21.07.2020

limitless mentoring conference: the female factor verzichtet auf Keynotes

Die limitless mentoring conference von the female factor findet am Donnerstag (23. Juli) digital statt und unterscheidet sich in mehreren Punkten von klassischen Konferenzen.
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limitless mentoring conference von the female factor
(c) the female factor: Impression von der letztjährigen (physischen) limitless conference
kooperation

Für the female factor ist klar: In dem enormen sozialen, politischen, ökologischen und wirtschaftlichen Wandel, den die Welt gerade erlebt, ist es Zeit für eine „neue Ära an Führungskräften“, die ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz, eine kollaborative Denkweise und Empowerment demonstrieren. „Frauen bringen genau diese Faktoren von Natur aus mit“, weiß the female factor Co-Gründerin Mahdis Gharaei. Doch für die „future Changemakers“ stellt sich dann doch häufig noch zentrale Frage: Wie kann das erreicht werden? Im Zentrum der limitless mentoring conference von the female factor steht daher das Motto #howtomakeit.

limitless mentoring conference: kostenlos für jede Frau

„Unser Ziel ist es, erfahrene Rolemodels nahbar für die nächste Generation weiblicher Change-Makers und angehender Führungskräfte zu machen sowie ambitionierten Frauen den Zugang zu Mentorinnen und guten Job- und Business-Opportunities zu geben“, erklärt Gharaei. Deswegen habe man sich auch dazu entschlossen, allen Frauen eine kostenlose Teilnahme an der limitless mentoring conference zu ermöglichen – dazu ist eine eine Bewerbung erforderlich.

Unter den genannten Rolemodels finden sich österreichische Szenegrößen wie Linda Villarreal Paierl (Paierl Consulting), Petra Hauser (Talentgarden) oder Marie Boltenstern (Boltenstern Jewelery) aber auch internationale Industryleader sind gut vertreten, darunter Sarah Chen (Gründerin, Beyond The Billion/Washington), Vivianna Schwoerer (ex WeWork Director/NYC) oder Katia Yakovleva (Spotify/Berlin).

Umstieg auf Digital-Event als Chance

Vergangenes Jahr fand die Konferenz noch physisch statt – dieses entschied man sich – auch aufgrund der Coronakrise, auf digital umzusatteln. Gharaei sieht darin auch eine große Chance: „Wir haben die Umstellung auf Digital bzw. Hybrid Events eigentlich extrem positiv erlebt. Für uns als junge Organisation, die das Ziel verfolgt von Beginn an eine internationale Community aufzubauen, sind Digital-Events nun die beste Möglichkeit, ein breiteres Publikum länderübergreifend anzusprechen und einen größeren Impact zu haben“.

Das Team habe sich in den vergangenen Monaten intensiv damit beschäftigt, wie man das Online-Event zu „einem wirklichen Erlebnis“ machen und an die individuellen Bedürfnisse jeder einzelnen Teilnehmerin anpassen könne. „Wir hatten Zoom Events ehrlicherweise selber satt und möchten die Knowhow-Vermittlung bei unseren Programmen zu einer echten Experience machen – so personalisiert wie möglich. Daher sind viele Gedanken und enorme Vorbereitung in die Gestaltung der interaktiven Sessions geflossen“, so Gharaei.

Keine Keynotes, dafür Song über Konferenz-Inhalte

In diesem Sinne bricht the female factor auch mit einem absoluten Standard in der Welt der Konferenzen: Es sind bei der limitless mentoring conference keine Keynotes geplant. „Stattdessen gibt es nur Q&As mit Live-Fragen vom Publikum“, erklärt Gharaei und verrät: „Es wird sogar ein eigener Song über die Konferenz-Inhalte gemeinsam mit der Audience produziert – dazu arbeiten wir mit Songdivision zusammen, genauer gesagt mit Roo Savill von Florence & the Machine und ihrem Team“. Darüberhinaus erwarte die Gäste Live Entertainment mit DJ und ein „entspanntes Netzwerken“.

Die limitless mentoring conference findet am 23. Juli von 16-20 Uhr statt. Interessierte können sich für einen der letzten Gratis-Plätze unter diesem Link bewerben. „Unsere Highlights sind definitiv die Q&A-Sessions mit Frauen auf Board- und Executive-Level als auch Rolemodels im Tech-Bereich, da Frauen in diesen Bereichen insbesondere in Entscheidungspositionen noch unterrepräsentiert sind. Wir hoffen, dass wir hier Inspiration und Erfahrungsaustausch mit der nächsten Generation an weiblichen Talenten ermöglichen können. Nach dem Motto: What you can see, you can be!“, so Mahdis Gharaei.

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CEO und Co-Founder Matthäus Offner | (c) Find my Werkstatt / Canva

So manche Autofahrer:innen hat wohl schon einmal der Schreck eingeholt, als die Rechnung für das letzte Service geschrieben wurde. Neben hohen Preisen ist es oft schwierig nachzuvollziehen, wie teuer die Reparatur sein darf. Das soll sich nun mit Find my Werkstatt ändern, denn das Wiener Unternehmen möchte Kosten sichtbar und transparent machen. Es stellt dafür digitale Fahrzeugberichte aus, die Autofahrer:innen zeigen, welche Arbeiten laut Wartungsplan vorgesehen sind, welche Ersatzteile benötigt werden und mit welchem Arbeitsaufwand zu rechnen ist.

„Wir machen Informationen zugänglich“

„Wer sein Auto zum Service bringt, weiß meistens nicht, was tatsächlich gemacht werden muss und wie sich die Rechnung zusammensetzt. Genau das wollen wir ändern. Wir machen Informationen zugänglich, die bisher vor allem Werkstätten zur Verfügung standen“, erklärt Matthäus Offner, Geschäftsführer von Find my Werkstatt. Ihm gehören 49 Prozent der Firma, Mehrheitseigentümer ist die pubbles FilmgesmbH.

Find my Werkstatt greift bei seinen Analysen auf technische Fahrzeugdaten, Wartungsvorgaben, Arbeitszeitwerte und aktuelle Ersatzteilpreise zurück. Laut dem Wiener Unternehmen würden die Service- und Reparaturkosten nach einem ähnlichen Prinzip berechnet werden, wie es auch in professionellen Werkstätten üblich sei. Find my Werkstatt betont aber, dass die berechneten Kosten als Orientierung dienen.

Ein Ersatzteil, zwei Preise

„Was mich immer wieder überrascht, sind die enormen Preisunterschiede bei Windschutzscheiben. Für ein und dasselbe Fahrzeug kann eine Windschutzscheibe bei einem Anbieter rund 300 Euro und bei einem anderen weit über 1.000 Euro kosten“, sagt Offner und ergänzt bezüglich der Arbeitskosten: „Der Stundensatz kann von Werkstatt zu Werkstatt um bis zum Dreifachen variieren. Viele Autofahrer wissen gar nicht, wie groß diese Unterschiede tatsächlich sein können.“ Durch Find my Werkstatt sollen Autofahrer:innen Angebote besser einschätzen können und informiertere Entscheidungen treffen.

Die Plattform würde auch beim Gebrauchtwagenkauf wichtige Informationen zur Verfügung stellen, wodurch Folgekosten besser berücksichtigt werden können. „Ein vermeintlich günstiges Auto kann schnell teuer werden, wenn kurz nach dem Kauf größere Wartungen oder Reparaturen anstehen. Wir wollen, dass man solche Kosten bereits vor dem Kauf besser einschätzen kann“, erklärt Offner.

Recherche nach der passenden Werkstatt

Grundsätzlich wurde Find my Werkstatt vor zwei Jahren gegründet, um eine passende Kfz-Werkstatt in der Nähe zu finden. Nutzer:innen können Betriebe anhand von Standort, angebotenen Leistungen und Bewertungen entdecken und direkt kontaktieren. Bisher habe die Firma 20.000 User:innen und mache laut eigenen Angaben heuer einen Umsatz von rund 100.000 Euro.

Vollständig gebootstrappt, jetzt beginnt Investorensuche

Werkstätte, die auf der Plattform aufgeführt werden möchten, zahlen eine Gebühr zwischen 109 Euro und 150 Euro. Je nach Preis ist eine einfache Listung bis hin zur Verfügungstellung einer Software, die den Prozess des Ersatzteilebesorgens vereinfacht, möglich. Aktuell seien rund 4.300 Werkstätten verzeichnet. Auf der anderen Seite bezahlen Autofahrer:innen pro Bericht zwischen 5,90 Euro und 19,90 Euro. Je nach Preis erhalten sie unterschiedlich ausführliche Informationen. Find my Werkstatt ist bisher eigenfinanziert, wobei man aktuell nach großen Investoren wie Versicherungen, Automarken etc. suche.

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limitless mentoring conference: the female factor verzichtet auf Keynotes

  • Für the female factor ist klar: In dem enormen sozialen, politischen, ökologischen und wirtschaftlichen Wandel, den die Welt gerade erlebt, ist es Zeit für eine „neue Ära an Führungskräften“, die ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz, eine kollaborative Denkweise und Empowerment demonstrieren.
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  • Doch für die „future Changemakers“ stellt sich dann doch häufig noch zentrale Frage: Wie kann das erreicht werden?
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