02.11.2021

Leo Widrich vom Silicon Valley: „Es war schon der American Dream für mich“

Im Silicon Valley zum Millionär und dennoch unglücklich? Leo Widrich, Co-Founder von Buffer, hat sich im Alter von 20 Jahren ein One-Way-Ticket nach Amerika gekauft. Und plötzlich stand er mit Millionen am Konto da und wusste nicht wohin mit sich. Über diese Erfahrung spricht er im Podcast-Format "Rika gründet".
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Leo Widrich, Mitgründer von Buffer (c) Helena Manhartsberger

In der Podcast-Folge des Formats „Rika gründet“ erzählt Leo Widrich von seinem vermeintlichen American Dream. Nach der Gründung von Buffer gingen sein Mitgründer und er fast Pleite und sie teilten sich eine kleine Wohnung mit einem Bett. Doch nur kurz darauf hatte er Millionen am Konto. Warum er dann dennoch ganze zwei Jahre lang ins Kloster ging und dort nach einem Sinn für sich gesucht hat, erzählt er im Gespräch.

„Ich habe gerade Angst, was die anderen denken… und mache es trotzdem“

Die Lösung, um besser mit Ängsten umzugehen ist es, diese einfach da-sein zu lassen, so Leo. Er ist mittlerweile als Coach tätig und hilft Menschen in schwierigen Situationen damit umzugehen. Das Ziel Sinn zu finden und Beziehungen mit sich und anderen zu pflegen verfolgt er reflektiert. Willst du mehr über Leo, das Leben als Millionär und seine Geschichte erfahren? Dann hör rein in die neue Folge!

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fonio
© fonio/canva - Alexander Brix.

Das Scaleup fonio.ai von Daniel Keinrath und Matthias Gruber ist eines der aufstrebendsten Startups Österreichs. Im Juni sicherte man sich ein 14,6 Millionen Euro Seed-Investment und knackte rund zwei Monate später die 10-Mio.-ARR-Marke. Am AustrianStartups Summit verkündete CCO Alexander Brix gegenüber brutkasten die nächsten Ziele. Und die sind ambitioniert.

fonio: Globaler Rollout

Fonio.ai möchte im kommenden Jahr seine Präsenz global ausbauen. „Wir wollen 20 neue Märkte in Nord Amerika und Europa aufgreifen“, sagt Brix. „Wir streben aber auch Asien an, um auf der globalen Landkarte präsent zu bleiben und eine global führende Marke aus Wien heraus aufzubauen. Auch ein Büro in New York ist geplant. Das größte Risiko für uns ist momentan, langsamer zu werden und unsere schnelle Arbeitskultur zu verlieren.“

Mehr Arbeitskraft geplant

In diesem Sinne möchte das Wiener KI-Startup 2027 auch 300 neue Mitarbeiter:innen einstellen und schielt schon, zumindest peripher, auf einen Decacorn-Status hin. Eine genaue Timeline dafür hat das Team nicht, aber das Mindset dafür wohl bereits inhaliert, wenn Brix sagt: „Es ist kein Status, auf den man hinarbeitet, sondern man möchte einen guten Job machen und das Produkt in möglichst viele Unternehmen bringen. Dass man dann vielleicht Decacorn wird, ist ein Nebeneffekt. Einen Zeitrahmen, bis wir das schaffen, haben wir uns nicht gesetzt, aber es ist unsere Ambition einen Global Player zu bauen und sicherzustellen, dass der ‚AI Communication Layer‘ aus Europa kommt und nicht von amerikanischen oder vielleicht chinesischen Unternehmen besetzt wird. Wer die Kommunikation beherrscht, der hat sehr viel Macht. Und wir wollen diese Macht auf jeden Fall in Europa halten. Das heißt, um das zu schaffen, ist es der natürliche Weg, dass wir ein Decacorn werden.“

Series-A steht an

Auf diesem Weg habe man aktuell ein Angebot entwickelt, das mittlerweile sämtliche textbasierten Kommunikationskanäle sowie Telefonsysteme in Form von PBX umfasse. Damit könne man die gesamte „Communication Suite“ mittelständischer Unternehmen bereits vollständig abdecken, erzählt Brix von einer weiteren Neuerung. Eine andere Neuigkeit betrifft die Finanzierung. Zwar gibt sich Brix dazu etwas bedeckt, lässt aber fallen, dass man kurz vor einer Series-A-Finanzierung stehe. Details sollen im kommenden Jahr folgen.

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