29.08.2018

Linzer Unternehmen Linkilike testet Content auf virales Potential

Der Content-Distributer Linkilike mit Standorten in Linz und Köln hat mit seinem Viralometer eine Software entwickelt, die u.a. Youtube-Videos, Artikel und Landingpages auf ihr virales Potential prüft. Essentiell dabei: Everyday Influencer. Im Gespräch mit dem brutkasten war Pressesprecher Gregor Schinko.
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(c) Linkilike - Das Unternehmen von Linkilike-Founder Alexander Pühringer erklärt Dark Social.

Laut der Social Intelligence Company Brandwatch werden auf Youtube allein in der Minute über 400 Stunden Videomaterial hochgeladen und dort täglich mehr als eine Milliarde Stunden Videos angesehen. Der Nutzer kann auf der Videoplattform zwischen 76 verschiedenen Sprachen wählen und 88 verschiedene Länder erreichen. Kurzum: Content zu erstellen, der viral geht, ist eine Kunst, die, so Linkilike, oftmals nicht viel mit Qualität zu tun hat. Die Platzierung innerhalb der richtigen Zielgruppe scheint das A und O zu sein, möchte man viele Personen erreichen.

+++ YouTube: So können Startups die Video-Plattform optimal nutzen +++

AuthenticityCode für Influencer

Linkilike nutzt Everyday Influencer, die anhand mehrerer Kriterien wie Mehrwert, Emotion, Originalität, Qualität und Inszenierung Videos prüfen. „Dabei nutzen wir private Personen mit ihren privaten Social Media Accounts“, erklärt Schinko. Die Prüfer müssen vorab einen Fragebogen  (patentierter AuthenticityCode) ausfüllen, um zu eruieren, in welchem Bereich und welcher Influencer für welchen Kunden sich am besten eignet. Darunter zählen Faktoren wie Engagement bei der gewünschten Zielgruppe, hohe Datentiefe und insgesamt eine zielgenaue Kategorisierung, die die richtige Zielgruppe bestimmen und Social Signals erzeugen. „Die Einschätzung unserer Everyday Influencer soll einen Impuls geben, wie das Video bei der Zielgruppe ankommt“, ergänzt Founder Alexander Pühringer. Ein finaler Report wird schlussendlich dem Kunden kostenlos zur Verfügung gestellt, der Vorschläge zur optimalen Distributions-Strategie enthält.

Linkilike: „Youtube als Nirvana für Videos“

Youtube etwa sei eine Plattform, bei dem der größte Prozentsatz der Videos schlichtweg in der Masse untergehe. „Auf YouTube liegen Unmengen an Videos, die nicht gesehen oder gefunden werden. YouTube kann hier auf jeden Fall als ein Nirvana für Videos bezeichnet werden“, so Pühringer weiter. Deswegen sei eine kostenfreie Expertise mittels Viralometer eine notwendige Maßnahme für Unternehmen, die Content verbreiten wollen.

+++ Mehr aus unserem Fokus-Channel zum Thema Social Media +++

Größte deutschsprachige Influencer-Crowd

Einnahmen erzielt das Unternehmen durch die Verbreitung des Contents diverser Kunden. Zu den renommiertesten zählen die Bayer AG, Performance Media Hamburg, Sky und die Erste Bank. Entscheidet sich der Kunde nach dem Report eine Kampagne laufen zu lassen, so verbreiten Influencer den Inhalt auf Kanälen wie Facebook, Twitter, und Youtube. „Wir haben mit 25.000 Influencern die größte Influencer Crowd im deutschsprachigen Raum“ sagt Schinko.

Erfolge beim Edison Innovationspreis, Pegasus Preis und Born Global Champion-Award der WKÖ

Linkilike wurde 2012 gegründet und ist seit 2013 online. Das Unternehmen ist in Köln und Linz ansässig und beschäftigt neun Mitarbeiter. Seit ihrer Gründung hat das Startup über 1.000 Kampagnen abgewickelt und hat über 200 Kunden. Zu den Erfolgen von Linkilike zählt der Sieg beim Born Global Champion der Wirtschaftskammer 2017 und die Auszeichnung mit dem Pegasus-Preis für innovative Jungunternehmer im Jahr davor. Auch der AuthenticityCode, der Kampagnen den passenden Influencern zuordnet, erhielt 2013 eine Prämierung. Linkilike gewann damals den Edison Innovationspreis.

Linkilike stellt sich auf Youtube vor


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Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

ParityQC, der Quantenarchitekt aus Innsbruck, vermeldet eine Partnerschaft mit dem Quantensoftware-Unternehmen Classiq, um die Parity-Twine-Technologie der Tiroler in die Quantensoftware-Engineering-Plattform des Partners aus Israel zu integrieren. Dies soll Entwicklern und Unternehmen einen effizienteren Weg vom Entwurf von Quantenalgorithmen bis zur Ausführung auf Quantenhardware bieten.

ParityQC: Komplexität reduzieren

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf eine zentrale Chance im Quantencomputing: die Übersetzung von High-Level-Quantencomputing-Anwendungen in Schaltkreise, die effizient auf Quantenhardware mit begrenzter Qubit-Konnektivität ausgeführt werden sollen. Das universelle Optimierungsprotokoll von Classiq und die algorithmusbewussten Techniken von ParityQC ergänzen sich dabei zu einer integrierten Methodik. Ziel ist es, die Komplexität der Schaltkreise und kostspielige SWAP-Operationen zu reduzieren – ein häufiger Engpass auf heutigen Quantencomputern. In anderen Worten: Es geht darum, ein zentrales Problem zu lösen und Quanteninformationen auf unterschiedlichen Hardware-Systemen effizient zu verbinden.

Die von ParityQC entwickelte Parity-Twine-Technologie soll, in anderen Worten, ein zentrales Problem beim Quantencomputing lösen: Wie Quanteninformationen auf unterschiedlichen Hardware-Systemen effizient verbunden und verarbeitet werden können.

„Hürde senken“

„Die Integration der Parity Tools in die Plattform von Classiq bringt hardwarebewusste Kompilierung direkt in die High-Level-Entwicklungsworkflows und senkt so die Hürde für die Erstellung nützlicher Quantenanwendungen“, sagt Wolfgang Lechner, Co-CEO von ParityQC.

Magdalena Hauser, Co-CEO von ParityQC, ergänzt: „Bedeutende Fortschritte im Quantencomputing basieren auf Zusammenarbeit, und die Zusammenführung unserer sich ergänzenden Stärken ist das, was das gesamte Feld voranbringt.“

Interoperabilität möglich machen

Darüber hinaus konzentriert sich die Initiative auf eine skalierbare Quantensoftware-Infrastruktur für aktuelle verrauschte Quantengeräte sowie für zukünftige fehlertolerante Quantensysteme. Die Zusammenarbeit soll hardwareunabhängige Ansätze stärken und die Interoperabilität über mehrere Quantenplattformen hinweg ermöglichen.

Ökosystem unterstützen

„Quantencomputing wird in großem Maßstab nur dann praxistauglich, wenn die Softwareschicht die Lücke zwischen der algorithmischen Absicht und den Einschränkungen realer Maschinen automatisch schließen kann“, sagt Nir Minerbi, Mitgründer und CEO von Classiq.

Da Unternehmen und Regierungen ihre Investitionen in das Quantencomputing erhöhen, wird erwartet, dass eine skalierbare Architektur und entsprechende Softwaretools als fehlendes Bindeglied zwischen den theoretischen Versprechungen der Technologie und ihrer einsatzfähigen Realität dienen. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt dieses Projekt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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