericht 2026 von 200 Millionen Euro (2025) auf 1,2 Milliarden Euro bis 2040 wachsen. Der Sektor ist außerdem als eines von neun Stärkefeldern in der Industriestrategie 2035 verankert.

Privatkapital für Space-Tech

Öffentliche Mittel allein reichen dem Ministerium zufolge nicht aus, um das Wachstumspotenzial des Sektors auszuschöpfen. Deshalb wird am 29. und 30. Oktober 2026 in München ein trilaterales ESA-DACH-Forum ins Leben gerufen, organisiert von FFG, der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR sowie dem Swiss Space Office.

Ziel ist ein kuratiertes Matching zwischen rund 60 ausgewählten Raumfahrt-Unternehmen und rund 120 Investor:innen, um gezielt privates Kapital in den Sektor zu lenken. „Es soll ganz klar sein für die Investoren, die kommen: Hier wird über Weltraum gesprochen“, so Tausz. Das Format soll danach jährlich rotieren.

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