23.10.2024
VERLEIHUNG

Lignovations: NÖ-Startup gewinnt SEPAWA-Innovationspreis

Lignovations gewinnt den diesjährigen SEPAWA Innovation Award 2024 für den holzbasierten Kosmetikinhaltsstoff "LignoGuard".
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Das Founder-Team des Startups Lignovations: Victor Tibo, Angela Miltner, Martin Miltner und Stefan Beisl © Lignovations
Das Founder-Team des Startups Lignovations: Victor Tibo, Angela Miltner, Martin Miltner und Stefan Beisl © Lignovations

Das Tullner Startup Lignovations konnte sich in Berlin durchsetzen und gewann den diesjährigen SEPAWA Innovation Award 2024. Das junge Unternehmen stellt aus recycelter Biomasse den Sonnenschutz „LignoGuard“ her und gewann damit bereits wichtige Auszeichnungen – der brutkasten berichtete darüber.

Nachhaltige Inhaltsstoffe sind gefragt

„Wir fühlen uns geehrt, diese Anerkennung zu erhalten. Sie unterstreicht die Bedeutung nachhaltiger Inhaltsstoffe wie LignoGuard auf dem heutigen Kosmetikmarkt. Dank der natürlichen schützenden Eigenschaften von Lignin können unsere Produkte nicht nur in der Kosmetikindustrie, sondern auch in Verpackungen und Beschichtungen eingesetzt werden, um Produkte funktioneller und nachhaltiger zu machen“, so Victor Tibo von Lignovations.

Durch die Umwandlung des Holzextrakts Lignin in kolloidale Partikel macht die patentierte Technologie von Lignovations die schützenden Eigenschaften von Lignin für viele kosmetische Produkte wie Hautpflege, Sonnenschutz, Make-up und Anti-Aging verfügbar.

Branchenübergreifende Innovation aus Österreich

Die Nachfrage der Verbraucher nach umweltfreundlichen Produkten steiet, weshalb sich auch der Sonnenschutzmarkt zunehmend gezwungen sehe, sich anzupassen, heißt es vom Startup. Lignovations fokussiert sich deshalb nicht nur auf die Kosmetikbranche, sondern verwendet Ligninpartikel auch für Beschichtungen und Verpackungen.

Neben dem SEPAWA Innovation Award hat Lignovations in diesem Jahr weitere wichtige Auszeichnungen erhalten – darunter den in-cosmetics Green Ingredient Award und den BSB Innovation Award.

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Letzte Hardware-Dokumentation der integrierten Ausbringungseinheit im Reinraumlabor © Exolaunch

Wer im Orbit forschen oder produzieren will, sieht sich meist mit langwierigen Freigabeprozessen und Branchenbürokratie konfrontiert, heißt es in einer Aussendung des Wiener Space-Tech Startups. Tumbleweed will diese Prozesse nun beschleunigen und hat in unter neun Monaten die Hardware für die erste kommerzielle Mission „Oasis Alpha“ fertiggestellt. Die Übergabe an den Startdienstleister Exolaunch, der bereits über 790 Satelliten-Transporte abgewickelt hat, ist erfolgt.


Visualisierung von Oasis Alpha im Orbit © Tumbleweed

Standardisierte Transportboxen für Experimente

Tumbleweed nutzt für seine Missionen sogenannte „Pods“. Dabei handelt es sich um standardisierte Behälter, die wie Frachtcontainer für den Weltraum funktionieren. Kunden können ihre Experimente direkt in diese Boxen einsetzen, ohne tiefgehendes raumfahrttechnisches Fachwissen besitzen zu müssen. Die gesamte technische Integration sowie die behördlichen Zulassungsverfahren werden von Tumbleweed übernommen, wie es von Unternehmensseite heißt.


Detailansicht von Oasis Alpha auf dem Integrations-Führungsschienensystem vor
dem Einsetzen © Exolaunch

Laut dem Startup reduziert sich der Gesamtaufwand für Kunden dadurch um das Siebenfache im Vergleich zu einer selbst organisierten Weltraummission. Guillaume Brault, CTO des Startups, erklärt den strategischen Ansatz dahinter: „Unser Ziel ist es, den Weg in die Schwerelosigkeit so einfach zu machen wie den Paketversand auf der Erde“. Die Kundenpreise für den kleinsten „Pod Nano“ Behälter mit den Maßen 10 x 10 x 2.5 cm beginnen auf der Website des Unternehmens bei 15.000 Euro.

Unterschiedliche Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle für die Forschung in der Mikrogravitation sind vielfältig, da physikalische, biologische und chemische Prozesse dort ohne schwerkraftbedingte Einflüsse wie Auftrieb oder Sedimentation ablaufen. Unternehmen nutzen diese Bedingungen gezielt, um beispielsweise neue Medikamente zu entwickeln, hochwertigere Proteinkristalle zu züchten oder neuartige Materialien wie ultradünne ZBLAN-Glasfaserkabel und künstliche Netzhäute herzustellen.

Die erste Satellitenmission ist bereits komplett ausgebucht. Zu den vier internationalen Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Materialforschung zählen die Technische Universität Delft (TU Delft), das European Space Resources Innovation Centre (ESRIC), das Spring Institute for Forests on the Moon sowie das Unternehmen MassBalance.

Von der Mars-Forschung zum Erdorbit

Das Unternehmen wurde im November 2024 gegründet und beschäftigt derzeit ein 15-köpfiges Expertenteam an den Standorten Wien und Delft in den Niederlanden. Bevor sich das Startup auf die kommerzielle Mikrogravitationsforschung im Erdorbit konzentrierte, wurde zum Beispiel an windbetriebenen Mars-Robotern im Rahmen des Projekts „Tumbleweed Mars“ gearbeitet.

Während Oasis Alpha für den Start vorbereitet wird, nimmt Tumbleweed bereits Buchungen für die Folgemission „Oasis Beta“ entgegen. Julian Rothenbuchner, CEO von Tumbleweed, betont die Notwendigkeit schnellerer Prozesse: „Wenn das Weltall eine Plattform für die Produktion werden soll, muss es sich auch im Tempo der Industrie bewegen“.


Mitglieder des Tumbleweed-Teams © Tumbleweed
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