29.01.2015

Man erlaubt seinen Apps mehr, als man weiß

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Würde man die Terms & Conditions diverser Apps genau durchlesen, wäre man erstaunt, wozu man zustimmt.

Smartphone-User sind Sammler. App-Sammler. Aber sind sich die Nutzer eigentlich bewusst, worauf sie sich beim Downloaden einer App einlassen? Mit Akzeptieren der Nutzungsbedingungen räumt man diversen Apps einige Zugriffe ein, denen man wissentlich nicht zugestimmt hätte. Vor allem Gratis-Apps haben es auf eines abgesehen: Die Daten des Users.

Letztes Jahr hat die britische Marketing-Agentur Tecmark mit einer Studie gezeigt, wie oft ein durchschnittlicher Nutzer sein Handy benutzt.

  • 1500 Mal greift ein gewöhnlicher User zum Smartphone
  • rund 215 Mal pro Tag
  • täglich benutzt er es circa 3 Stunden und fünfzehn Minuten
  • also fast einen Tag in der Woche

Wenn man sich die Zahlen vor Augen hält, sollte man sich vielleicht doch lieber die Nutzungsbedingungen durchlesen. Untenstehendes Video zeigt, was passiert, wenn man dies nicht tut.

 

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Digicusts neue Führungsebene (v.l.) Manuel Strausz, Thomas Übellacker, Matthias Pfeiler, Tolga Erkoç und Bernhard Klug

Nachdem das niederösterreichische Unternehmen Digicust im Dezember 2025 seine Gesamtsumme an Investments und Förderungen auf 2,3 Millionen Euro ausbauen konnte, folgt nun die organisatorische Anpassung. Ziel ist es laut Unternehmen, klare Verantwortlichkeiten für das globale Wachstum zu schaffen.

Führungskräfte aus den eigenen Reihen

Das neue Führungsteam rekrutiert sich vorwiegend aus den eigenen Reihen. Co-Founder Thomas Übellacker übernimmt die Position des CTO und Managing Directors. In der Wiener Szene ist Übellacker kein Unbekannter: Er gründete zuvor das KI-Startup Texterous und initiierte 2025 Wiens erste „Start-up-WG“, ein 480 Quadratmeter großes Loft inklusive Pool und Sauna, in dem mehrere Gründer:innen gemeinsam leben und arbeiten. Die technische Architektur leitet Co-Founder Manuel Strausz als Chief Software Architect. Er begleitet Digicust bereits seit den Anfängen im Jahr 2020 und war zuvor beim Softwareunternehmen Fabasoft tätig.

Den Vertrieb verantwortet künftig Tolga Erkoç als Chief Sales Officer, der seit 2024 an Bord ist und davor unter anderem für Xing tätig war. Die Rolle des Chief Marketing Officers übernimmt Bernhard Klug, der zuvor Marketing-Erfahrung beim CleanTech-Unternehmen neoom sowie auf selbstständiger Basis sammelte. Mitgründer Matthias Pfeiler fokussiert sich als CEO weiterhin auf die übergeordnete Unternehmensstrategie sowie auf Investor Relations.

„Ab einem gewissen Punkt braucht nachhaltiges Wachstum klare Verantwortlichkeiten“, erklärt Pfeiler. Mit diesem Team sei man laut dem CEO „ideal aufgestellt“, um das Unternehmen als Automatisierungsschicht für weltweite Zollprozesse zu etablieren.

Expansion nach Millionen-Finanzierung

Digicust entwickelt modulare KI-Komponenten für die Dokumentenverarbeitung, um manuelle Aufwände und Fehlerquoten bei Speditionen zu reduzieren. Bereits in der Vergangenheit lag der Fokus des Startups stark auf der Zoll-Digitalisierung und dem damit verknüpften internationalen Rollout.

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