10.01.2020

Lime Rückzug: Diese 12 Großstädte sind betroffen

Der E-Tretroller-Verleiher Lime baut rund 100 Mitarbeiter ab und zieht sich aus insgesamt 12 Städten zurück. Unter den Städten befindet sich auch die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz.
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Lime

Der Wachstumskurs des weltweit größten E-Tretroller-Verleiher Lime ist vorerst gestoppt. Einem Bericht von Axios zufolge wird sich das Unternehmen aus insgesamt zwölf Großstädten zurückziehen. Zudem sollen rund 100 Mitarbeiter gekündigt werden, was rund 14 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht.

+++ Elektroroller-Anbieter zieht sich aus Linz zurück +++ 

Lime Rückzug

Gestern Donnerstag meldete sich Lime-CEO Brad Bao in einem Blog-Posting zu Wort, in dem er den Rückzug wie folgt begründet: „Während die überwiegende Mehrheit unserer 120 Märkte unsere Lösung schnell angenommen hat und rentabel ist, gibt es Städte, in denen sich die Mikromobilität langsamer entwickelt hat. Aus diesem Grund haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, uns aus 12 Städten zurückzuziehen.“

Sieben der zwölf Städte liegen in Lateinamerika und vier in den USA. In Europa ist lediglich die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz vom Rückzug betroffen. Hier ein Überblick über die Städte:

  • Atlanta
  • Phoenix
  • San Diego
  • San Antonio
  • Linz
  • Bogotá
  • Buenos Aires
  • Montevideo
  • Lima
  • Puerto Vallarta
  • Rio de Janeiro
  • São Paulo

Markt übersättigt

Derzeit ist der Anbieter in über 120 Städten weltweit aktiv. Dem News-Portal The Information zufolge hat das Unternehmen 2019 rund 300 US-Millionen US-Dollar Verlust gemacht. Der Bruttoumsatz betrug rund 420 Millionen US-Dollar. Marktanalysten sprechen schon länger von einer Übersättigung des Marktes und einer bevorstehenden Konsolidierung.

Lime sowie andere Anbieter am Markt, wie Bird oder Lyft, kämpfen aktuell mit der Probabilität ihrer Geschäftsmodelle. Grund dafür sind nicht nur die hohen Reparaturkosten der Scooter, sondern auch die immer strengeren Gesetzesbestimmungen.

Joe Kraus, Präsident von Lime, erläuterte gegenüber Axios, dass er zuversichtlich ist, dass sein Unternehmen im Jahr 2020 profitabel sein wird. In diesem Zusammenhang verwies er übrigens darauf, dass die Langlebigkeit der Lime-Scooter im letzten Jahr von sechs Monaten auf etwa 14 Monate gestiegen ist.


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Der Unternehmerpreis wurde heuer von der Fachjury in vier Kategorien vergeben: „Innovation & Hightech“, „Handel & Konsumgüter“, „Dienstleistungen“ und „Social Entrepreneur“. Darüber hinaus wurde Johannes Ferner, Gründer von fiskaly und Sieger des EY Scale-up Award 2026, in der Kategorie „Start-ups“ ausgezeichnet.

Fiskaly entwickelt cloudbasierte Lösungen für die steuerliche Compliance von Transaktionen in Europa: Fiskalisierung, E-Invoicing, Archivierung und digitale Belege. Das 2019 in Wien gegründete FinTech unterstützt Unternehmen dabei, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Johannes Ferner verfolgt seit der Gründung die Vision, „Fiskalisierung und steuerliche Compliance in Europa einfacher, effizienter und zukunftssicher“ zu gestalten.

Bogianzidis gewinnt Social Entrepreneur

Mit öKlo-Gründer Niko Bogianzidis wurde eine weitere Persönlichkeit aus der Startup-Szene ausgezeichnet. Der Founder erhielt die Auszeichnung als „Social Entrepreneur“ des Jahres. Sein Startup entwickelt nachhaltige Sanitärlösungen und verfolgt das Ziel, Kreislaufwirtschaft im Sanitärbereich voranzutreiben.

Volker Fuchs von Test-Fuchs indes wurde in der Kategorie „Innovation & Hightech“ prämiert. Das Familienunternehmen hat sich seit seiner Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg von einem regionalen Betrieb zu einem global agierenden Technologieunternehmen entwickelt und baut hochspezialisierte Testsysteme und technische Lösungen für internationale Industriekunden, insbesondere in der Luftfahrtbranche. Dabei werden Mechanik, Elektronik und Software unter einem Dach entwickelt und gefertigt. Fuchs wurde zudem ausgewählt, Österreich beim EY World Entrepreneur Of The Year Award im Juni 2027 zu vertreten.

Industrieanlagenbauer und Bäckerhandwerk

Die Kategorie „Dienstleistungen“ ging an Roman Zauner und Andreas Beck von der Zaunergroup, einem oberösterreichischen Industrieanlagen- und Rohrleitungsbauer, der auf die großen Industrien der Zukunft setzt. Zu den Meilensteinen zählen der Einstieg ins Data-Center-Geschäft, die Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner und internationale Großprojekte, darunter Vorhaben für Google in Norwegen und Österreich.

In der Kategorie „Handel & Konsumgüter“ überzeugte Martin Auer, der mit seinem gleichnamigen Unternehmen traditionelles Bäckerhandwerk mit Gastronomie, Markenerlebnis und hohem Qualitätsanspruch verbindet. Wachstumsimpulse setzt er mit der Expansion nach New York und dem Ausbau des Gastronomie- und Kaffeegeschäfts.

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Lime Rückzug: Diese 12 Großstädte sind betroffen

Der Wachstumskurs des weltweit größten E-Tretroller-Verleiher Lime ist vorerst gestoppt. Einem Bericht von Axios zufolge wird sich Unternehmen aus insgesamt zwölf Großstädten zurückziehen. Zudem soll das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter kündigen, was rund 14 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht. In Europa ist lediglich die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz vom Rückzug betroffen. Derzeit ist der Anbieter in über 120 Städten weltweit aktiv. Lime, aber auch andere Anbieter am Markt, wie Bird oder Lyft, kämpfen schon länger darum ihre E-Scooter-Sharing-Services profitabel zu machen.

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Der Wachstumskurs des weltweit größten E-Tretroller-Verleiher Lime ist vorerst gestoppt. Einem Bericht von Axios zufolge wird sich Unternehmen aus insgesamt zwölf Großstädten zurückziehen. Zudem soll das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter kündigen, was rund 14 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht. In Europa ist lediglich die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz vom Rückzug betroffen. Derzeit ist der Anbieter in über 120 Städten weltweit aktiv. Lime, aber auch andere Anbieter am Markt, wie Bird oder Lyft, kämpfen schon länger darum ihre E-Scooter-Sharing-Services profitabel zu machen.

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Der Wachstumskurs des weltweit größten E-Tretroller-Verleiher Lime ist vorerst gestoppt. Einem Bericht von Axios zufolge wird sich Unternehmen aus insgesamt zwölf Großstädten zurückziehen. Zudem soll das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter kündigen, was rund 14 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht. In Europa ist lediglich die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz vom Rückzug betroffen. Derzeit ist der Anbieter in über 120 Städten weltweit aktiv. Lime, aber auch andere Anbieter am Markt, wie Bird oder Lyft, kämpfen schon länger darum ihre E-Scooter-Sharing-Services profitabel zu machen.

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