17.09.2015

Like oder Dislike? Nun kommt der neue Team-Manager „Facebook at Work“

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(c) Facebook at Work: Der Social Network Dienst bringt ein Kommunikationstool heraus.

Facebook launcht noch in diesem Jahr eine „Arbeitsplatz“-Version mit der die Kommunikation im Team gemanagt werden soll. Bereits seit Anfang des Jahres wurde „Facebook at Work“ getestet, nun möchte man ausweiten: hunderte weitere Firmen sollen den Dienst vorerst im Freemium Modell ab Ende des Jahres nutzen.

Das Online Portal Re/Code berichtet, Facebook hätte seit Jahren intern bereits mit einem ähnlichen Modell gearbeitet, an der Idee, auf andere Unternehmen auszuweiten, habe man allerdings erst vor 15 Monaten zu arbeiten begonnen. Heineken ist eine jener Firmen, die mit der Beta-Version von „Facebook at Work“ zufrieden sind. Rund 40 Mitarbeiter in Führungspositionen sollen das Produkt in den letzten Monaten getestet haben, nun soll auf alle 550 US-Mitarbeiter mit Ende September ausgeweitet werden.

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Verdienen möchte Facebook wahrscheinlich mit Premium-Modellen, die mehr Funktionalitäten als die Freemium-Version bieten. Ähnlich wie Slack: Der Arbeitsplatz-Manager ist der direkte Konkurrenz von Facebook mit über 500.000 aktiven Usern. Der Vorteil von Facebook ist der Bekanntheitsgrad des Social Networks, denn viele Menschen wissen bereits, wie sie den Dienst nutzen.

Facebook hat aktuell noch mit einer anderen Neuigkeit für Schlagzeilen gesorgt: Nun soll ein Dislike Button nachfolgen – über einen solchen wurde in der Vergangenheit viel diskutiert. „Ich glaube, viele Menschen haben über einen Dislike Button in den letzten Jahren nachgedacht. Heute ist daher ein besonderer Tag, denn ich darf verraten, dass wir an einem solchen arbeiten“, meint CEO und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bei einer Konferenz. Nähere Informationen darüber, wie der Button aussehen werde, gab er nicht.

Quelle, Quelle (c) Bilder: Facebook

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Wiener Krypto-Unternehmen Bitpanda erweitert seine Plattformarchitektur. Mit der Einführung des sogenannten Model Context Protocol (MCP) und einer neuen API-Integration (Application Programming Interface) können Anleger:innen künftig externe KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, um unter anderem ihre Portfolios per Spracheingabe zu steuern.

Investieren ohne Programmierkenntnisse

Im Kern handelt es sich bei dem MCP laut Bitpanda um ein offenes, standardisiertes Schnittstellenprotokoll, über das kompatible KI-Assistenten Anfragen in natürlicher Sprache verarbeiten und ohne Programmierung direkt mit API-Endpunkten interagieren können. Privatanleger:innen ohne technischen Hintergrund können dadurch in natürlicher Sprache Kontostände abrufen, Positionen im Blick behalten oder Trades vorbereiten, ohne eigenen Code schreiben zu müssen.

Bitpanda selbst bezeichnet diesen Schritt als „nächste strukturelle Entwicklungsstufe finanzieller Schnittstellen“, die sich von passiven Chatbots zu aktiven Werkzeugen wandeln. Für Entwickler:innen steht eine klassische API bereit, um maßgeschneiderte Finanzanwendungen zu programmieren.

Elf Werkzeuge für KI-Assistenten

Konkret stellt der Bitpanda-MCP-Server nach der Verbindung elf native Tools bereit, die sich in drei Kategorien gliedern: Für Markt- und Portfoliodaten stehen unter anderem Funktionen zum Abrufen von Kursen, verfügbaren Assets und der eigenen Portfolio-Historie bereit. Im Bereich Staking und Earn lassen sich zum Beispiel aktive Positionen einsehen sowie Staking- und Unstaking-Vorgänge auslösen.

Sicherheit und Systemlimits

Die Künstliche Intelligenz agiert jedoch nicht autonom. Jeder Systemzugriff erfordert laut Bitpanda einen API-Key mit individuell festgelegten Berechtigungen, sogenannten „Scopes“. Das Trading basiert auf einem Request-for-Quote-Modell (RFQ): Ein Trade muss von der KI zuerst als Preisangebot angefragt und anschließend vom Menschen oder durch vorab definierte Regeln ausdrücklich bestätigt werden.

Dadurch bleiben alle Aktionen innerhalb des regulierten MiCAR-Rahmens der EU, heißt es vom Unternehmen. Christian Trummer, Chief Scientist und Mitgründer von Bitpanda meint: „Agentic Finance kann zu einer zentralen Schnittstelle für Finanzdienstleistungen werden. Wir werden diese Entwicklung in Europa verantwortungsvoll mitgestalten.“

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