04.10.2021

Landluvt: Duftkompositionen fürs Mojo aus dem Innviertel

Diana Weiss von Landluvt gestaltet Duftkompositionen, die die regionale Kultur fördern sollen.
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Landluvt
(c) Landluvt/´FB - Bei Landluvt sind individaulisierte Parfüms möglich.

Diana Weiss von Landluvt hat ein besonderes Talent, wie sie erzählt. Einen starken Geruchssinn, der manchmal auch ein kleiner Fluch sein kann, wenn mal eher unangenehme Gerüche ihre Nase erreichen. „So riecht die Welt“, denkt sie sich in solchen Situationen. Und nutzt ihre Gabe dazu ihrer Leidenschaft nachzugehen: dem Gestalten von Duftkompositionen.

Landluvt setzt auf Regionalität

Sie nennt ihre Produkte Duftsymphonien aus der Natur und verwendet hochwertige ätherische Öle aus biologischem Anbau. Zudem bezieht Weiss so weit als möglich Hilfsmaterialien regional. Das halte den CO2-Fußabdruck klein und fördere gleichzeitig Kulturgut, so die Gründerin. „Denn, synthetisch hergestellte Düfte beinhalten meist Chemikalien, agressive Duftstoffe und eine Vielzahl an künstlichen Zusätzen. Diese dringen über die Haut in unseren Körper ein und übertönen zudem unser Mojo“, sagt sie.

Atelier in Oberösterreich

Die vier Parfüms sind nach heimischen Städten benannt und tragen Namen wie VIE, SZG, KLU und GRZ und repräsentieren dementsprechend kräftige bis zarte Düfte. Gemischt und abgefüllt wird im Landluvt-Duftatelier in Mattighofen, Oberösterreich von Hand. Das Startup verzichtet auf Plastik – geliefert wird in einer Blechdose, eingebettet in Schafwolle.

Zudem ist es möglich auf der Website seine Duftpräferenzen anzugeben und ein eigenes „Mojo-Profil“ zu erhalten. Daraus wird ein folglich ein maßgeschneiderter Duft für den Kunden oder die Kundin erstellt.

Wer mehr über Landluvt erfahren will, hat Dienstag Abend bei „2 Minuten 2 Millionen“ Gelegenheit dazu. Weiters dabei: Viffff, Freyzein, easyGarage und Die Mutbox.

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Chris Müller steht vor einer Präsentation und redet in ein Mikro. (c) Tobias Zachl
Chris Müller bei der Präsentation von Horizont Steyr. (c) Tobias Zachl

„Je komplexer die Welt um uns herum wird, desto mehr sehnen wir uns nach Orten, die die Menschen schon lange prägen“. Mit dieser Vision startet Chris Müller von CMb.industries gemeinsam mit der Stadt Steyr in das neue Projekt Horizont Steyr. Bekannt ist Müller in der Szene vor allem seit seinem erfolgreichen Projekt der Tabakfabrik in Linz, wo heute einer der wichtigsten Startup-Treffs Österreichs anzufinden ist.

„Wie bei der Tabakfabrik, von den Tabakwaren hin zu rauchenden Köpfen, soll in Steyr ein Ort der Unfreiheit zu einem Ort der Freiheit werden“, so der Plan. Auf dem Areal in der Berggasse befand sich im 17. Jahrhundert ein Kloster, bevor die Räumlichkeiten rund 200 Jahre lang als Gefängnis dienten.

Sollte das Projekt den Gemeinderat im Herbst passieren, wird 2029/2030 mit der Fertigstellung von Horizont Steyr gerechnet.

Zuerst war es ein Kloster, dann über 200 Jahre ein Gefängnis. Müller plant nun einen Startup-Hub. (c) Tobias Zachl

Milieu aus Industrie, Infrastruktur und Verständnis

„Die Stadt Steyr kommt mit einem industriellen Erbe“, hebt Müller den Standort hervor. „Hier kommt ein Milieu zusammen aus Industrie, aus Infrastruktur, aus Mobilität, Nachhaltigkeitsthemen, aus Internationalität und auch aus der Fachhochschule. Hier muss man einfach innovativ sein.“ Der Standort ist vor allem durch Leitbetriebe wie BMW, AVL List, BMD, SKF und Steyr Automotive bekannt.

Auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Gelände rund um die Berggasse sollen künftig Büros, Coworking-Spaces und Begegnungszonen für Startups sowie junge Unternehmen entstehen, wie brutkasten bereits berichtete. Gemeinsam mit Tp3 Architekten will Chris Müller die alte Immobilie zu einem „Ort der Begegnung und der Entwicklung von Zukunftsprojekten“ umgestalten und damit auch den Wirtschaftsstandort Steyr stärken.

„Unsere Orte sind kuratierte Orte“

Müller versteht den zukünftigen Hub als eine Produktionskette. „Wir haben uns gedacht, wir nehmen Wände weg und verbinden die einzelnen Gebäude, wir bringen die Freiheit hinein“, so der Projektentwickler. Im letzten Trakt der Gebäudereihe befindet sich das alte Theater der Stadt. Diesen Ort sieht Müller als zukünftigen Präsentationsraum mit einem Fassungsvermögen von 300 Menschen.

Eines der wichtigsten Learnings, die der Oberösterreicher aus seinem Projekt der Tabakfabrik in Horizont Steyr mitbringt, ist das Schaffen kuratierter Orte. Im Vordergrund stünde nicht die reine Vermietung von Büros, es ginge vielmehr um das Zusammenspiel der einzelnen Firmen. „Wir fragen nach den Bedürfnissen der Interessent:innen, was sie brauchen, aber natürlich auch, was sie sich von diesem Ort erwarten. Wir nehmen nicht alle rein, nur weil sie bezahlen.“

Das alte Theater könnte für zukünftige Präsentationen und Talks genutzt werden. (c) MecGreenie

Bereits 70 Prozent vorvermietet

Laut Angaben von Müller sind bereits 70 Prozent der Räumlichkeiten vorvermietet, für knapp 2.000 Quadratmeter der Fläche sind bereits Letters of Interests unterschrieben worden. Müller erwähnt dabei, dass ständig neue Anfragen kommen.

Für Interessierte an den Räumlichkeiten gibt es hier mehr Informationen.

Das Projekt Horizont Steyr soll von CMb.industries gemeinsam mit den Tp3 Architekten umgesetzt werden. (c) Raffael Portugal
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