02.08.2019

Reiseversicherung per Handy: Linzer InsurTech L’Amie kooperiert mit Drei

Dank der Kooperation mit dem Startup L'Amie Direkt können Kunden von Drei eine Reiseversicherung nutzen, die sich im Ausland automatisch aktiviert.
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Reiseversicherung via Handy
(c) fotolia / Maridav

Das in Linz ansässige InsurTech L’Amie Direkt hat am Freitag eine Kooperation mit der Hutchison Drei Austria Gmbh gestartet. Gemeinsam bieten die beiden Unternehmen den Kunden von Drei eine Reiseversicherung an, die über das Handy abgeschlossen wird.

Reiseversicherung via Handy

Demnach aktiviert sich die Reiseversicherung nach einer einmaligen vorherigen Online-Anmeldung jedes Mal automatisch, sobald sich das Smartphone in einem ausländischen Netz einbucht. Ab dann kostet die Versicherung für Einzelpersonen 1,50 Euro pro Reisetag, für Familien mit bis zu zwei Erwachsenen und drei Kindern 3,80 Euro pro Tag. Roaming wird dafür nicht benötigt. Die Versicherungsdauer endet, sobald sich das Handy des Kunden wieder mit dem österreichischen Netz verbindet. Das Angebot gilt ausschließlich für Kunden von Drei.

Abgedeckt werden dabei die Übernahme von Behandlungskosten bis zu 200.000 Euro, Krankenrücktransport aus dem Ausland, Rettungs- und Bergekosten bis zu 20.000 Euro, 24-Stunden weltweiter Notfall-Assistance Service, eine Reisehaftpflichtversicherung bis zu 100.000 Euro, eine Auslandsunfallversicherung bis zu 20.000 Euro, sowie eine Reisegepäckversicherung inkl. Beschädigung und Diebstahl bis zu 1.500 Euro. Die Abmeldung ist jederzeit möglich.

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Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll eröffnete schon 2025 den Technology Impact Summit © TIS

Drei Monate vor der Veranstaltung präsentierten die Organisator:innen in Wien das Programm für den diesjährigen Technology Impact Summit. Die Think-Tank-Initiative, getragen von der Universität Graz, der TU Graz, Joanneum Research und der FH Joanneum, findet am 11. November 2026 in der Aula der Universität Graz statt. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr die europäische Positionierung im globalen KI-Wettbewerb, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller EU-Regulierungen.

Interdisziplinärer Austausch

Die Ausgestaltung der europäischen Technologiepolitik erfordert laut den Initiator:innen eine branchenübergreifende Herangehensweise. „Der Technology Impact Summit entstand aus der Überzeugung, dass sich die großen technologischen Fragen unserer Zeit nicht innerhalb einer einzelnen Disziplin beantworten lassen, und bietet eine Plattform, auf der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf Augenhöhe diskutieren“, erklärt Markus Fallenböck von der Universität Graz.

Co-Organisatorin Magdalena Hankus ergänzt: „Innovation entsteht dort, wo Menschen, Perspektiven und Disziplinen zusammenkommen. Der Technology Impact Summit hat sich als Dialogplattform bewährt, die Orientierung gibt und neue Impulse liefert.“

Programmvorschau

Eröffnet wird der Summit von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll, gefolgt von einer Keynote durch Corporate Vice President Microsoft Deutschland & Österreich Agnes Heftberger. Im Anschluss stehen verschiedene Diskussionsformate auf der Agenda. Der Frage, wie Europa das Rennen machen kann, gehen in einer Keynote Debate unter anderem Philipp Amann (Europäische Zentralbank), Stefan Mangard (Technische Universität Graz) und Daniel Keinrath (fonio.ai) nach.

Bei einer Oxford-Style Debate diskutieren Philipp Töbich (SAP) und Christian Winkelhofer (Accenture) über die Perspektiven einer europäischen KI-Infrastruktur. Den Blick auf die Welt von morgen und den gesellschaftlichen Impact technologischer Entwicklungen wirft Zukunftsforscher Tristan Horx.

Ausgelassenes Networking am TIC 2025 © Technology Impact Summit

Praxisnahe Use Cases

Abgerundet wird das Programm durch sogenannte „Lightning Talks“, die konkrete Anwendungsbeispiele und den Technologietransfer in die Wirtschaft in den Fokus rücken. Ein zentrales Projekt ist hierbei die Plattform DaphoOS.ai, die bei der Programmpräsentation in Wien bereits von Martin Holler (Universität Graz) vorgestellt wurde. Dabei handelt es sich um ein KI-gestütztes System für Entscheidungsfindung, Operations und Ressourcenmanagement im Gesundheitsbereich.

Weitere praxisnahe Use Cases steuern unter anderem Unternehmen wie Cancom, Experts Inside, EY, Joanneum Research, Manz und Taceo bei. Moderiert wird die Veranstaltung von der Tech-Insiderin Katrin-Cécile Ziegler.

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