22.01.2016

Warum uns langsames Internet wahnsinnig macht

Langsames Internet und Verkehrsstaus zählen zu einem neurologischen Schlüsselreiz, der Überlebensinstinkte anspricht.
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Es sind zwei sehr unterschiedliche Situationen und doch sind sie sich so ähnlich: Mit dem Auto im Stau zu stehen und lange Ladezeiten beim Surfen können Menschen schnell auf die Palme bringen. Es scheint, als würden diese eigentlich harmlosen Situationen binnen Sekunden unverhältnismäßigen Ärger auslösen. Aber warum eigentlich? Der Hirnforscher Douglas Fields hat das Phänomen für sein Buch „Why We Snap: Understanding the Rage Circuit in Your Brain“ untersucht und erklärt dem NewYork-Magazine seine Erkenntnisse.

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Wie ein Tier in einer Falle

Laut Fields ist es absolut menschlich, im Stau auf das Lenkrad zu schlagen oder bei langen Ladezeiten auf den Tisch zu hauen. Der Wissenschaftler zählt neun Schlüsselreize, die uns in kürzester Zeit die Beherrschung kosten. Es geht um jene Reize, die im Gehirn den Überlebensinstinkt ansprechen. Phänomene wie die Überreaktion auf langsames Internet oder Verkehrsstau ordnet Fields dem sogenannten „S trigger“ zu.

Dieser Trigger tritt dann auf, wenn man unfreiwillig gestoppt oder zurückgehalten wird, vergleichbar einem Tier in einer Falle. Ein Tier würde in diesem Fall kämpfen bis es frei ist. Das sei der Grund, warum Warten im Stau oder auf das nächste YouTube-Video uns wütend macht. Weil Wut jene Emotion ist, die auf Kämpfe vorbereitet.

Emotion rationalisieren

Was kann man dagegen tun? Fields empfiehlt, die Emotion zu rationalisieren. Steckt man in einem Stau und wird gerade wütend, soll man sich vor Augen halten, dass der „S trigger“ schuld ist und man nicht ernsthaft in einer Falle steckt. Die anderen acht Schlüsselreize, für die Menschen kämpfen würden, sind laut Fields Familie, Leib und Leben im Sinne physischer Bedrohungen, Beleidigungen im Sinne psychischer Gewalt, das Milieu, Freundschaft, Rangordnungen, überlebensnotwendige Ressourcen und Bedrohungen des eigenen Volkes.

Quelle

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Exit51
© Exit51 - Michael Jiresch, Gründer Exit51.

Mit der Entwicklung der österreichischen Startup-Szene wächst auch die Zahl profitabler Unternehmen, die sich mit einem möglichen Verkauf auseinandersetzen. Klassische M&A-Berater konzentrieren sich häufig auf größere Transaktionen, wodurch kleinere Unternehmen bei der Suche nach geeigneter Beratung vor Herausforderungen stehen, meint Exit51-Gründer Michael Jiresch. Deshalb richtet er sein Angebot gezielt auf dieses Marktsegment aus.

Exit51: Exit-Strategie und diskrete Käufersuche

Das Unternehmen aus Wien begleitet Unternehmer:innen beim Verkauf profitabler Unternehmen, die für klassische M&A-Berater häufig zu klein sind – von der Exit-Strategie über die diskrete Käufersuche bis zu Verhandlung und Closing. Typischerweise liegen die begleiteten Unternehmen bei einem EBIT von etwa 250.000 bis 1 Mio. Euro und einem Jahresumsatz bis rund 10 Mio. Euro, heißt es per Aussendung. Im Fokus stehen unter anderem SaaS, E-Commerce, Ed-Tech, digitale Gesundheitsangebote sowie Agenturen und technologiegetriebene Geschäftsmodelle.

„Für einen Unternehmer kann der Verkauf eines Unternehmens mit 250.000 oder 500.000 Euro EBIT eine der wichtigsten wirtschaftlichen Entscheidungen seines Lebens sein. Für viele klassische M&A-Berater ist eine solche Transaktion dagegen zu klein. Genau diese Lücke wollen wir schließen“, sagt Jiresch.

Sell-Side-Beratung

Der Gründer verfügt über 15 Jahre Buy-Side-M&A-Erfahrung auf Konzernebene. Diese umfasst die Suche nach geeigneten Unternehmen, Due Diligence, Verhandlungen sowie die anschließende operative Führung übernommener Unternehmen. Seit 2024 begleitet er gemeinsam mit seinen Partnern auch Unternehmer:innen bei Unternehmensverkäufen. Mit Exit51 liegt der Fokus nun auf der Sell-Side-Beratung und der Begleitung von Unternehmer:innen beim Unternehmensverkauf.

Ein schlankes Setup und der Einsatz von KI für Recherche, Marktanalyse, Käufer-Matching und Due Diligence sollen eine effiziente und professionelle Begleitung auch bei kleineren Transaktionen ermöglichen. Exit51 setzt dabei auf die Kombination aus Technologie und persönlicher Erfahrung: KI übernimmt dort, wo sie Prozesse schneller und effizienter machen könne – etwa bei Recherche, Marktanalyse oder Käufer-Screening. In den entscheidenden Phasen des Verkaufsprozesses bleibe der persönliche Kontakt zentral, heißt es.

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