12.05.2021

Lieferdienst mjam hat eine neue Chefin

Der bisherige mjam-CEO wechselt für den Neustart von Delivery Hero in Deutschland zu foodpanda.
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Chloé Kayser ist neue mjam-CEO © Kayser
Chloé Kayser ist neue mjam-CEO © Kayser

Chloé Kayser ist ab Juni die neue CEO des Essenslieferdienstes mjam. Die Managerin war bisher als COO in dem Unternehmen tätig. Sie übernimmt von Artur Schreiber, der in Deutschland bei dem mjam-Schwesterunternehmen foodpanda CEO wird. Foodpanda markiert den Neustart der Konzernmutter Delivery Hero am deutschen Markt.

Kayser seit einem Jahr COO bei mjam

Chloé Kayser ist seit 2016 für Delivery Hero tätig, zunächst in Deutschland als „International Markets Leader“ und im Business Development. Vor rund einem Jahr wechselte sie als COO von mjam zu Delivery Hero Austria. Davor war Kayser Unternehmenberaterin in Brüssel und Luxemburg. „Ich bin stolz, die Geschäftsführung für mjam zu übernehmen – ein Unternehmen, das so voller Inspiration und Tatendrang steckt. Unsere mjamsters stehen mit Leidenschaft und Energie hinter dem, was sie tun, und wollen den Service für unsere Kunden noch weiter verbessern. Zusammen haben wir schon so viel erreicht, und wir haben noch viel mehr vor! Ich freue mich auf die Zukunft und bin mehr als bereit für diese neue Aufgabe”, sagt Kayser.

foodpanda: Neustart in Deutschland

Artur Schreiber wechselt nach drei Jahren als mjam-CEO zu foodpanda. Unter dieser Marke will Delivery Hero wieder am deutschen Markt Fuß fassen. 2019 verkaufte Delivery Hero die Essenlieferdienst-Marken Foodora und Lieferheld an die niederländische Takeaway.com. Die neue Markte foodpanda soll ein Schnellieferdienst für Lebensmittel und Speisen aus „Cloud Kitchens“ werden. Dazu wird eine Infrastruktur aus kleineren Lagern in der Stadt aufgebaut. „Cloud Kitchens“ bestehen in der Regel nur aus Online-Speisekarten und guten Marketing, während die Speisen von Restaurants quasi als externe Dienstleister zubereitet werden. Eine Praxis, auf die mjam ebenfalls setzt. Mit der Marke foodpanda ist Delivery Hero bereits in mehr als zehn Ländern in Europa und Asien aktiv. Der Start in Deutschland ist für August geplant.

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Das Gate-Space-Kernteam | (c) Gate Space
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Großprojekte für ESA und das österreichische Verteidigungsministerium, eine eigene Test-Zentrale für Weltraummissionen und Österreichs bislang einziger Astronaut als Investor. Das 2022 gegründete TU-Wien-Spinoff Gate Space, das seinen Hauptsitz bereits vor Jahren nach San Francisco verlegte, aber operativ von Schwechat und Wien aus arbeitet, sorgte schon oft für brutkasten-Schlagzeilen.

Das Projekt „Beaconsat“ wird für ESA und Verteidigungsministerium umgesetzt | (c) Gate Space

Das Startup entwickelt Satelliten-Bauteile, etwa Antriebe. Die Technologien ermöglichen laut Unternehmen, Manöver wie agile Orbitwechsel, sichere Kollisionsvermeidung, präzise Andockmanöver und kontrollierte Entsorgung und sollen dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Lebensdauer von Satelliten signifikant zu erhöhen.

„Position als führender Anbieter für Mobilität und Infrastruktur im Weltraum weiter ausbauen“

Schon bislang waren laut Unternehmensangaben mehr als zehn Millionen Euro Kapital in Gate Space geflossen (brutkasten berichtete). Nun sicherte sich das Startup eine weitere große Finanzierung. Über das EIC Accelerator Programm der Europäischen Kommission holt man sich insgesamt 6,3 Millionen Euro. Das Kapital teilt sich auf einen nicht rückzahlbaren Zuschuss des European Innovation Council (EIC) und ein Eigenkapital-Investment durch die Europäische Investmentbank (EIB) auf.

Das Geld soll nun eingesetzt werden, um die Industrialisierung der patentierten Technologie voranzutreiben, Produktionskapazitäten auszubauen und die internationale Marktposition weiter „offensiv“ zu stärken. „Diese Förderung ist eine außergewöhnliche Bestätigung unserer Technologie, unseres Teams und unserer Vision. Sie ermöglicht es uns, unsere Wachstumsstrategie deutlich zu beschleunigen und unsere Position als führender Anbieter für Mobilität und Infrastruktur im Weltraum weiter auszubauen“, kommentiert CEO und Mitgründer Moritz Novak.

Selektives Förderprogramm

Der EIC Accelerator zähle zu den selektivsten Förder- und Investitionsprogrammen für Deep-Tech-Unternehmen weltweit, betont man bei Gate Space. In der letzten Förderrunde seien lediglich rund sechs Prozent der Bewerbungen für eine Finanzierung ausgewählt worden. Das Scaleup sei dabei das einzige österreichische Unternehmen sowie das einzige Unternehmen aus den Bereichen Raumfahrt, Aerospace und Verteidigung, das in der aktuellen Förderrunde dabei ist.

Gate Space betreibt eine eigene Testzentrale | (c) Gate Space

Der mehrstufige Auswahlprozess umfasst die Begutachtung durch unabhängige Experten, eine umfassende technische, kommerzielle und finanzielle Due-Diligence-Prüfung und ein abschließendes Investment-Pitching vor einer internationalen Jury aus Investoren, Unternehmer:innen und Technologieexperten.

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