24.03.2025
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Majourny will mit KI individuelle Reiseerlebnisse schaffen

Mit Majourny wollen Fabian Pischinger und Severin Bergsmann Reisenden das Leben leichter machen: KI übernimmt in ihrer App die Reiseplanung.
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Die Majourny-Gründer Fabian Pischinger und Severin Bergsmann
Die Majourny-Gründer Fabian Pischinger und Severin Bergsmann | Foto: Fabian Pischinger

Der Gedanke an Urlaub löst bei vielen Menschen große Freude aus. Der Gedanke, ihn planen zu müssen, dagegen eher weniger. Um sich die Nerven zu sparen und die Zeit für den tatsächlichen Trip zu nutzen, haben Fabian Pischinger und Severin Bergsmann einen AI-Reiseplaner entwickelt: Majourny. 

Idee entstand im Urlaub

Angefangen hat alles, wie sollte es anders sein, auf einer Reise. Vor einigen Jahren war Pischinger auf Bali unterwegs. „Es war extrem aufwendig, sich für jede neue Location auch neue Aktivitäten zu suchen“, erzählt der Co-Founder im Gespräch mit brutkasten. Schon da entstand die Idee, eine App zu entwickeln, auf der Reisende ihre Routen mit anderen teilen können. Aber der Einfall gerät in den Hintergrund – bis die ersten Large Language Models entstehen.

Hier kommt Severin Bergsmann ins Spiel, ebenfalls Reiseliebhaber und zusätzlich AI-Student. Die beiden melden sich beim Startup-Inkubator tech2b an und gründen ein Unternehmen. Gleich danach, im März 2024, wird aus der Idee ein Business.

Routenerstellung in einer App

Mit Majourny haben die Gründer eine App entwickelt, die KI zur automatischen Routenerstellung nutzt. Basierend auf ihren Interessen bekommen Nutzer:innen Empfehlungen für Hotels, Restaurants und Aktivitäten in der ausgewählten Stadt. Die Routen können Nutzer:innen dann in einem Feed teilen – das soll Vertrauen schaffen und die App von rein algorithmischen Planern unterscheiden.

Bei ihrem Produkt wollen Pischinger und Bergsmann außerdem auf Nachhaltigkeit setzen. „CO2-neutral zu reisen ist zwar grundsätzlich nicht möglich. Aber wir können sehr wohl darauf achten, dass die Aktivitäten an einem Tag immer nur in einem Viertel der Stadt sind und nah beieinander liegen, damit man kein unnötiges CO2 verbraucht“, sagt Pischinger. In Zukunft werden in den Vorschlägen der App auch Transportmittel zu sehen sein – da werde dann immer die nachhaltigste Transportmethode empfohlen. Abgesehen von der Wahl der Transportmittel bekommen User:innen Tipps, um sich in der jeweiligen Kultur respektvoll zu verhalten.

Finanzierungsrunde geplant

Das Geschäftsmodell von Majourny basiert auf Abos und Einmalzahlungen von Nutzer:innen sowie Provisionen von Reiseveranstaltern. Später möchte das Startup auch durch Werbeeinnahmen Umsatz generieren.

Finanziert hat sich das Startup bis jetzt mithilfe unterschiedlicher Förderungen. Für das erste Quartal 2026 ist aber jedenfalls die erste Finanzierungsrunde geplant. „Wir wollen die App bis dahin noch weiter verbessern“, sagt Pischinger.

One-Stop-Shop für Reiseinformationen

Bereits jetzt können Interessierte die App weltweit downloaden. „Sie wird auch in allen Ländern der Welt installiert“, sagt Pischinger. Gerade habe Majourny die Marke von 5000 Downloads überschritten.

Aktuell arbeiten die beiden Founder vor allem an zwei Dingen. Einerseits sollen Nutzer:innen in einer neuen Version der App ihre Reisen für ganze Länder planen können – und nicht nur für einzelne Städte. Andererseits sollen langfristig möglichst viele Verknüpfungen entstehen, mehr Schnittstellen für die KI sozusagen.

Auf diesem Weg will Majourny ein One-Stop-Shop für Reiseinformationen werden, inklusive Buchungslinks. „User sollen alle reiserelevanten Informationen in einer App haben“, sagt Pischinger. Derzeit ist er gemeinsam mit Bergsmann auf der Suche nach einer Co-Founderin: Sie soll in Zukunft den Bereich Social-Media-Marketing übernehmen.

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CleanLoop
Österreichs Nationalteam-Goalie Alexander Schlager (r.) und Geschäftspartner Roman Hörantner .

Die im Frühjahr 2025 gegründete CleanLoop FlexCo bietet eine Lösung für den Handel mit Restbeständen von Reinigungsmitteln an. Die kostenlose App dient dabei als digitale Plattform, um überschüssige Reinigungsprodukte österreichweit zu verkaufen und zu kaufen. ÖFB-Nationaltormann Alexander Schlager war von Anfang an beim Unternehmen als Investor und Co-Founder dabei, wie brutkasten berichtete.

CleanLoop mit Fokus au Deutschland

Nach der Etablierung in Österreich richtet CleanLoop den Blick nun auf Deutschland. Auch wenn der Markt als stark fragmentiert und preissensibel gilt, biete er die idealen Voraussetzungen für ein Modell, das Kostenersparnis und Nachhaltigkeit verbindet, heißt es per Aussendung.

„Mit unserem Ansatz ‚Wiederverwenden statt Ressourcen verschwenden‘ wollen wir Betriebe und Privatpersonen zu nachhaltigem Handeln motivieren und diesen Schritt auch erleichtern“, erklärt Unternehmensgründer Roman Hörantner. Neben den ökologischen Vorteilen biete laut dem Gründer der Handel mit Reinigungsprodukten aus zweiter Hand auch wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten: Verkäufer:innen vermeiden, dass Maschinen oder Reinigungsmittel ungenutzt in Abstellräumen oder Kellern von Betrieben verbleiben, und sie können gleichzeitig zusätzliche Einnahmen erzielen. Käufer:innen profitieren indes davon, dass sie diese Produkte in der Regel um rund 50 bis 70 Prozent günstiger erwerben können als vergleichbare Neuware, so der Claim.

Wachstumspotenzial

Das Ziel des Re-Use-Geschäftsmodells ist es, die Umwelt zu schonen und dabei Unternehmen zu helfen, Geld zu sparen. Nach dem Markstart in Österreich kann die CleanLoop-App nun auch in Deutschland genutzt werden.

Dort lag der Umsatz laut der Statistik-Plattform Statista im Wasch-, Putz- und Reinigungsmittelmarkt 2025 bei rund 15,7 Milliarden Euro. Insbesondere in den Bereichen umweltfreundliche und nachhaltige Produkte zeige der Markt ein großes Wachstumspotenzial. Aber, so der Clean-Loop-Founder, der Reinigungsbedarf hinterlasse einen nicht unwesentlichen ökologischen Fußabdruck. Denn Produktion, Verpackung, Transport und die spätere Entsorgung verbrauchen wertvolle Ressourcen und Energie.

Demgegenüber stehe die deutsche Reinigungsbranche durch steigende Kosten und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen unter massivem Druck. Hier möchte CleanLoop mit seinem Re-Use-Modell ansetzen.

Schlager: „Smarter Umgang mit Ressourcen“

„In vielen Betrieben lagern Produkte, die nicht mehr verwendet werden – sei es durch Lieferantenwechsel, Überbestellungen oder geänderte Anforderungen. Diese Ressourcen machen wir nutzbar“, sagt Hörantner. Die Motivation für das Re-Use-Geschäftsmodell basiert auf Hörantners jahrzehntelanger Erfahrung in der Reinigungsbranche. „Für viele Geräte in Hotellerie, Gastronomie oder Industrie benötigt es spezielle Reinigungsmittel, die bei einem Gerätetausch oder Lieferantenwechsel meist über Jahre ungenützt in den Lagern zurückbleiben oder aber entsorgt werden, obwohl sie noch verwendbar wären. Es ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch umweltfreundlich, solche Produkte halb voll oder ungebraucht zu entsorgen.“

Bedarf ortet Hörantner hier vor allem bei Jungunternehmer:innen, die bei der Anschaffung von Spül- oder Waschmaschinen Budget sparen wollen und daher auf Second-Hand-Geräte setzen.

Für Investor und Goalie Schlager ist das CleanLoop-Modell mehr als nur ein Geschäftsansatz: „Im Leistungssport lernst du schnell: Erfolg entsteht nicht nur durch mehr Einsatz, sondern durch den smarteren Umgang mit Ressourcen“, sagt er. „Und genau dieses Prinzip überträgt CleanLoop auf eine ganze Branche. Das ist ein klares 1:0 für die Umwelt.“

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