28.03.2023

Massenkündigungen vs. Healthy Growth – verschiedene Perspektiven und eine Wahrheit

Teil 2: Der Artikel geht unten weiter.
/artikel/massenkuendigungen-vs-healthy-growth-verschiedene-perspektiven-und-eine-wahrheit
Massenkündigung, Hypergrowth, Cronin, Rappold, Leibetseder, Wilhelm
(c) Speedinvest Pirates/Austrian Startups/ Ines Thomsen - Veronika Leibetseder (l.o) von Dynatrace, Jule Wilhelm, Speedinvest Pirates, Dieter Rappold, Speedinvest Pirates und Daniel Cronin, Austrian Startups.

Hier geht’s zu Teil 1

Auch Leibetseder weist darauf hin, dass die Risikofinanzierung aus diesem Diskurs nicht herausgenommen werden kann: „Man spricht bei der Finanzierung von Startups auch oft von Risikokapital. Viele Kapitalrunden werden zum Teil medienwirksam inszeniert. Dass die langfristige Zukunft dieser Unternehmen aber noch nicht gesichert ist, sollte Bewerberinnen klar sein. Mir persönlich tut jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter leid, der oder die von so einer Situation betroffen ist. Gerade, wenn so viel Vertrauen in ein Unternehmen investiert wurde, dass man für den Job sogar den Wohnort wechselt. Wer allerdings mit diesem Mut und dieser Entschlossenheit ausgestattet ist, findet meiner Erfahrung nach rasch einen anderen Job.“

Risikofinanzierung und die Meta-Ebene

Rappold betont darüber hinaus, dass man ja aus einer langen Friedensperiode seit Ende des Zweiten Weltkriegs komme. Zuerst durch die Pandemie und dann durch den Ukraine-Krieg habe man jedoch plötzlich gemerkt, wie eng u.a. Logistikketten verwoben, dabei aber auch fragil sind. „Wir spüren es besonders in der Medikamentenproduktion, die aus Indien und China kommt“, sagt er. „Und stellen uns die Frage, wie die Zukunft aussehen wird zwischen Europa und Russland, mit der Ukraine als Puffer dazwischen. Auf einer globalen Ebene dominieren plötzlich andere Themen – es ist sehr viel Angst aufgekommen.“

Die Folge war, dass Zinsen angehoben wurden, die Zentralbankpolitik restriktiver wurde, Zögern und Zaudern zum Usus. „Es kam der ,Kryptowinter‘; nach zwei Jahren Pandemie endete das Homeschooling. Globale und makroökonomische Rahmenbedingungen änderten sich. Dem kann man sich schwerlich entziehen und muss auf diese Veränderung der Meta-Ebene reagieren. Alles andere wäre tatsächlich ,selbstmörderisch‘ und unklug“, so Rappold weiter.

„Hypergrowth-Startups wie Rennfahrer“

An dieser Stelle möchte Daniel Cronin einen Perspektivenwechsel einbringen und betont, dass solche radikalen Entscheidungen auch für Gründerinnen eine „grausame Geschichte“ sind. Sie alle würden fundamental an ihr Unternehmen glauben und müssten nach außen stets eine optimistische Sichtweise vertreten, auch wenn „Downsizing“ droht und das Startup strauchelt.

Für ihn sind Hypergrowth-Unternehmer:innen, die auf Mega-Wachstum setzen und scheitern, wie ein Rennfahrer, der „abgeflogen“ ist. Er nimmt Runde für Runde ein großes Risiko, hätte vielleicht in der Kurve ruhig etwas langsamer fahren können, dann aber auch die Chance auf den Sieg vertan, so seine Metapher. „Wachstum bedeutet ,volle Attacke‘, sonst hätte man nicht das Ziel, Weltmarktführer oder ,Regional Champion‘ zu werden. Anders gesagt: Ich gehe los und kaufe jeden am Markt auf, ,hire‘ die besten Leute und treffe Entscheidungen. Es fängt dann an zu funktionieren, bis man irgendwann die Notbremse ziehen muss und gesundes Wachstum plötzlich zum Ziel wird“, weiß er.

Dynatrace als Vorbild

In diesem Sinne wird das Technologieunternehmen Dynatrace oft als Vorzeigebeispiel genannt, wenn es um Firmenkultur geht, die besonderen Fokus auf Mitarbeiterinnen legt. Während die Mottos „People First“ und „Autonomy Principles“ eher den Anstrich einer New-Work-Systematik tragen, ging man in der Vergangenheit, besonders was das Wachstum betraf, sehr sorgsam mit Entscheidungen um.

„Downsizing war in der Geschichte von Dynatrace tatsächlich noch kein Thema“, erklärt Leibetseder. „Wir haben die Entwicklungen auf unseren Märkten immer sehr genau beobachtet und unser Recruiting daran orientiert. Gab es Wachstumsperspektiven, haben wir uns gezielt verstärkt, gab es eine Abschwächung der Dynamik, haben wir das Recruiting gebremst.“

Was hier so einfach klingt, ist ein komplexer Prozess, der über Jahre gewachsen ist und nicht bloß die berühmte Vertrauensbasis gegenüber Angestellten meint, sondern als ein ganzheitlicher und feinfühliger Umgang mit Mitarbeiterinnen verstanden werden kann.

„Wer Dynatrace kennt, weiß, dass wir hier eine sehr ausgeprägte Unternehmenskultur haben. Wer bei uns arbeitet, muss sich bei uns wohlfühlen. Nur wenn die individuelle Lebenssituation ganzheitlich, stabil abgesichert ist – Stichwort Work-Life-Balance oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf –, wird man auch die volle individuelle Stärke im Job entfalten können. Davon profitiert die Innovationskraft. Und das ist mit ein Grund für die langfristige Unternehmenszugehörigkeit vieler unserer Kolleginnen und Kollegen.“

Ein Idealzustand, der im Vorjahr bei prominenten Vertreterinnen der heimischen Startup-Szene nicht nur nicht zur Geltung kam, sondern durch die Massenkündigungen gar nicht erst Fahrt aufnehmen konnte. Während die Gründe dafür vielfältig sind und für das Verstehen verschiedene Perspektiven benötigt werden, ging als Folge dieser Entwicklungen auch etwas anderes hervor. Etwas, das eine Art Umdenken symbolisiert und nun beinahe wie ein Dogma von verschiedenen Vertreterinnen der Szene vorangetragen wird. Eine Sache, der aber ebenso die Gefahr droht, künftig als eine Art „Health Washing“ zu verkommen, falls falsch oder nur zu PR-Zwecken eingesetzt, schlussendlich doch aber Potenzial hat, Arbeitskulturen zu ändern. Der Begriff lautet „Healthy Growth“

Healthy Growth-Strategien

Jule Wilhelm von Speedinvest Pirates hat die letzten Monate damit verbracht, konkrete Taktiken zu entwickeln, wie gesundes Wachstum zu bewerkstelligen sei. „Das Problem war, dass in der Startup-Welt durch aufgeblasene ,Funding Rounds‘ auch viel Geld für ,Paid Marketing‘ ausgegeben wurde. Man hat mit großen Teilen des Budgets Werbung geschaltet, auf Facebook oder Google, und dadurch gehofft, neue Kundinnen zu generieren“, sagt sie.

Für die Senior Analystin Growth Marketing stellt dies das Gegenteil von Healthy Growth dar; Geld „hineinzuschütten“, sei vielleicht kurzfristig attraktiv, jedoch würde dadurch auch viel Kapital verloren gehen.

„Wir definieren andere Wachstumsideen. Es dreht sich bei nachhaltigem Wachstum alles rund um SEO und eine langfristige Strategie mit bestimmten Keywords. Es geht darum, jene Leute zu gewinnen, die konkret nach meinem Produkt suchen“, sagt Wilhelm. „Diese gezielte Schärfung der Zielgruppe soll das bloß blinde Schalten von Werbung ablösen (auch Kosten einsparen) und gezielt Leute adressieren, die schon ein hohes Interesse an meinen Erzeugnissen aufweisen.“

Ein weiterer Punkt für Healthy Growth fokussiert auf Datenanalyse und -generierung. Anfangs noch auf „Assumptions“ aufbauend, sollen hierbei über einen längeren Zeitraum Daten gesammelt werden und ein Datenpool entstehen, um bessere Entscheidungen zu treffen.

„Das Zauberwort ist ,Product Market Fit‘. Wann trifft mein Produkt den Markt, wann trifft es die Wünsche und ,Needs‘ meiner Kundinnen? Für die Beantwortung dieser Fragen braucht es Daten“, betont Wilhelm weiter.

Der dritte und letzte Faktor für eine Healthy-Growth-Strategie ist der Punkt „organisches Marketing“. Dies bedeutet, sich genau zu überlegen, was man den Kund:innen präsentieren und bereitstellen kann. „Hier ist es essenziell, bereits gewonnene Kund:innen zu halten und sie für die eigene Marke werben zu lassen, anstatt immer wieder zu versuchen, neue Leads zu generieren“, erklärt Wilhelm. „Es ist wichtiger, sie zu halten, als potenzielle neue zu akquirieren.“

Eine Lösung von Cronin bei Massenkündigungen

Für Daniel Cronin hingegen ist Healthy Growth mit einem Kletterer vergleichbar. Manche von ihnen würden mit einem Hubschrauber auf den Berg fliegen, andere ohne Seil eine Steilwand erklimmen. Andere wiederum verwenden Sicherungsseile.

„Letztere sind zwar nicht so schnell und haben nicht diesen Kick, gelangen aber auch ans Ziel. Etwas langsamer, als es Investorinnen vielleicht hören wollen. Schlussendlich wird das zur Frage, was man möchte. Holt man sich VC-Kapital ins Startup hinein, muss man bedenken, dass hier Leute am Werk sind, die bewusst ,High Performance‘ wählen. Sonst würden sie nicht investieren“, sagt er und bietet zugleich einen kleinen Lösungsansatz, um tragische Einzelschicksale etwas zu dämpfen, sollte ein Startup zu Massenkündigungen greifen müssen.

Er schlägt vor, in Absprache mit VCs, Investorinnen und Kapitalgeber:innen in einen Fonds einzuzahlen, der Mitarbeiterinnen – auch nach der Kündigung – eine gewisse „Zeit zum Atmen“ ermöglichen kann.

Erwartungen von außen

Dieter Rappold indes appelliert daran, dass sich jede(r) Founder:in überlegen muss, ob er bzw. sie ein Unternehmen oder ein Startup gründen möchte. Ein Startup beinhalte nun mal eine Risikofinanzierung von außen, die damit einhergehe, dass Erwartungen an „Exponential Growth“ existieren.

„Wenn ich das nicht will, dann ist VC-Kapital nicht meine Finanzierungsform. Es ist auch in Ordnung zu sagen, ich habe mich für einen Job entschieden und möchte 15 Jahre dort arbeiten. Aber möglicherweise ist so eine Einstellung in der Welt, in der wir leben, eine irrationale Erwartungshaltung. In einem Startup ist es definitiv nicht die Aufgabe eines Founders, solche Bedürfnisse zu befriedigen. Was ich allerdings bekomme, ist eine Chance auf eine exponentielle Learning-Kurve. Ich kann in einem Startup in zwei Jahren lernen, was ich in vielen Jahren in einem Corporate nicht schaffe“, sagt Rappold. Und bringt schlussendlich eine klare und unmissverständliche Perspektive bzw. deutlicher ausgedrückt, eine Wahrheit ein, die unwiderruflich Teil der Innovationsszene ist und wohl auch bleiben wird: „Ein Startup ist keine Jobgarantie.“


(Dieser Artikel ist im StartingUp-Magazin, Ausgabe 01/23, erschienen).

Deine ungelesenen Artikel:
16.10.2026

Wie La French Tech Vienna die Innovations-Ökosysteme von Frankreich und Österreich verbinden will

Die französische Startup-Bewegung La French Tech ist nun auch in Wien vertreten. brutkasten war letzte Woche beim Launch-Event in der französischen Botschaft vor Ort. Dort ging es um technologische Souveränität und um die Frage, wie Startups und Investor:innen beider Länder leichter zueinanderfinden.
/artikel/la-french-tech-vienna-launch
16.10.2026

Wie La French Tech Vienna die Innovations-Ökosysteme von Frankreich und Österreich verbinden will

Die französische Startup-Bewegung La French Tech ist nun auch in Wien vertreten. brutkasten war letzte Woche beim Launch-Event in der französischen Botschaft vor Ort. Dort ging es um technologische Souveränität und um die Frage, wie Startups und Investor:innen beider Länder leichter zueinanderfinden.
/artikel/la-french-tech-vienna-launch
Cécile Deterre (Co-Founderin von Blue Planet Ecosystems) und Renaud Viot (CEO und Co-Founder des Startups Lynxia) führen La French Tech Vienna als Co-Präsident:innen | (c) Emma Brycove/Französische Botschaft in Österreich

Im Foyer der französischen Botschaft in Wien läuft an diesem Abend ein Gast auf vier Beinen über den Marmorboden. Auf seinem Rücken sitzt ein Kamerakopf, daneben ragt eine Funkantenne hervor. Im Hintergrund stehen drei Flaggen: die französische, die europäische und die österreichische.

Der Hausherr hält es an diesem Abend betont analog. „Ich muss sagen, meine Rede wurde nicht von ChatGPT geschrieben, sondern von Menschen“, sagt Botschafter Matthieu Peyraud zur Begrüßung. Dann wird er grundsätzlich: Technologische Souveränität lasse sich nur auf europäischer Ebene erreichen, kein Mitgliedstaat schaffe das allein.

Der Anlass für Roboter und Rede am 8. Oktober: der offizielle Start von La French Tech Vienna, laut Peyraud der ersten French-Tech-Community in Österreich. Sie ist Teil von La French Tech, einem Netzwerk mit nach eigenen Angaben mehr als 100 Communities in Frankreich und weltweit, das großteils von Freiwilligen getragen wird.

Zwei Jahre Pilotphase

Neu ist die Initiative nicht. Sie lief zuvor unter dem Namen French Startups Vienna. Peyraud bezeichnet diese Phase in seiner Rede als „eine Art Pilotprojekt“. Seit rund zwei Jahren bringt sie französische und österreichische Gründer:innen, Forschende und Investor:innen zusammen.

Der französische Botschafter Matthieu Peyraud eröffnete am 8. Oktober den offiziellen Start von La French Tech Vienna in der Botschaft in Wien. Seine Botschaft: Technologische Souveränität gelingt nur auf europäischer Ebene. | (c) Emma Brycove/Französische Botschaft in Österreich

„Wir haben sehr klein angefangen, nur mit französischsprachigen Leuten, die mehr über Tech sehen und hören wollten“, sagt Renaud Viot im Gespräch mit brutkasten. Er ist Co-Präsident von La French Tech Vienna und CEO des Startups Lynxia. Er versteht die Initiative als Community: Die Mitgliedschaft ist kostenlos und steht österreichischen wie französischen Startups offen. „Wir verlangen nur, dass die Leute entweder neugierig auf Tech sind oder bereit, ihr Wissen über Tech zu teilen“, sagt er. Das Kernformat sind regelmäßige Events.

Souveränität als Leitthema

Inhaltlich steht der Abend im Zeichen technologischer Souveränität. Künstliche Intelligenz, Cloud Computing, Cybersicherheit, Halbleiter und Dateninfrastrukturen seien zu strategischen Gütern geworden, sagt Peyraud. Frankreich und Österreich hätten starke Forschungseinrichtungen wie das französische CNRS und das AIT Austrian Institute of Technology. Die gemeinsame Herausforderung sei, wissenschaftliche Exzellenz in globale Technologieführerschaft zu übersetzen. Zu oft gelinge es europäischen Innovationen nicht, im Tempo und in der Größe der internationalen Konkurrenz zu skalieren.

Als Beleg dafür, dass es anders geht, nennt der Botschafter Mistral AI. Die Übernahme des Linzer Startups Emmi AI durch Mistral AI zeige, wie Unternehmen aus verschiedenen europäischen Ländern ihre Expertise bündeln. Sie unterstreiche zudem die technologische Stärke Österreichs.

„Noch nicht so sehr am Radar“

Wo es konkret hakt, schildert Arnaud Béasse. Der Managing Director von 1764 Advisory kümmert sich in der Community um die Investorenbeziehungen. „An erster Stelle möchte ich Investoren mit Startups verbinden“, sagt er im Gespräch mit brutkasten. Das gelte in beide Richtungen. Österreicher:innen nach Frankreich zu bringen, habe bisher sehr gut funktioniert. Die größere Aufgabe sei nun der umgekehrte Weg: französische Investor:innen auf das aufmerksam zu machen, was in Österreich entsteht. Das sei bei ihnen „noch nicht so sehr am Radar“.

Das österreichische Deep-Tech-Startup iono Robotics aus Linz hat mit dem WORKMATE den ersten humanoiden Arbeitsroboter „Made in Austria“ entwickelt. | (c) Emma Brycove/Französische Botschaft in Österreich

Béasse nennt dafür mehrere Gründe. Größere Fonds würden oft mit Teams aus Deutschland auf Österreich schauen. „Das genügt nicht“, sagt er. Dazu komme bei manchen Venture-Capital-Fonds die Angst vor der Sprachbarriere. Bei Business Angels sei diese Hürde noch höher.

Seine Rolle sieht Béasse deshalb nicht nur im Vermitteln von Kontakten. Es gehe darum, Investor:innen auch beim Ökosystem und bei der Kultur zu begleiten. Aus französischer Sicht sehe man in Europa zuerst Spanien, Italien, Deutschland und die Benelux-Länder. Österreich müsse man erst aus dem Schatten von Deutschland und der Schweiz holen.

Acht Startups aus Frankreich und Österreich pitchten vor dem Publikum in der französischen Botschaft, abgestimmt wurde per Smartphone. | (c) Emma Brycove/Französische Botschaft in Österreich

Chancen sieht er bei Corporate Venture Capital. Französische Konzerne seien in Österreich vertreten. Hier gebe es derzeit viele Innovationen in den Bereichen Defense und Dual Use, die für solche Gruppen interessant seien.

ABA will Brücke zwischen den Ökosystemen schlagen

Auf österreichischer Seite ist die Austrian Business Agency (ABA) eingebunden. Verena Gruber, Director Western Europe, ist außerordentliches Mitglied im Board der Community. Als Standortagentur der Republik sei die ABA dafür da, französische Startups dabei zu unterstützen, die Chancen in Österreich zu entdecken, sagt sie im Gespräch mit brutkasten. Mit La French Tech Vienna habe man nun „ein tolles Tool“, um Verbindungen herzustellen, bei Investments ebenso wie bei Kooperationen mit Corporates. Am Tag nach dem Launch standen laut Programm Besuche bei der ABA, der Wirtschaftsagentur Wien und ecoplus sowie eine Führung durch die AI Factory Austria (AI:AT) auf dem Plan.

Die Initiative ist noch sehr jung. Als Beispiel dafür, was möglich ist, nennt auch Gruber den Emmi-AI-Deal. Er zeige die Kompetenz Österreichs bei Industrial AI. „Das ist eine Nische, worauf wir uns auch sehr stark konzentrieren können“, sagt Gruber. Damit könne Österreich auch einen Beitrag zur europäischen Souveränität bei Technologie leisten.

Acht Startups auf der Bühne

Nach den Reden pitchen acht Startups, das Publikum stimmt per Smartphone ab. Aus Frankreich kommen Proxima, VirtualBrowser, PleIAs und Manabou, aus Österreich Cyberaci, Eustella, Prop Corn und Ablatic. Sechs der acht ordnet die Event-Website dem Thema Souveränität zu, von europäischen Sprachmodellen bis Cybersecurity.

Manche der französischen Startups sehen laut Renaud Viot einen Market Fit mit Österreich, andere suchen einen Partner vor Ort, wieder andere haben hier bereits Kund:innen. Die beiden Ökosysteme seien einander ähnlich, beide seien stark bei Spinoffs und in der Forschung. Gemeinsam könne man einander „zu Partnern statt zu Konkurrenten“ machen, sagt Viot.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Massenkündigungen vs. Healthy Growth – verschiedene Perspektiven und eine Wahrheit

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Massenkündigungen vs. Healthy Growth – verschiedene Perspektiven und eine Wahrheit

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Massenkündigungen vs. Healthy Growth – verschiedene Perspektiven und eine Wahrheit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Massenkündigungen vs. Healthy Growth – verschiedene Perspektiven und eine Wahrheit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Massenkündigungen vs. Healthy Growth – verschiedene Perspektiven und eine Wahrheit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Massenkündigungen vs. Healthy Growth – verschiedene Perspektiven und eine Wahrheit

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Massenkündigungen vs. Healthy Growth – verschiedene Perspektiven und eine Wahrheit

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Massenkündigungen vs. Healthy Growth – verschiedene Perspektiven und eine Wahrheit

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Massenkündigungen vs. Healthy Growth – verschiedene Perspektiven und eine Wahrheit