25.06.2025
RISIKEN

Linzer KI-Startup ChangeRadar startet Plattform für Compliance- und Betriebsrisiken

Rund ein Jahr nach der ersten Ankündigung ist es offiziell: ChangeRadar, das Linzer Tech-Unternehmen für KI-gestütztes "Cloud Service Change Management", startet mit seiner Enterprise-Lösung.
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ChangeRadar
© ChangeRadar - (v.l.) Stephan Meißner (CTO), Simon Ortner (CEO) und Gerald Roitner (CMO) von ChangeRadar.

Vor fast genau einem Jahr berichtete brutkasten über das Linzer Startup ChangeRadar und dessen Kooperation mit der Raiffeisen-IT-Tochter Raitec. Das Unternehmen der Gründer Stephan Meißner, Simon Ortner und Michael Kirchmair (der im Dezember 2024 als Managing Partner ausschied) trat damals mit dem Ziel an, die Verwaltung von Cloud-Updates in Unternehmen zu vereinfachen und IT-Fachleuten dabei zu helfen, Systemänderungen nach Software-Updates effizienter zu managen. Denn bei Software-Updates kommt es neben Kleinigkeiten häufig zu signifikanten Änderungen – bei Microsoft-Packages sind es jährlich rund 2.000 an der Zahl.

ChangeRadar: 35.000 Arbeitsplätze geschützt

Nun ist die Pilotphase mit Raitec abgeschlossen und ChangeRadar startet mit seiner Enterprise-Lösung in den produktiven Marktbetrieb. Bis dato werden bereits 35.000 Arbeitsplätze durch das Linzer Startup vor Cloud-Service-Risiken geschützt.

Cloud-Changes als unsichtbare Risiken

 Wie das Gründertrio erklärt, spielen Moderne Cloud-Services wie Microsoft 365 & Co. jährlich mehrere tausend Änderungen automatisch aus – häufig ohne Vorwarnung. Für Unternehmen entstehen daraus schwer erkennbare Risiken: Überforderte Benutzer sowie mögliche Ausfälle, Sicherheitsvorfälle und Gesetzesverstöße. 

Prognosen zeigen, dass die Zahl der „Changes“ allein bei Microsoft 365 sich von 1.600 im Jahr 2023 auf rund 3.800 im Jahr 2025 mehr als verdoppeln wird. Organisationen, die diese Flut manuell bewältigen wollen, würden schnell an wirtschaftliche und organisatorische Grenzen geraten.

„Jede Änderung in der Cloud kann ein fremdgesteuertes Risiko darstellen. Unsere Lösung macht diese erstmals sichtbar, messbar und steuerbar. Erst mittels Künstlicher Intelligenz wird diese Aufgabe bewältigbar – klassische Regelwerke können hierbei nicht angewendet werden“, sagt Ortner, Managing Partner Product & Strategy bei ChangeRadar .

Im Rahmen der Partnerschaft mit Raitec verarbeitet das Startup inzwischen täglich hunderte Änderungen, analysiert automatisch Risiken und stellt sie strukturiert für IT-, Security- und Compliance-Rollen bereit.

„Mit ChangeRadar haben wir einen strategischen Meilenstein erreicht: Cloud-Changes sind zentral erfasst, rollenbasiert sichtbar und prozesssicher bewertet. Die Lösung stärkt unsere Effizienz, Risikosteuerung und Compliance – und wird das Cloud-Change-Management nachhaltig prägen“,  erklärt Bernhard Ebner, Projektleiter bei Raitec.

ChangeRadar: Mit KI-Agenten zur Transparenz

Die oberösterreichische Plattform analysiert, bewertet und dokumentiert konkret Cloud-Änderungen unterschiedlicher Anbieter und -Produkte mithilfe KI-gestützter Agenten vollautomatisch. Dadurch sollen IT- und Compliance-Teams maximale Transparenz und Kontrolle erhalten. Neben der Effizienzsteigerung möchte ChangeRadar zudem zur Resilienz und digitalen Souveränität regulierter Organisationen beitragen.

Das Unternehmen, das 2024 mit Unterstützung von tech2b gegründet wurde, begegnet diesem Problem mit einem strukturierten, KI-gestützten Change-Management-Prozess. Die integrierten KI-Agenten nutzen dabei neuste Modelle und lernfähige Klassifizierungslogiken, um Updates kontextbezogen zu bewerten. So soll jeder Change nachvollziehbar dokumentiert, historisch einordenbar und regulatorisch prüfbar sein.

Bis Jahresende sollen zusätzliche Konnektoren zu weiteren Cloud-Anbietern sowie Anbindungen zu kundeninternen Systemen ausgerollt werden. Für 2026 sind bei ChangeRadar Erweiterungen wie ein Kundeninformationsportal sowie ein erweitertes Reporting-Modul geplant. Die Zielgruppen der Linzer sind Banken- und Versicherungswesen (FMA, BaFin-, EBA-, & DORA-Compliance), Betreiber kritischer Infrastrukturen (Gesundheitswesen, Energie, Verkehr), Öffentliche Verwaltungen und Konzerne sowie Industrieunternehmen.

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