11.01.2017

„Ich kündige!“ oder „Du bist gefeuert!“

Wie war das noch mit dem Unterschied zwischen Kündigung und Entlassung? Warum kündigen Mitarbeiter ihre Jobs? Und was geschieht eigentlich dann? Die wichtigsten Punkte zum Thema Kündigung.
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(c) shockfactor.de: Ein Rauswurf kommt oft am Freitag.

Ganz egal von welcher Seite sie kommt – eine Kündigung ist sowohl für die Arbeitnehmer als auch für den Betrieb ein heikles Thema. Gerade in kleinen Unternehmen kann die Entscheidung für oder gegen einen Mitarbeiter die Zukunft der Firma maßgeblich beeinflussen. Andersherum ist eine Kündigung für die Dienstnehmer in den meisten Fällen ein unliebsamer Einschnitt in ihrem Berufsleben.

Kündigung vs. Entlassung

Wenn hier von „Kündigung“ die Rede ist, gilt es, vorab den Begriff von jenem der „Entlassung“ abzugrenzen. Im Volksmund wird beides häufig synonym verwendet, juristisch gibt es aber einen erheblichen Unterschied. Im Gegensatz zur Kündigung müssen bei einer Entlassung nämlich keine Fristen und Termine eingehalten werden, sie wird wirksam, sobald sie dem betroffenen Mitarbeiter zugegangen ist. Allerdings müssen für eine Entlastung schwerwiegende Gründe vorliegen.

Das Kündigungsgespräch

Eine Kündigung kann von Seiten des Arbeitnehmers oder von Seiten des Arbeitgebers eingebracht werden. Studien zeigen, dass die meisten Kündigungen in Form von sogenannten Kündigungsgesprächen ausgesprochen werden. Diese Gespräche dauern im Durchschnitt kaum länger als eine halbe Stunde und finden besonders oft an Freitagen statt. Kommt es zu einer Kündigung durch den Arbeitgeber, raten Experten dazu, sich möglichst gut auf das Gespräch vorzubereiten. Immerhin geht es dabei nicht selten um die Zukunft langjähriger Mitarbeiter. In einem solchen Fall ist nicht nur juristische, sondern auch psychologische Kompetenz erforderlich.

Redaktionstipps

Frustration im Job

Reichen Mitarbeiter die Kündigung ein, liegt das oft an Schwächen im Führungsverhalten. Wenn Arbeitnehmer das Interesse an ihrem Job verlieren, sind oft ungelöste Konflikte oder fehlende Mitbestimmungsmöglichkeiten der Grund. Auch mangelnde Wertschätzung kann der Grund für Frustration im Job sein.

Was nun?

Was passiert aber, wenn ein Mitarbeiter kündigt? Laut einer Studie des Personaldienstleister Robert Half müssen in den meisten österreichischen Finanzabteilungen zunächst einmal die Kollegen die anfallenden Aufgaben übernehmen. Demnach suchen 41 Prozent der Finanzchefs intern nach Ersatz, 29 Prozent sehen sich nach einer Person von außerhalb um. Nur die wenigsten (11 Prozent) sind bereit, die Kündigung durch ein entsprechendes Gegenangebot abzuwenden. Temporäre Mitarbeiter als Ersatz anzustellen, ist in Österreich keine beliebte Maßnahme.

Gegenmaßnahme

Wie können Führungskräfte Kündigungen vorbeugen?

  • Regelmäßige Mitarbeitergespräche
  • betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Stärkere Einbindung und mehr Partizipationsmöglichkeiten
  • größere Handlungs- und Entscheidungsfreiräume
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Elisabeth van Holthe tot Echten steht vor einer weißen Wand
Elisabeth van Holthe tot Echten wird neue COO von AustrianStartups. (c) AustrianStartups

Elisabeth van Holthe tot Echten ist seit letztem Jahr als Program & Events Managerin bei AustrianStartups tätig. Hier leitet sie das Entrepreneurial Leadership Program (ELP), ein einjähriges Programm für angehende Gründer:innen, sowie den Startup World Cup Austria. Davor war sie bei Female Founders, wo sie Programme für Gründerinnen und Führungskräfte konzipiert und umgesetzt hat. Mit erstem Juli wird sie nun Adrian Zettl als COO von AustrianStartups folgen.

Neue Initiativen

Ein strategischer Schwerpunkt liegt dabei auf der Erweiterung des Angebots für Later-Stage-Unternehmen. Dass dieser Kurs bereits erfolgreich eingeleitet wurde, zeigen die im März 2026 gestarteten Founder Memberships sowie das exklusive Mai-Event { founders only }, das sich speziell an Gründer:innen mit mehr als 500.000 Euro Umsatz oder Investment richtete. Ziel der neuen COO ist es, diesen vertraulichen Peer-Austausch weiter zu fördern und Startups von der ersten Idee bis zum Scaleup auf ihrer gesamten Reise zu begleiten.

„Ich freue mich sehr auf die neue Rolle. Wir haben mit den neuen Formaten bereits gezeigt, was möglich ist, wenn wir Gründerinnen und Gründer gezielt zusammenbringen. Jetzt geht es darum, diesen Ansatz weiter auszubauen und unseren Community Impact zu skalieren, damit wir mehr Founder entlang ihrer gesamten Journey erreichen und konkret unterstützen“, so Elisabeth van Holthe tot Echten.

Elisabeth van Holthe tot Echten wird an der Seite von Hannah Wundsam in das C-Level von AustrianStartups einsteigen. (c) AustrianStartups

Abschied nach zwölf Jahren

Adrian Zettl tritt Ende des Monats als Co-Managing Director von AustrianStartups zurück. Nach insgesamt zwölf Jahren in verschiedenen Funktionen innerhalb der Organisation blickt Zettl in einem persönlichen Statement auf LinkedIn auf die Entwicklung des österreichischen Startup-Ökosystems zurück.

Viele seiner bisherigen operativen Verantwortlichkeiten werden künftig von van Holthe tot Echten in ihrer neuen Rolle als COO übernommen. Auch van Holthe tot Echten meldet sich über LinkedIn zu Wort: „Das erste Halbjahr 2026 hat bereits gezeigt, wozu österreichische Startups fähig sind: Das Talent ist da, der Ehrgeiz ist da und zunehmend auch die Infrastruktur. Aber es ist noch ein weiter Weg, bis Österreich sein volles Potenzial entfaltet – und genau das begeistert mich an dieser Rolle.“

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