17.06.2016

LIVE-Ticker: Das passiert gerade am Fifteen Seconds-Startup-Festival in Graz

LIVE-Ticker zum Fifteen Seconds Festival: Graz ist bis heute Abend Schauplatz für Startups und Entrepreneure. Über 80 internationale Speaker werden in der Grazer Stadthalle auf rund 3000 Teilnehmer treffen. Wir sind für dich LIVE dabei.
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(c) Fifteen Seconds: Die größte Startup-Konferenz in Graz.

Der Netzwerk-Aspekt steht bei diesem Startup-Event klar im Vordergrund. Das Speaker-Lineup erinnert dabei ein wenig an das Pioneers Festival in der Wiener Hofburg im Mai. So ist auch Bebop Gresta, Vice CEO und COO von Hyperloop wieder in Österreich. Auch sonst macht das Festival mit internationalen Speakern auf sich aufmerksam. Es kann vorkommen, dass man etwa auf Philip Inghelbrecht trifft – den Founder von Shazam. Jener App, die Musik und Songs erkennen kann. Wenn man über FinTech diskutieren möchte, lässt sich dies mit den Number26-Gründern Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal. Die beiden Wiener arbeiten an einer modernen Banking-Lösung in Berlin.

LIVE-Ticker von Tag 2

Damit man nichts verpasst, hier unser exklusiver Brutkasten-LIVE-Ticker zum Festival:

10.00 Uhr – It´s a Festival, Baby!

Fifteen Seconds in der Grazer Stadthalle.
Fifteen Seconds-Festival in der Grazer Stadthalle.

„Come as you are“- Unter diesem Motto konnte sich die Community der Vordenker, Um-Die-Ecke-Denker und Visionäre gestern und heute in der Stadthalle in Graz inspirieren lassen. Erst seit wenigen Minuten werden Menschen wieder in die Stadthalle gelassen. Wer nicht bereits mit Besuchern vom Vortag ins Sprechen geraten ist, kann gemütlich einchecken und dann im Frühstückscorner einen ersten Eindruck gewinnen. Die Stimmung in der Grazer Stadthalle, wo das Fifteen Seconds Festival stattfindet, ist locker, leger- wie auf einem Festival! Wer im Anzug kommt, fällt hier definitiv auf. Die ersten Keynotes laufen bereits. Pascal Deluxe, Culture Coach bei Freitag, ist bereits „on stage“. More coming soon…

11.30 Uhr – „Mensch, was bin ich heute gut gemanagt worden!“

Ist dir dieser Satz schon einmal an einem Freitag-Nachmittag oder im Feierabend über die Lippen gekommen? Am Fifteen Seconds Festival am Vormittag dreht es sich um den Mitarbeiter. „Culture eats Strategy for breakfast“, bringt es Pascal Deluxe auf den Punkt. Den ROFL-Faktor stellt hingegen Nico Rose, Senior HR Director bei Bertelsman, in den Vordergrung. Laut Rose bedeuten glückliche Mitarbeiter auch „mehr Geld inne Täsch“.

Sein Trick 17: Katzenvideos! Diese machen ihn „einfach happy“- und gute Laune ist bekanntermaßen ansteckend. Ein Team, das gut gelaunt ist, ist ein produktiveres und kreativeres Team. Gute Mitarbeiter Führung ist aber von zwei Faktoren abhängig. Neben guter Laune, die allerdings meist nur kurzfristig anhält, brauchen Mitarbeiter langfristig jedenfalls das Gefühl einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Wer beide Faktoren im Team gut einbringen kann, hat etwas richtig gemacht.

12.00 Uhr – Gadgets and more

Das Fifteen Seconds Festival zieht tausende Menschen an.

Um die Mittagszeit sind die Hallen voller Menschen: das Publikum ist gut gelaunt und bunt gemischt. Obwohl im Startup-Business meist über zu wenige Frauen geklagt wird, ist ein Frauenmangel in der Grazer Stadthalle nicht bemerkbar. Wer durch die Expo-Area schlendert, entdeckt einiges zum Anfassen und Ausprobieren. Von Virtual Reality über Red Bull Racing Cars bis hin zu überdimensionalen Schaukeln (dem wird noch auf den Grund gegangen) finden sich hier einige Gadgets. Im Anschluss die Startup-Halle gelangt man in den „Startup Playground vertreten, wo heute fleißig gepitcht wird“.

Wie genau die Gadgets funktionieren, welche Startups hier sind und wer den Pitch-Marathon rockt, werden wir noch in Erfahrung bringen.

14.00 Pimp your Contacts

Networking steht am Fifteen Seconds Festival hoch im Kurs – das hört man auch bei Gesprächen unter Startups heraus. Auch wir geben uns wieder dem Netzwerken hin…. Bist du auch hier? Schreib uns! – Triff uns! 😉

17.00 exploring the Startup Playground and Expo Area

Nach den Key Notes am Vormittag, konnten wir den Nachmittag nutzen, um im Startup Playground und der Expo Area einige Runden zu drehen. Im Playground Bereich mit gemütlicher Netzwerk-Atmosphäre konnten wir uns mit Startups wie smoope und JimDrive austauschen. Direkt gegenüber des Corners, befindet sich auch der Pitch Bereich und der Startup Expo-Bereich.

Preisfrage: Wer hat denn nun den Pitch gewonnen? FITCRAFT. Das Startup arbeitet an einer ortsunabhängigen, maßgeschneiderten Lösung fürs Fitness-Training. Via Personal-Coach bietet FITCRAFT Trainings für einen selbst, Freunde, ganze Gruppen oder Unternehmen. 

Lässt man den Blick vom Pitch-Bereich weiter in die Expo Area schweifen, entdeckt man neben der Hallen-Langen Schaukel, noch weitere Über-große Spielgadgets. Kein Wunder, dass diese positiv zur allgemeinen Stimmung beitrugen. Hier treffen wir auch auf Johann von Tableconnect, die mit riesigen Smartphones vor Ort sind.

Alles hat ein Ende…

Gründer, Vordenker, Visionäre, erfahrene Manager, Unternehmer und Organisationen: Beim Netzwerken am Fifteen Seconds Festival traf das Startup-Ökosystem aufeinander. Einen ausführlichen Bericht darüber, wen wir getroffen haben und was wir an Themen und Eindrücken mitgenommen haben, wird bald auf www.derbrutkasten.com zu lesen sein 😉

Stay tuned!

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CEO und Co-Founder Matthäus Offner | (c) Find my Werkstatt / Canva

So manche Autofahrer:innen hat wohl schon einmal der Schreck eingeholt, als die Rechnung für das letzte Service geschrieben wurde. Neben hohen Preisen ist es oft schwierig nachzuvollziehen, wie teuer die Reparatur sein darf. Das soll sich nun mit Find my Werkstatt ändern, denn das Wiener Unternehmen möchte Kosten sichtbar und transparent machen. Es stellt dafür digitale Fahrzeugberichte aus, die Autofahrer:innen zeigen, welche Arbeiten laut Wartungsplan vorgesehen sind, welche Ersatzteile benötigt werden und mit welchem Arbeitsaufwand zu rechnen ist.

„Wir machen Informationen zugänglich“

„Wer sein Auto zum Service bringt, weiß meistens nicht, was tatsächlich gemacht werden muss und wie sich die Rechnung zusammensetzt. Genau das wollen wir ändern. Wir machen Informationen zugänglich, die bisher vor allem Werkstätten zur Verfügung standen“, erklärt Matthäus Offner, Geschäftsführer von Find my Werkstatt. Ihm gehören 49 Prozent der Firma, Mehrheitseigentümer ist die pubbles FilmgesmbH.

Find my Werkstatt greift bei seinen Analysen auf technische Fahrzeugdaten, Wartungsvorgaben, Arbeitszeitwerte und aktuelle Ersatzteilpreise zurück. Laut dem Wiener Unternehmen würden die Service- und Reparaturkosten nach einem ähnlichen Prinzip berechnet werden, wie es auch in professionellen Werkstätten üblich sei. Find my Werkstatt betont aber, dass die berechneten Kosten als Orientierung dienen.

Ein Ersatzteil, zwei Preise

„Was mich immer wieder überrascht, sind die enormen Preisunterschiede bei Windschutzscheiben. Für ein und dasselbe Fahrzeug kann eine Windschutzscheibe bei einem Anbieter rund 300 Euro und bei einem anderen weit über 1.000 Euro kosten“, sagt Offner und ergänzt bezüglich der Arbeitskosten: „Der Stundensatz kann von Werkstatt zu Werkstatt um bis zum Dreifachen variieren. Viele Autofahrer wissen gar nicht, wie groß diese Unterschiede tatsächlich sein können.“ Durch Find my Werkstatt sollen Autofahrer:innen Angebote besser einschätzen können und informiertere Entscheidungen treffen.

Die Plattform würde auch beim Gebrauchtwagenkauf wichtige Informationen zur Verfügung stellen, wodurch Folgekosten besser berücksichtigt werden können. „Ein vermeintlich günstiges Auto kann schnell teuer werden, wenn kurz nach dem Kauf größere Wartungen oder Reparaturen anstehen. Wir wollen, dass man solche Kosten bereits vor dem Kauf besser einschätzen kann“, erklärt Offner.

Recherche nach der passenden Werkstatt

Grundsätzlich wurde Find my Werkstatt vor zwei Jahren gegründet, um eine passende Kfz-Werkstatt in der Nähe zu finden. Nutzer:innen können Betriebe anhand von Standort, angebotenen Leistungen und Bewertungen entdecken und direkt kontaktieren. Bisher habe die Firma 20.000 User:innen und mache laut eigenen Angaben heuer einen Umsatz von rund 100.000 Euro.

Vollständig gebootstrappt, jetzt beginnt Investorensuche

Werkstätte, die auf der Plattform aufgeführt werden möchten, zahlen eine Gebühr zwischen 109 Euro und 150 Euro. Je nach Preis ist eine einfache Listung bis hin zur Verfügungstellung einer Software, die den Prozess des Ersatzteilebesorgens vereinfacht, möglich. Aktuell seien rund 4.300 Werkstätten verzeichnet. Auf der anderen Seite bezahlen Autofahrer:innen pro Bericht zwischen 5,90 Euro und 19,90 Euro. Je nach Preis erhalten sie unterschiedlich ausführliche Informationen. Find my Werkstatt ist bisher eigenfinanziert, wobei man aktuell nach großen Investoren wie Versicherungen, Automarken etc. suche.

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