17.08.2017

kubator community: Ein Social Network für Provinz-Startups

Networking-Events sind in der Startup-Community essenziell. Doch abseits der Ballungszentren ist der Zugang dazu schwerer. kubator aus dem Waldviertel will mit einer Online-Plattform Abhilfe schaffen.
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(c) kubator: Das (physische) Startup-Zentrum in Gmünd

„Es geht uns darum eine Community zu formen, bei der der Fokus klar auf der Vernetzung des ländlichen Raums liegt. Wir wollen das regional verstreute Potential und Know-How mit unserer kubator-community einen,“ sagt Christopher Stelzer. Bereits seit einiger Zeit betreibt er mit kubator ein Startup-Zentrum in Gmünd im niederösterreichischen Waldviertel. Kürzlich kam ein Standort in Mattighofen in Salzburg dazu. Nun sollen Gründer abseits der Ballungszentren durch eine Online-Plattform unterstütz werden, die Interessierten kostenlos zur Verfügung steht. Anfang August erfolgte der Launch.

+++ Die Startup-Hotspots in Wien sind in der ganzen Hauptstadt verteilt +++

„Großstädte, die vor Startup-Pitches triefen“

„Eine Online-Plattform, die es Unternehmern, Gründungsinteressierten, Studenten und Startups ermöglicht sich zu vernetzen. Sich auszutauschen. Synergie einzugehen. Gerade dort wo es viele starke Einzelkämpfer und Innovatoren gibt – in den Regionen fern der Großstädte, die nur so vor vollen Terminkalendern an Vernetzungstreffen, Unternehmerstammtischen und Startup-Pitches triefen“. So umschreibt Stelzer die Idee hinter kubator-community. Man richte sich damit an Startups, Gründungsinteressierte, Studierende und regionale EPUs und KMUs.

Feedback und Anbahnung von Kooperationen

Geht es nach Stelzer, soll auf der Plattform ein reger Austausch stattfinden: „Jeder soll von den Kompetenzen, Ideen, Kontakten und dem Know-How des anderen profitieren.“ Gründungsinteressierte und Startups sollen auf der Plattform Feedback zu ihrer Unternehmensidee bekommen, mögliche Mitgründer finden und sich mit Know-How-Trägern vernetzen. Auch soll das Netzwerk die Anbahnung von Kooperation mit anderen regionalen Unternehmen erleichtern. Gerade da sieht Stelzer auch einen Reiz für etablierte Unternehmen aus der jeweiligen Region: „Sie haben einerseits die Möglichkeit sich an interessanten Startups und neuen Unternehmen zu beteiligen und können andererseits von einem Einblick in die Mechaniken der Startups profitieren.“

„Challenges“ und ein Punktesystem

Zusätzlich zu einem Forum, in dem Ideen ausgetauscht und Problemstellungen diskutiert werden können, gibt es auf der Plattform für die Nutzer auch „Challenges“ zu unterschiedlichen Themenbereichen und Innovations-Ideen. Zudem arbeitet die Plattform mit einem community-eigenen Punktesystem: Für aktive Beteiligung im Netzwerk werden Punkte vergeben. Diese können für angebotene kubator-Leistungen oder Leistungen von anderen Unternehmen der Plattform eingelöst werden.

+++ RIZ Genius 2017: Großer Auftritt für Niederösterreichs Innovationen +++


Offizielle Page: www.kubator.at

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Bitpanda-Kryptoangebot direkt im Online-Banking der Hausbank – damit gewann die Bitpanda B2B-Schiene Bitpanda Enterprise bereits zahlreiche Banken in Europa, im arabischen Raum und auch in Südamerika als Kunden. Nun holte man sich mit der bulgarischen Fibank, die mehr als eine Million Kund:innen zählt, einen weiteren europäischen Player an Bord.

„Logischer nächster Schritt“

Das Service soll ab Anfang 2027 verfügbar sein, die Fibank sei dann die erste Bank in Bulgarien mit einem derartigen Angebot, heißt es von Bitpanda. „Die Art und Weise, wie unsere Kunden ihre Finanzen verwalten, verändert sich rasant. My Fibank muss sich mit ihren Bedürfnissen weiterentwickeln. Die Partnerschaft mit Bitpanda ist deshalb der logische nächste Schritt auf dem Weg zu einer digitalen Plattform, über die unsere Kunden bequem auf ein immer breiteres Spektrum an Finanzlösungen zugreifen können“, kommentiert Fibank-CEO Nikola Bakalov.

Regulatorik als wichtigstes Verkaufsargument

Er spricht auch das zentrale Verkaufsargument des Wiener Krypto-Unicorns an, das sich seit Jahren als Musterschüler in Sachen Regulatorik positioniert. „Besonders wichtig ist uns, diese neue Möglichkeit gemeinsam mit einem etablierten europäischen Technologiepartner und im Einklang mit den geltenden europäischen Anforderungen umzusetzen“; so Bakalov.

CEE-Expansion für Bitpanda Enterprise auch über RBI-Kooperation

Die Kooperation mit Fibank ist nicht der einzige Expansionsschritt von Bitpanda Enterprise im CEE-Raum. Erst kürzlich präsentierte man gemeinsame Pläne mit der Raiffeisen Bank International (RBI), das bereits in mehreren österreichischen Raiffeisen-Landesbanken laufende Krypto-Angebot schrittweise auch auf die CEE-Töchter des Konzerns auszuweiten (brutkasten berichtete). In Bulgarien hat die RBI seit einem Verkauf 2022 keine Tochterbank mehr.

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