26.06.2025
PRODUKTIONS-STOP

Luke Roberts stellt Produktion von Luvo-Lampe mit Abschlussfest ein

Der Leuchtenproduzent Luke Roberts, der durch seine smarten Leuchten bekannt wurde, stellt die Produktion der Luvo-Lampe zehn Jahre nach Gründung und vier Jahre nach Exit ein. Im Zuge dessen veranstaltet der Leuchtenanbieter in Kooperation mit einem Künstler eine Lichtershow.
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Luke Roberts legte vor zehn Jahren einen steilen Start hin. Schnell wurde das Wiener Unternehmen zu einem bekannten Vertreter der damals noch jungen heimischen Startup Szene. Luke Roberts konnte gute Verkaufszahlen in den USA erzielen. Statt wie geplant im Mainstream kam die steuerbare smarte Lampe, die immer das richtige Licht zur aktuellen Stimmung liefern soll, aber eher in einer exklusiveren Designleuchten-Welt an. Luke Roberts wurde 2021 schließlich vom Münchner Europa-Marktführer Occhio aufgekauft. Brutkasten hat damals über den Exit berichtet.

Trotz der Übernahme war Vorerst geplant, das Geschäft mit den altbewährten Lampen von Luke Roberts unverändert fortzuführen. Jetzt stellt Luke Roberts die Produktion von ihrer „Signature“-Lampe Luvo endgültig ein. Die Bilanz: mehr als 9.000 verkaufte Lampen und mehrere Auszeichnungen.

Luke Roberts, Florian Gschwandtner,, Startup, Trivago, 8eyes, 2 Minuten 2 Millionen, Puls 4,
(c) Luke Roberts – Lukas Pilat und Robert Kopka gründeten vor zehn Jahren Luke Roberts

Interaktive Ausstellung mit Licht als Abschluss

Am heutigen Donnerstag lädt Luke Roberts gemeinsam mit dem Wiener Künstler Boicut zu einer interaktiven Licht- und Kunstinstallation ein. Gefeiert werde laut Unternehmen der „Abschluss einer einzigarigen Produktreise“. Lukas Pilat, Mitgründer von Luke Roberts: „Mit diesem Event möchten wir zeigen, wie inspirierend Licht sein kann – in der Kunst, in Räumen, im Alltag“.

Auf brutkasten-Nachfrage, warum die Produktion der Lampe eingestellt werde, heißt es: man wolle sich künftig noch stärker auf die Produktion von Designer-Lampen konzentrieren. In einem Statement der Presseabteilung von Occhio heißt es zudem noch: „Es fließen sämtliche Ressourcen und Expertisen rund um die Themen Smart Lightning, adaptive Lichtsteuerung und nutzerzentrierte Lichtlösungen in die Produktinnovationen der Luxusmarke.“

Mit der Lichtershow heute Abend wolle man die Lampe noch ein letztes Mal feiern, heißt es.

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Nach jahrelanger Planung entwickelt Omid Kafaji kredity.at. (c) Omid Kafaji

„Kredite sind für mich schon immer ein spannendes Thema. Sie bieten auf der einen Seite große Möglichkeiten für Unternehmen und Familien, auf der anderen Seite können sie auch für viele Menschen zur Last werden“, erzählt der Wiener Omid Kafaji über den Grundgedanken von kredity.at. Das richtige Kreditwissen sei für Konsument:innen oft schwer zugänglich, der Markt undurchsichtig. Mit kredity.at will Kafaji Klarheit in das komplexe Thema bringen.

Lediglich mit Tipps von einem befreundeten Programmierer entwickelt und baut Kafaji kredity allein. Die Idee dazu entstand schon vor Jahren, seit einer Woche kann man die Plattform nutzen.

„kredity.at übernimmt das erste Denken eines Kreditprofis“

Die Plattform übersetzt Erfahrungswissen aus der Kreditvermittlung in ein digitales System. Nutzer:innen sollen besser verstehen, wie ihre finanzielle Situation aus Sicht einer Kreditprüfung eingeschätzt werden könnte. „Man beantragt einen Kredit, der wird abgelehnt. Aber man erfährt eigentlich nie wirklich genau, woran es gelegen hat“, so der Founder. Deswegen gibt es auf der Seite einen ersten kostenlosen Kreditcheck, „und das Besondere daran ist, dass hier nicht nur Kreditangebote verglichen werden, wie man es bisher kennt, sondern dass man tatsächlich anhand der eigenen Eingaben, der Haushaltsrechnung und Finanzierungsvorhaben, realistische Möglichkeiten bekommt, die zur jeweiligen Situation passen“, ergänzt Kafaji. Kredity.at übernehme damit das erste Denken eines Kreditprofis.

Digitale Plattform mit persönlicher Komponente

Nach dem ersten Kreditcheck hat man auch die Möglichkeit, sich direkt von Kafaji zu den Ergebnissen beraten zu lassen. „Es gibt manchmal auch sehr komplexe Fälle, und da ist es einfach von Vorteil, wenn erfahrene Finanzexperten für den Kunden die Situation einschätzen und analysieren.“ Der selbstständige Unternehmensberater sieht durch die Kombination von digitaler und persönlicher Beratung die beste Möglichkeit, um Fehlentscheidungen im Kreditwesen zu vermeiden. Durch seine Expertise stellt er auf kredity.at zusätzliches Insiderwissen zur Verfügung.

Erhöhte Zugriffszahlen

Die Plattform ist erst seit einer Woche online, dennoch seien die Anfragen laut Kafaji auffallend hoch. „Die Anfragen sind auf jeden Fall höher, als ich erwartet habe“, zeigt sich der Wiener überrascht. Dies zeige sich unter anderem in zahlreichen täglichen Anfragen über WhatsApp, die Nutzer:innen direkt im Anschluss an den digitalen Check stellen. Finanziert wird die Plattform durch Kooperationen mit den jeweiligen Kreditanbietern, die Kafaji durch seine Arbeit als Vermögensberater bereits gewonnen hatte. Werden Nutzer:innen an eine passende Bank weitergeleitet, entsteht hier der wirtschaftliche Wert.

Pläne für die Zukunft

„Mir ist es einfach ein Anliegen, dass Menschen nicht in die Hände von Betrügern fallen, was in der Praxis häufig passiert. Ich richte mich also immer nach dem Use Case. Ich glaube an Dinge, die den Menschen einen Mehrwert bringen. Und wenn etwas einen Wert hat, wird es auch wirtschaftlichen Wert generieren“, blickt Kafaji in die Zukunft. Der Gründer will die digitalen Möglichkeiten noch erweitern und überlegt derzeit, wie das Implementieren von KI-Systemen helfen könnte, die Ersteinschätzungen noch präziser zu machen. Ebenso geplant sind weitere Kooperationen mit Kreditanbietern, „weil ich sehe, dass österreichweit die Anfrage wächst“.

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