25.05.2022

Lampix: Virtuelle Speisekarten bei Restaurantbesuch

Lampix ermöglicht die Speisekartenprojektion in der Gastronomie.
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Lampix, Speisekarten Projezieren, virtuelle Speisekarte, Restaurant Lampix
(c) Lampix/FB - Lmapix bietet Restaurantbesuchern eine neue Art des Bestellvorgangs.

Es hat einen Hauch von Science Fiction, was Mihai Dumitrescu, Julian Meier und Siwanand Misara entwickelt haben. Das Gründerteam wandelt mit Lampix jede beliebige Oberfläche in eine smarte, interaktive um.

Lampix als intelligentes „Self Ordering“-System

Bestehend aus einem Projektor, einer Kamera und einem Computermodul erkennt das intelligente Self-Ordering-System, wenn sich Restaurantbesucher:innen an den Tisch setzen. Der Projektor projiziert dann eine virtuelle Speisekarte auf den Tisch, über die die Gäste per Touch direkt und kontaktlos bestellen können.

Lampix könne sogar erkennen, ob Gläser oder Teller leer sind und bietet automatisiert Nachbestellungen an. Zudem gebe es laut dem Founder-Team weitere Vorteile: „Eine Tischoberfläche ist wesentlich leichter zu desinfizieren als eine Speisekarte. Und da nichts gedruckt oder gebunden ist, kann das Menü jederzeit angepasst werden“, erklärt es.

Promo-Video des Tech-Startups

Konkret wird Lampix über dem Tisch an der Decke montiert und projiziert eine Oberfläche direkt auf den Tisch. Durch Berühren des Tisches sind Gäste in der Lage, das System zu steuern, eine Vorschau der Speisen, Preise, und Empfehlungen zu sehen oder eine Bestellung aufzugeben. Ganz ähnlich wie ein Touchpad oder Touch-Tisch.

Die Gastro-Technologie verkauft selbstständig und bietet darüber hinaus auch Marketing-Instrumente wie Performance-Metriken, Integration von sozialen Medien und Belohnungsprogramme. Das Startup ist neben der Gatsrobranche auch im Gaming-Bereich aktiv.


Mehr zu Lampix gibt es im Staffelfinale der Höhle der Löwen. Außerdem dabei: Everjump, Stallzauber, Knights Fragrances und Rollyz Berlin.

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QuantumDiamonds
Die Gründer von QuantumDiamonds: Fleming Bruckmaier (links) und Kevin Berghoff (rechts). Copyright: QuantumDiamonds GmbH.

Das Münchner Spinoff QuantumDiamonds holt sich insgesamt 91 Millionen Euro. 76 Millionen der Gesamtfinanzierung stammen aus einer Förderung im Rahmen des European Chips Acts der Europäischen Kommission, die gemeinsam vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Freistaat Bayern bereitgestellt wird. Weitere 15 Millionen Euro sind Eigenkapital aus einer Series-A-Finanzierungsrunde, an der sich neben Bayern Kapital mit dem ScaleUp-Fonds Bayern auch der Lead-Investor World Fund sowie IQ Capital, Earlybird, First Momentum, UnternehmerTUM Funding for Innovators, Creator Fund, Onsight Ventures sowie mehrere Angel-Investoren beteiligt haben.

QuantumDiamonds mit Skalierungsplänen

Mit den Mitteln aus der Runde plant QuantumDiamonds, seine Technologie weiter zu skalieren und sein Ingenieurteam zu erweitern. Zudem wird das Unternehmen noch im Jahr 2026 den ersten Abschnitt eines neuen 152-Millionen-Euro-Produktionsstandorts in München in Betrieb nehmen.

QuantumDiamonds möchte sich allgemein als einer der am schnellsten wachsenden Entwickler von innovativer Präzisionsmesstechnik für die Chip-Industrie positionieren. Es wurde im Jahr 2022 als Spinoff der Technischen Universität München (TUM) gegründet.

Auf Basis synthetischer Diamanten

Die Technologie der Münchner kombiniert Quantensensorik und Bildgebung auf Basis von synthetischen Diamanten. Im Ergebnis könne QuantumDiamonds so komplexe Chip-Architekturen effizient und zerstörungsfrei prüfen, heißt es vom Unternehmen. Dabei nutzt das Quantensensorikverfahren des Spinoffs Stickstoff-Vakanzzentren in synthetischen Diamanten, um Magnetfelder mit höchster Präzision zu erkennen. Auf diese Weise lassen sich bisher nicht erkennbare Fehler in komplexen 3D-Chip-Architekturen identifizieren – mit einer Genauigkeit im Nanometerbereich, wie es heißt.

QuantumDiamonds arbeitet eigenen Angaben zufolge mit neun der zehn weltweit führenden Chip-Hersteller zusammen und unterstützt diese dabei, Fehlerursachen frühzeitig zu identifizieren, ihre Prozesseffizienz zu steigern und Energiekosten sowie Emissionen zu reduzieren. Dafür hat das Unternehmen im März und April 2026 nach Taiwan und Kalifornien expandiert.

„Quantensensorik in Chip-Fabriken weltweit zu etablieren“

„Diese Finanzierung ist ein wichtiger Schritt, um Quantensensorik in Chip-Fabriken weltweit zu etablieren“, sagt Kevin Berghoff, CEO und Mitgründer von QuantumDiamonds. „Das Feedback der führenden Chip-Hersteller spricht für sich: Sie sehen in der Technologie von QuantumDiamonds eine Effizienzsteigerung, die mit aktueller Technik nicht erreichbar wäre. Mit bereits laufenden Projekten in den USA und Taiwan und dem Hochfahren der Serienproduktion in München nimmt Europa nicht nur an der nächsten Phase des Chip-Zeitalters teil, sondern gestaltet diese maßgeblich mit.“

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