18.01.2022

Martina Sennebogen neue Country Managerin von Capgemini Österreich

Martina Sennebogen wird neue Country Managerin von Capgemini in Österreich. Sie soll ihre Expertise im Aufbau effektiver Teams und ihre Kundenorientierung einbringen, um die Bekanntheit und den Impact des Unternehmens zu steigern.
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Capgemini, Sennebogen, Country Managerin
(c) Capgemini - Martina Sennebogen wechselt von Celum zu Capgemini.

Martina Sennebogen ist ein bekannter Name in der heimischen IT-Branche. Die gebürtige Kärntnerin war zuletzt „Head of Global Sales“ beim Linzer Softwareunternehmen Celum und davor elf Jahre lang in verschiedenen Marketing- und Salesfunktionen bei Microsoft in Österreich tätig. Nun wurde sie zur Country Managerin bei Capgemini ernannt.

Sennebogen arbeitete für H&M, Kempinski und Micorsoft

Eigentlich startete die Karriere der 40-jährigen IT-Spezialistin als Produktmanagerin bei der österreichischen Firma Hirsch Armbänder. Danach war Sennebogen mehrere Jahre beim globalen Werbeagenturnetzwerk McCann-Erickson tätig, wo sie als Etatdirektorin für Marken wie H&M, Nestlé und Kempinski arbeitete. 2010 wechselte sie zu Microsoft in Österreich, wo sie verschiedene Marketing- und Salesrollen innehatte – unter anderem die Verantwortung für den Industriezweig der Energiewirtschaft Österreichs.

„Ich freue mich, mit der lokalen und internationalen Stärke von Capgemini die digitale Zukunft Österreichs mitgestalten zu können“, sagt Sennebogen. „Mit der End-to-End-Ausrichtung von Consulting über Application Services und Engineering bis hin zu Business Services ist Capgemini in Österreich der optimale Partner für eine nachhaltige und umfassende Betreuung unserer Kunden. Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass wir unsere Erfahrung, unser Engagement und das Know-how der lokalen Teams wie auch der Gruppe für die Bedürfnisse der österreichischen Unternehmen einsetzen. Wir wollen einen echten Unterschied für unsere Kunden und unser Land machen.“

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Das Gründerteam von refinq (l.n.r.): Lukas Fischer, Franziska Walde, Markus Berger | © refinq

Die Hitze hatte Europa in diesem Sommer fest im Griff. Die EU-Kommission möchte daher im Oktober einen Rahmen für Klimaresilienz vorlegen und 100 der am stärksten gefährdeten Gebiete Europas benennen. Das Wiener Unternehmen refinq ist bereits einen Schritt voraus und stellt seit heute eine Liste zur Verfügung, die alle 1.165 Regionen der 27 EU-Länder nach ihrer klimatischen Exposition reiht. Österreichische Gebiete sind ab Rang 294 zu finden.

„Wir veröffentlichen das vollständige Ranking und die Methode dahinter, nicht nur die Top 100. Jede und jeder kann nachsehen, wo die eigene Region steht und wie wir dorthin gekommen sind“ sagt refinq-Co-Founder und Co-CEO Lukas Fischer. Refinq bewertet dabei vier Gefahren: Hitze, Wasserknappheit, Waldbrand und Hochwasser. Diese Gefahren werden zu einem kombinierten Wert zusammengefasst, der durch einen einfachen Mittelwert auf einer Skala von 0 bis 100 dargestellt wird. Die Kennzahlen beschreiben den Zeitraum von 2066 bis 2085 in einem Hochemissionspfad.

Die Karte zeigt, „was physisch auf dem Spiel steht“

„Die Kommission wird sagen, welche Gebiete gefährdet sind. Unsere Karte zeigt, was dort physisch auf dem Spiel steht. Das sind zwei verschiedene Fragen, und Europa braucht auf beide eine Antwort“, erklärt Franziska Walde, Co-Founder und Managing Director. Dabei betont refinq, dass Exposition nicht dasselbe ist wie Vulnerabilität. Das refinq-Ranking misst, wie stark die vier Klimagefahren in einer Region ausgeprägt sind. Es misst nicht, wie gut diese Region darauf vorbereitet, finanziert oder geschützt ist. Die kommende Bewertung der Kommission bezieht die Vulnerabilität mit ein.

Italien am gefährdetsten

Italiens Region Ferrara belegt auf dieser Liste von refinq den unbeliebten ersten Platz. Die norditalienische Region kommt auf 97,4 von 100 möglichen Punkten, wobei die Hitze das führende Risiko ist. Insgesamt liegen 40 italienische Regionen in den Top 100. Mit Spanien und Griechenland stellen diese drei Länder fast drei Viertel der exponiertesten 100 Regionen dar. Österreich höchstplatzierte Region ist das Weinviertel. Bis 2080 steigt dort die Hitzeexposition um zwei Stufen auf der fünfstufigen Skala von refinq, die Wasserknappheit um eine Stufe auf die zweithöchste.

Die Karte zeigt die Top 100 exponiertesten Regionen Europas, wobei das größte Risiko der Region mit einer eigenen Farbe markiert ist (Orange: Hitze, Violett: Wasserknappheit, Rot: Waldbrände, Türkis: Hochwasser). | © refinq

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