24.06.2015

Launch von „Konferenzkathi“: Online-Plattform für Events startet ohne Katharina

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Aus "Mercury Puzzle" wurde Prescreen: Die Jung gründeten während dem Studium.

Es gibt unendlich viele Konferenzen, Business-Events und andere Branchen-Veranstaltungen, die täglich stattfinden. Bei vielen gehört es zum Job dazu, dass sie mit Branchen-Kollegen netzwerken oder Erfahrungen austauschen. Damit für ein wenig Überblick im Event-Dschungel gesorgt wird, haben sich PR-Berater Thomas Goiser und Social Media-Berater Ritchie Pettauer zusammen getan und Konferenzkathi.net ins Leben gerufen. Auf der Plattform werden Business-Events aus Österreich, Deutschland und der Schweiz gelistet. Themenbereiche sind Technologie, Medien, Kunst und Zukunft. Unterstützung haben sie bei einem Team von Studentinnen der Fachhochschule St. Pölten gefunden: Lisa Augustin, Magdalena Fürst, Stephanie Kopp, Lisa Kornsteiner, Sophia Ramoser und Vanessa Schautz unterstützen die beiden Kreativköpfe.

„Zum Start sind Beschreibungen und Ankündigungen von rund 70 Events verfügbar, bald werden es mehr sein. Wir bieten damit einen Überblick über Business Events im gesamten deutschsprachigen Raum zu Themen wie Wirtschaft, Gesellschaft, Technologie, Medien, Kunst, Nachhaltigkeit und Zukunft“, meint Goiser. Das kostenlose Angebot ist werbefrei und wird durch Partner unterstützt.

Dank der Plattform sollen auch Veranstalter profitieren, die Überblick über bevorstehende Events erhalten und dadurch Termin- oder Themenkollisionen vermeiden können. Mittelfristig will das Team auch White Papers zu Entwicklungen in der Kongress- und Eventwirtschaft publizieren.

Vielleicht hat es jemand ebenfalls bemerkt: Die Namensgeberin des Portals ist anscheinend nicht im Team mit dabei. DerBrutkasten hat bei Thomas Goiser noch einmal genauer nachgefragt.

Die Idee hinter Konferenzkathi.net kurz erklärt?

Unsere Seite www.konferenzkathi.net ist ein Informationsdienst für inspirierende Business-Konferenzen und Events im deutschsprachigen Raum. Wir sind für Veranstalter und User kostenlos. Viele Fachveranstaltungen werden nur in einem Land bekannt, das wollen wir ändern. Jedes Event wird kurz beschrieben, kann geshared werden und/oder in den eigenen Kalender übernommen werden.

Wer hatte die Idee und wie kam es zum Team?

Im Winter hatte ich die Idee und dann Ritchie Pettauer gefragt, ob er mit dabei sein will und den technischen Part übernimmt. Dann haben wir an der FH St. Pölten im Studiengang Media- und Kommunikationsberatung die Studierenden gefragt, wer mitmachen will und das Team zusammengestellt.

Wie kam es zum Namen?

Das bleibt unser Geheimnis. Im Team heißt derzeit niemand so. Aber Ritchie gibt in seinem Blogpost einige unvollständige Hinweise.

Die nächsten Schritte?

Wir freuen uns über Terminankündigungen (an [email protected]), Facebook-Likes und Twitter-Follower, erweitern die Plattform von fast 100 Events laufend und freuen uns über Feedback. Mittelfristig werden wir dann zu unseren Erfahrungen über Trends im Event-Bereich auch White Papers veröffentlichen.

Danke.

thomas-ritchie

© Philipp Horak: Die beiden Köpfe hinter Konferenzkathi sind Thomas Goiser und Ritchie Pettauer.

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Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

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