29.08.2022

Mamas Falafelteig: Deutscher Comedian will mit Food-Startup durchstarten

Corona zwang den deutsch-palästinensischen Comedian Amjad Abu Hamid zu einer Bühnepause. Er gründete die Food-Brand Mamas Falafelteig.
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Mamas Falafelteig
(c) Mamas Falafelteig

Mit Auftritten in TV-Sendungen wie dem „Quatsch Comedy Club“, „Nuhr ab 18!“ von Dieter Nuhr, „NightWash“ oder „Teddys Show“ von Tedros Teclebrhan ist der deutsch-palästinensische Stand-up-Comedian Amjad Abu Hamid dem deutschsprachigen Comedy-Publikum bekannt. Schon vor seiner Komiker-Karriere war er als Gründer und Geschäftsführer eines Soccer-Tennis-Centers bereits als Unternehmer tätig. Eine Corona-bedingte Auftrittspause nutze Abu Hamid 2020 zur Gründung eines neuen Startups: Amjad Foods, das unter anderem die Marke Mamas Falafelteig anbietet.

Mamas Falafelteig nutzt Originalrezept von Amjad Abu Hamids Mutter

„Viele sagen, die Falafel meiner Mama gehören zu den Besten. Meine Mutter steckt viel Liebe und Zeit in die Zubereitung“, sagt Abu Hamid. Daher nutzt er in seinem Startup genau diese Rezeptur: „Mamas Falafelteig ist ein frisch zubereiteter Falafelteig nach dem traditionellen Originalrezept meiner Mutter“, sagt der Gründer. Diesen kann man tiefgekühlt erwerben.

Tiefkühlteig statt Backmischung

Damit erteilt Abu Hamid Backmischungen eine Absage. Bei Mamas Falafelteig werden die Kichererbsen 24 Stunden eingelegt, anschließend kommt eine Gewürzmischung hinzu und sie werden zu einem Teig verarbeitet. „Der Teig ist frei von Zusatzstoffen, vegan, glutenfrei und Dank der Kircherbsen eine echte Proteinbombe“, sagt der Gründer. Wenn dieser aufgetaut ist, muss er nur mehr zu Bällchen geformt werden und kann dann frittiert, in der Pfanne gebraten oder im Backofen gegart werden.

Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“

Über Fernseh-Show-Erfahrung verfügt Amjad Abu Hamid, wie eingangs ausgeführt, zu Genüge. Am 29. August ist er mit Mamas Falafelteig auch in der ersten Folge der neuen Staffel von „Die Höhle der Löwen“ zu sehen. Dort bietet das er 15 Prozent der Firmenanteile für 51.000 Euro. Außerdem in dieser Folge: Pagopace, lemonist, Withoutme und BeeSafe.

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Pröll, Länderbericht, Digital
© BKA/Regina Aigner - Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Der kürzlich veröffentlichte 4. Länderbericht zur Digitalen Dekade der Europäischen Union zeigt Österreichs Fortschritte bei der digitalen Transformation. Besonders stark schneidet die Republik bei digitalen Verwaltungsservices ab: Im eGovernment Benchmark 2026 erreicht Österreich mit 85,5 Punkten Platz sechs unter den EU-Mitgliedstaaten und liegt damit über dem EU-Schnitt von 76,6 Punkten.

Ziel Top 3

Weitere Stärken zeigt der Bericht bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Services, den digitalen Grundkompetenzen, der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen sowie bei der Quantentechnologie.

„Wir nähern uns unserem Ziel, unter die Top 3 in der EU zu kommen. Der EU-Länderbericht zeigt klar: Österreichs digitale Transformation nimmt stetig an Tempo zu. Platz 6 im eGovernment Benchmark und Platz 1 bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsservices bestätigen den eingeschlagenen Weg. Unsere Anstrengungen rund um die ID Austria, digitale Kompetenzen und Public AI zeigen Wirkung. Das Motto lautet: digitale Verwaltung muss für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen einfacher, schneller und alltagstauglicher werden“, sagt Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Verbesserung digitaler Grundkompetenzen

Österreich erreicht im europäischen Vergleich Platz 1 bei der Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsleistungen auf Mobilgeräten – gemeinsam mit Luxemburg und Malta. Grundlage dafür sei ein starkes eID-Ökosystem. Die Weiterentwicklung und breitere Nutzung der ID Austria trügen dazu bei, digitale Amtswege einfacher und mobil besser nutzbar zu machen, heißt es.

Auch bei den digitalen Grundkompetenzen verbessert sich Österreich weiter und steigt von Platz 8 auf Platz 7 im europäischen Vergleich. 69,8 Prozent der Bevölkerung verfügen demnach über zumindest grundlegende digitale Fähigkeiten. Damit liegt Österreich über dem EU-Durchschnitt von 60,4 Prozent. Frauen liegen in Österreich mit 70,75 Prozent vor Männern mit 68,79 Prozent und damit entgegen dem EU-Trend.

KI-Nutzung steigt

Eine positive Entwicklung zeigt sich auch bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen. Zwischen 2023 und 2025 ist der Anteil der österreichischen Unternehmen, die KI einsetzen, von 10,79 Prozent auf 29,95 Prozent gestiegen. Österreich liegt damit im DESI 2026 (Anm.: Index für digitale Wirtschaft der EU) auf Platz 7 von 27 Mitgliedstaaten – der EU-Schnitt beträgt 19,95 Prozent. Bei Großunternehmen nutzen bereits 68,26 Prozent KI. Auch bei der erstmals erhobenen KI-Nutzung durch Bürgerinnen und Bürger liegt Österreich mit 39,42 Prozent über dem EU-Durchschnitt von 32,66 Prozent.

Der Bericht hebt auch Österreichs starke Position in der Quantentechnologie hervor. Österreich gilt insbesondere rund um Wien und Innsbruck als europäischer Vorreiter in der Quantenforschung. Die Initiative Quantum Austria wird mit 107 Millionen Euro aus der Recovery and Resilience Facility finanziert und stärke damit gezielt Forschung, Technologieentwicklung und Standortkompetenz.

Auch Aufholbedarf

Neben den Verbesserungen zeigt der Bericht gleichzeitig weiteren Aufholbedarf, insbesondere beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur, der Nutzung von Cloud- und Datenanalyse-Lösungen durch Unternehmen sowie der Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen.

„Der Bericht ist Rückenwind und Arbeitsauftrag zugleich. Österreich ist in vielen Bereichen stark unterwegs, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Gerade bei Glasfaser, Cloud, Datenmanagement und KMU-Digitalisierung müssen wir schneller werden“, betont Pröll abschließend.


Hintergrund: Digitale Dekade der EU

Mit der Digitalen Dekade hat sich die Europäische Union ambitionierte Ziele bis 2030 gesetzt. Dazu zählt unter anderem der Ausbau digitaler Kompetenzen, moderne digitale Infrastrukturen, leistungsfähige digitale Verwaltungsservices, digitale Identitäten sowie die Stärkung der digitalen Transformation von Unternehmen. Der Länderbericht bewertet jährlich die Fortschritte der Mitgliedstaaten anhand definierter Ziele und Indikatoren.

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