30.03.2021

Magic School: Online-Zauberschule entstand wegen Corona

Magier Martin Pospischil (aka Magic Mateo) erkannte in der Coronakrise eine Chance und gründete die Online-Zauberschule Magic School.
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Martin Pospischil | Screenshot: Promo-Video Magic School
Martin Pospischil | Screenshot: Promo-Video Magic School

Mit der magic4you GmbH bietet Martin Pospischil unter dem Künstlernamen Magic Mateo seit Jahren eine Reihe von Dienstleistungen rund um das Thema Zauberei – etwa Vorführungen bei Events, Kinderzaubershows und Zauber-Workshops. Doch wie auch in vielen anderen Bereichen brach im Frühjahr 2020 mit Beginn der Coronakrise das Geschäft schlagartig komplett ein. Doch Pospischil reagierte schnell und gründete die Online-Zauberschule Magic School.

Magic School: Live-Online-Zauberkurse auch im Oster-Lockdown

Dort können Kinder ab fünf Jahren in Live-Online-Kursen Zaubertricks lernen, die mit Alltagsgegenständen umgesetzt werden können. Zudem können über den dazugehörigen Online-Shop unter anderem auch Zauberboxen und weitere Utensilien wie Zauberstäbe aus Holz bestellt werden. „Eltern erzählen uns immer wieder, dass die vorhandenen Zauberanleitungen und Videos für Kinder in der Praxis ungeeignet sind“, schreibt Pospischil in einer Aussendung. Mit der Magic School wolle man die Lösung dafür bieten. Die Kinder nehmen zunächst am Live-Online-Kurs teil, können aber später jederzeit Erklärvideos zu den behandelten Tricks abrufen.

Für 25 Euro kann man in der Magic School einen Kurs mit fünf Einheiten zu je 30 Minuten buchen. Schon davor kann man wahlweise um fünf Euro in eine einzelne Einheit hineinschnuppern. Bei den Kursen können auch Geschwisterkinder kostenlos zusehen und mitmachen. Neben den Zauberkursen bietet das Unternehmen zum selben Preis auch Online-Experimente- und -Bastel-Workshops für Kinder an. Auch Vorführungen für Kindergeburtstage können – online und wenn coronabedingt möglich offline – gebucht werden. Jetzt im Oster-Lockdown werden ebenfalls Live-Kurse angeboten. (Kann eine Einheit nicht wahrgenommen werden, kann diese auch später nachgeholt werden).


Magic School tritt diese Woche in der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen auf. Außerdem in dieser Folge: Tickety, YoRoller, Lion Decor und BRüSLi.

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CleanLoop
Österreichs Nationalteam-Goalie Alexander Schlager (r.) und Geschäftspartner Roman Hörantner .

Die im Frühjahr 2025 gegründete CleanLoop FlexCo bietet eine Lösung für den Handel mit Restbeständen von Reinigungsmitteln an. Die kostenlose App dient dabei als digitale Plattform, um überschüssige Reinigungsprodukte österreichweit zu verkaufen und zu kaufen. ÖFB-Nationaltormann Alexander Schlager war von Anfang an beim Unternehmen als Investor und Co-Founder dabei, wie brutkasten berichtete.

CleanLoop mit Fokus au Deutschland

Nach der Etablierung in Österreich richtet CleanLoop den Blick nun auf Deutschland. Auch wenn der Markt als stark fragmentiert und preissensibel gilt, biete er die idealen Voraussetzungen für ein Modell, das Kostenersparnis und Nachhaltigkeit verbindet, heißt es per Aussendung.

„Mit unserem Ansatz ‚Wiederverwenden statt Ressourcen verschwenden‘ wollen wir Betriebe und Privatpersonen zu nachhaltigem Handeln motivieren und diesen Schritt auch erleichtern“, erklärt Unternehmensgründer Roman Hörantner. Neben den ökologischen Vorteilen biete laut dem Gründer der Handel mit Reinigungsprodukten aus zweiter Hand auch wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten: Verkäufer:innen vermeiden, dass Maschinen oder Reinigungsmittel ungenutzt in Abstellräumen oder Kellern von Betrieben verbleiben, und sie können gleichzeitig zusätzliche Einnahmen erzielen. Käufer:innen profitieren indes davon, dass sie diese Produkte in der Regel um rund 50 bis 70 Prozent günstiger erwerben können als vergleichbare Neuware, so der Claim.

Wachstumspotenzial

Das Ziel des Re-Use-Geschäftsmodells ist es, die Umwelt zu schonen und dabei Unternehmen zu helfen, Geld zu sparen. Nach dem Markstart in Österreich kann die CleanLoop-App nun auch in Deutschland genutzt werden.

Dort lag der Umsatz laut der Statistik-Plattform Statista im Wasch-, Putz- und Reinigungsmittelmarkt 2025 bei rund 15,7 Milliarden Euro. Insbesondere in den Bereichen umweltfreundliche und nachhaltige Produkte zeige der Markt ein großes Wachstumspotenzial. Aber, so der Clean-Loop-Founder, der Reinigungsbedarf hinterlasse einen nicht unwesentlichen ökologischen Fußabdruck. Denn Produktion, Verpackung, Transport und die spätere Entsorgung verbrauchen wertvolle Ressourcen und Energie.

Demgegenüber stehe die deutsche Reinigungsbranche durch steigende Kosten und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen unter massivem Druck. Hier möchte CleanLoop mit seinem Re-Use-Modell ansetzen.

Schlager: „Smarter Umgang mit Ressourcen“

„In vielen Betrieben lagern Produkte, die nicht mehr verwendet werden – sei es durch Lieferantenwechsel, Überbestellungen oder geänderte Anforderungen. Diese Ressourcen machen wir nutzbar“, sagt Hörantner. Die Motivation für das Re-Use-Geschäftsmodell basiert auf Hörantners jahrzehntelanger Erfahrung in der Reinigungsbranche. „Für viele Geräte in Hotellerie, Gastronomie oder Industrie benötigt es spezielle Reinigungsmittel, die bei einem Gerätetausch oder Lieferantenwechsel meist über Jahre ungenützt in den Lagern zurückbleiben oder aber entsorgt werden, obwohl sie noch verwendbar wären. Es ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch umweltfreundlich, solche Produkte halb voll oder ungebraucht zu entsorgen.“

Bedarf ortet Hörantner hier vor allem bei Jungunternehmer:innen, die bei der Anschaffung von Spül- oder Waschmaschinen Budget sparen wollen und daher auf Second-Hand-Geräte setzen.

Für Investor und Goalie Schlager ist das CleanLoop-Modell mehr als nur ein Geschäftsansatz: „Im Leistungssport lernst du schnell: Erfolg entsteht nicht nur durch mehr Einsatz, sondern durch den smarteren Umgang mit Ressourcen“, sagt er. „Und genau dieses Prinzip überträgt CleanLoop auf eine ganze Branche. Das ist ein klares 1:0 für die Umwelt.“

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