29.01.2015

Man erlaubt seinen Apps mehr, als man weiß

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Würde man die Terms & Conditions diverser Apps genau durchlesen, wäre man erstaunt, wozu man zustimmt.

Smartphone-User sind Sammler. App-Sammler. Aber sind sich die Nutzer eigentlich bewusst, worauf sie sich beim Downloaden einer App einlassen? Mit Akzeptieren der Nutzungsbedingungen räumt man diversen Apps einige Zugriffe ein, denen man wissentlich nicht zugestimmt hätte. Vor allem Gratis-Apps haben es auf eines abgesehen: Die Daten des Users.

Letztes Jahr hat die britische Marketing-Agentur Tecmark mit einer Studie gezeigt, wie oft ein durchschnittlicher Nutzer sein Handy benutzt.

  • 1500 Mal greift ein gewöhnlicher User zum Smartphone
  • rund 215 Mal pro Tag
  • täglich benutzt er es circa 3 Stunden und fünfzehn Minuten
  • also fast einen Tag in der Woche

Wenn man sich die Zahlen vor Augen hält, sollte man sich vielleicht doch lieber die Nutzungsbedingungen durchlesen. Untenstehendes Video zeigt, was passiert, wenn man dies nicht tut.

 

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vl. Shalev Hulio (Co-Founder und CEO) und Sebastian Kurz, (Co-Founder and President) | (c) DREAM/eclipse media
vl. Shalev Hulio (Co-Founder und CEO) und Sebastian Kurz, (Co-Founder und President) | © DREAM/eclipse media

Etwa eineinhalb Monate nach seiner Series-C-Finanzierungsrunde über 260 Millionen US-Dollar (brutkasten berichtete) verkündete das Cybersecurity-Scaleup Dream nun den Start eines neuen Standorts in Zürich. Das berichtet das Schweizer Magazin Bilanz. Seinen Sitz hat das zuletzt mit drei Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen in Tel Aviv. Bereits vor mehr als einem Jahr kam Wien als erster Europa-Standort hinzu.

100 Mio. US-Dollar Jahresumsatz

Das Unternehmen rund um den österreichischen Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz (President) und den als früheren NSO-Chef bekannten israelischen Unternehmer Shalev Hulio (CEO) hat nach eigenen Angaben aktuell rund 450 Mitarbeiter:innen und erzielt einen Jahresumsatz von etwa 100 Millionen US-Dollar. Kunden sind vor allem Staaten und Betreiber kritischer Infrastruktur.

„Ich bin ein grosser Schweiz-Fan“

„Wir haben begonnen, dort ein Team aufzubauen“, sagt Kurz nun über die Pläne in Zürich. Aktuell ist jedoch noch nicht klar, wie groß der Standort letztlich wird. Allerdings soviel: Die Schweiz sei „ein wichtiger Markt“, so Kurz. „Ich bin ein grosser Schweiz-Fan. Daher ist es natürlich schön, auch in der Schweiz tätig zu sein.“ Im Zuge dessen äußerte sich Kurz auch kurz zur Unternehmensentwicklung. Der Hauptfokus liege aktuell auf weiterem Wachstum, man arbeite aber bereits profitabel. Und: „Ein Börsengang ist absolut ein Thema.“

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