07.04.2023

14,5 Millionen Euro für Kreislaufwirtschaft – neuer FFG-Fördercall gestartet

Das Klimaschutzministerium (BMK) hat die dritte Ausschreibung zur Erforschung und Entwicklung von technologischen Innovationen im Bereich kreislauffähiges Wirtschaften gestartet. Ingesamt stehen 14,5 Millionen Euro bereit. Einreichungen sind bis 28. Juni möglich.
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FFG
(c) Adobestock

Bereits im Dezember 2022 hat die österreichische Bundesregierung die nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen. Konkret wird in der Strategie etwa die Reduktion des Ressourcenverbrauchs auf sieben Tonnen pro Kopf und Jahr bis 2050 anvisiert. Derzeit liegt der Wert laut Zahlen des Ministeriums bei rund 19 Tonnen pro Kopf. Dies entspricht um 36 Prozent mehr als der EU-Durchschnitt.

FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft

Um die Umsetzung der Strategie zu beschleunigen, setzt das Klimaschutzministerium (BMK) unter anderem auf die sogenannte FTI-Initiative (Forschung, Technologie und Innovation) Kreislaufwirtschaft. Dazu heißt es vom BMK: „Die übergeordnete Zielsetzung der FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft ist die Unterstützung bei der Transformation linearer Wirtschaftsmuster hin zu einer Kreislaufwirtschaft“.

Teil der FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft ist auch ein Fördercall, um Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Bereits in der Vergangenheit wurden zwei Calls über die FFG abgewickelt, wobei laut BMK insgesamt 20 Projekte unterstützt wurden. Nun folgt der dritte Födercall, der bis zum 28. Juni geöffnet ist.

Fördervolumen umfasst 14,5 Millionen Euro

Im mittlerweile dritten Call stehen nun 14,5 Millionen Euro zur Verfügung. „Mit der dritten Ausschreibung Kreislaufwirtschaft unterstützen wir jetzt weitere innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und übernehmen bis zu 85 Prozent der Projektkosten“, so FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner.

Kooperative F&E-Vorhaben im Bereich der Kreislaufwirtschaft werden mit einem Betrag von 100.000 bis zwei Millionen Euro gefördert. Projekte können beispielsweise auf die Effizienzsteigerung von Sortieranlagen, kreislauffähiges Produktdesign oder Lösungen zur „Nutzungsintensivierung von Gütern“ umfassen.

Es können laut FFG Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, Unternehmen und sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen gefördert bzw. finanziert werden. Die Teilnahme ausländischer Partner im Zuge der kooperativen Projekte ist prinzipiell möglich. Die Projektlaufzeit darf maximal 36 Monate betragen.


Tipp der Redaktion

Mit Jänner 2023 startete die brutkasten-Redaktion einen neuen thematischen Schwerpunkt zum Thema Kreislaufwirtschaft. Im Zentrum stehen Innovationen von Startups, Corporates und Mittelstand, die eine ressourceneffiziente und schadstoffarme Produktion ermöglichen. Zudem berichten wir über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe rund um eine kreislauforientierte Wirtschaft.

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3VC Partner Marius Istrate © 3VC

Seit heute hat 3VC einen neuen Partner: Marius Istrate. Der gebürtige Rumäne ist bei dem Venture-Capital-Unternehmen kein Unbekannter. Seit 2020 war er bereits als Scout und Venture Partner für den Wiener VC aktiv, wobei sein Fokus auf den Bereichen Personal, Talent und Organisationsentwicklung lag. Istrate wird laut Aussendung durch die Partner-Rolle nun tief in die Deal-Evaluierung und die Skalierung des Portfolios eingebunden.

Erfahrung aus Hypergrowth und Angel-Investments

Istrate bringt sowohl operative als auch investorenseitige Erfahrung mit. Als Chief People Officer begleitete er den Software-Konzern UiPath bis zur Pre-IPO-Phase und baute die dortigen HR-Strukturen auf. Zudem investierte er in den vergangenen sechs Jahren als Business Angel in 28 Startups in Rumänien, Ungarn, Kroatien und Estland und leitete die rumänische Angel-Gruppe TechAngels.

„In einer Zeit, in der der Wettbewerb für VC-Firmen härter wird, ist es wichtig, dort beizutragen, wo wir am stärksten sind“, sagt Istrate. Er wird weiterhin von Bukarest aus agieren. Eva Arh, Managing Partner bei 3VC, ergänzt: „Ihn voll an Bord zu haben, ist ein großer Gewinn für unsere Gründer und Investoren.“

Prominentes Portfolio – darunter Emmi AI

Das in Wien ansässige VC-Unternehmen, das anfangs unter dem Namen capital300 firmierte, verfolgt eine fokussierte Anlagestrategie in den Regionen DACH, CEE und dem Baltikum. 3VC konzentriert sich dabei primär auf ausgewählte Technologie-Startups ab der Series-A-Phase.

Ein prominentes Beispiel aus dem Portfolio ist das Linzer Startup Emmi AI, in das der Risikokapitalgeber investiert war. Die auf KI-Simulationen spezialisierte Firma sicherte sich 2025 ein Millioneninvestment und legte kürzlich einen Mega-Exit hin, als sie vom französischen KI-Unternehmen Mistral übernommen wurde. Neben Emmi AI zählen auch Unternehmen wie Storyblok und fynk zum Portfolio des Fonds.

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