27.03.2026
2 MINUTEN 2 MILLIONEN

Loxovet: 200.000 Euro Investment für Wiener Tiergesundheits-Startup

Das Wiener Unternehmen Loxotec konnte mit seinem Produkt Loxovet bei 2 Minuten 2 Millionen zwei Investor:innen überzeugen. Letztlich entschied man sich für ein Angebot von Katharina Schneider.
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Loxovet-Co-Founderin Valeria Foglar-Deinhardstein
Loxovet-Co-Founderin Valeria Foglar-Deinhardstein | (c) PULS 4 / Gerry Frank

Ein „Paradigmenwechsel in der Tiergesundheit“ – so lautet das ambitionierte Ziel des 2020 gegründeten Wiener Unternehmens Loxotec mit seiner Produktlinie Loxovet. Die Pflegeprodukte für Hunde und Katzen – ein „SOS-Gel“, ein Augenreiniger, ein Ohrenreiniger und ein Zahnreiniger – wirken antibakteriell und sollen auch zur Wundversorgung eingesetzt werden. Basiszutat ist hypochlorige Säure (HOCl) – eine Substanz, die auch vom Immunsystem selbst produziert wird.

„Tiergesundheit einfacher, sicherer und nachhaltiger machen“

„Unsere Vision ist klar: Wir möchten Tiergesundheit einfacher, sicherer und nachhaltiger machen – für Tierärzt:innen ebenso wie für Tierhalter:innen“, sagt Valeria Foglar-Deinhardstein, die das Unternehmen gemeinsam mit Bernhard Foglar-Deinhardstein und Magdalena Liebl gegründet hat. Konkret soll durch die Produkte der Antibiotika-Einsatz bei Haustieren verringert und damit auch Resistenzen vorgebeugt werden. Die Lösung sei „hochwirksam gegen Keime und gleichzeitig maximal verträglich für Tier und Anwender“, heißt es vom Startup.

Trotz wissenschaftlichen Hintergrunds und der gemeinsamen Entwicklung mit Tiermediziner:innen handelt es sich bei Loxovet aber nicht um apothekenpflichtige Medizinprodukte. Der Vertrieb erfolgt bislang über den Online-Handel, Zoofachhändler und Hundesalons. Klares Ziel ist die Etablierung im stationären Handel in ganz Europa.

Investment von Katharina Schneider

Und das soll nun mithilfe eines Investments gelingen. In der Show „2 Minuten 2 Millionen“ gelang es Valeria Foglar-Deinhardstein, gleich zwei Investor:innen zu überzeugen. Alexander Schütz bot 250.000 Euro für 25,1 Prozent der Anteile, Katharina Schneider bot 200.000 Euro für 20 Prozent der Anteile. Schließlich entschied man sich für Schneiders Angebot und brachte dieses mittlerweile unter Dach und Fach. Neben der Expansion im stationären Handel in Europa plane man, das Kapital auch für weitere veterinärmedizinische Studien und die Entwicklung neuer Produktlösungen für spezifische Anwendungsbereiche einzusetzen, heißt es von Loxovet.

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MyPilz Team mit Gründern Wolfgang Hinterdobler (l.) und René Lux (r.) © MyPilz

Das vor vier Jahren gegründete Startup MyPilz hat es sich zum Ziel gesetzt, das wirtschaftliche und ökologische Potenzial von Pilzen in die industrielle Anwendung zu bringen. Ermöglicht wird dies laut Unternehmen durch den technologischen Fortschritt der letzten Jahre: Dank gesunkener Kosten in der DNA-Sequenzierung lassen sich Pilzstämme heute präzise bis auf die Ebene des Individuums bestimmen, erklärt Gründer René Lux im brutkasten-Interview.

Angewandte Mykologie für die Kreislaufwirtschaft

Das biologische Reich der Fungi bietet laut Gründer Rene Lux enorme, bisher kaum genutzte Potenziale für die Wirtschaft. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Verpackungsmaterialien und Plastikersatz über den Einsatz in der Bau- und Textilbranche bis hin zur gezielten Bodenentgiftung und dem Biomassemanagement.

Pilze agieren hierbei als essenzielle Zersetzer im Ökosystem. Um die Vernetzung zwischen internationaler Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern, veranstaltet das Startup zudem die biennale Eventreihe „Pilzfestspiele“, die auch 2027 wieder in Wien über die Bühne gehen werden.

Das Geschäftsmodell: Drei Säulen im Untergrund

Das Geschäftsmodell von MyPilz ruht laut Lux im Wesentlichen auf drei Säulen:

  • Consulting & IP: Das siebenköpfige Team unterstützt etablierte Unternehmen und Startups bei der Entwicklung von Innovationen und begleitet sie bei Förderprojekten.
  • Laboranalytik: Mittels DNA-Metabarcoding bietet das Startup standardisierte Boden- und Schadbildanalysen an. Diese Daten nutzen unter anderem NGOs, staatliche Organisationen sowie die Landwirtschaft.
  • Education: Neben Ausbildungsprogrammen und Initiativen im Bereich Bildung vertreibt MyPilz ein ökologisches Brettspiel im deutschsprachigen Raum.

„Wir produzieren nicht ein Produkt und suchen uns dann einen Markt, sondern wir finden ein Problem und einen Partner und lösen dann dieses Problem durch Innovation“, erklärt Lux den strategischen Ansatz des Unternehmens. Zu den Kund:innen und Projektpartner:innen zählen unter anderem, das für sein Fungi Pad bekannte Startup Hermann.Bio und das Entsorgungsunternehmen öKlo. Für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft erstellte das Startup zudem eine Potenzialstudie.

Gründer René Lux mit dem „Pilzfest“ Brettspiel

Cashflow-Stabilität und AWS-Wachstumsfinanzierung

Nach einer ersten Seed-Finanzierung durch Family and Friends sowie strategische Mentoren-Investoren trägt sich die operative Basis des Startups seit dem elften Monat selbst. Im ersten Geschäftsjahr erwirtschaftete MyPilz einen sechsstelligen Umsatz, der laut Angaben des Unternehmens seither jährlich annähernd verdoppelt werden konnte.

Da die Grundkosten über den eigenen Cashflow gedeckt sind, verzichten die Gründer aktuell auf die Abgabe weiterer Unternehmensanteile. Um das geplante Wachstum, darunter die Erweiterung des Teams und der Ausbau eines größeren Labors an einem neuen Standort, zu finanzieren, setzt MyPilz auf Fremdkapital. Dieses wurde unter anderem durch das Double-Equity-Programm der Förderbank AWS mit 250.000 Euro vor einigen Wochen erfolgreich gehebelt und durch langjährige Nachrangdarlehen der bestehenden Gesellschafter:innen auf 400.000 Euro erhöht.

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