Kräfte bündeln statt Konkurrenzkampf: Eversports und appointman machen gemeinsame Sache
Wenn sich zwei Marktführer einer Nische zusammenschließen, planen sie meist Großes.
So auch im Fall von Eversports und appointman – die beiden größten Anbieter für Online-Sportbuchungen im deutschsprachigen Raum bündeln ihre Kräfte um mit gemeinsamer Stärke die Marktführerschaft zu erlangen.
Eversports wurde 2013 von dem ehemaligen Volleyball-Nationalspieler Hanno Lippitsch und Emanuel Steininger in Wien gegründet und bietet sowohl eine Software für Sportanbieter als auch einen Marktplatz für Sportler, der Anbieter von Sportaktivitäten und Sportbegeisterte zusammenbringt. Nun holt sich Eversports appointman als strategischen Partner ins Boot, um ein maximales Wachstum im Bereich der smarten Online-Lösungen für Sportbuchungen zu erreichen.
Kunden und Partner profitieren vom Besten beider Produkte
Im Zuge des Zusammenschlusses der beiden Platzhirsche am Online-Sportbuchungsmarkt wird appointman nun Teil der Produktfamilie von Eversports. Die Voraussetzungen für den gemeinsamen Erfolg sind dabei besonders gut – Eversports und appointman vertreten nicht nur die gleichen Werte, sondern verfolgen auch dieselbe Mission: Betreibern von Sportstätten sowie kleinen und mittelgroßen Sportstudios mit ihrer smarten Online-Lösung für Sportbuchungen dabei zu helfen, Zeit zu sparen, mehr Kunden zu gewinnen, ihre Kursauslastung zu maximieren und so ihren Verwaltungsaufwand zu minimieren.
Sportlern bietet Eversports eine einfache Möglichkeit mit der mobilen App und Desktop-Anwendungen Sportaktivitäten zu suchen, buchen und zu bezahlen. Zusammen wollen Eversports und appointman nun die Auswahl an Sportaktivitäten für Sportler noch breiter machen sowie Partnern eine Software liefern, die begeistert.
Bereits über 300.000 Sportbuchungen im Monat, 1.500 Sportanbieter als Kunden
Durch den strategischen Zukauf von appointman sichert sich Eversports einen erheblichen Zuwachs am deutschsprachigen Markt – gemeinsam bringen es die beiden Anbieter von Online-Lösungen für Sportbuchungen bereits zu mehr als 300.000 Onlinebuchungen pro Monat und freuen sich derzeit über knapp 1.500 Sportanbieter als Kunden.
Durch den Schwerpunkt von appointman auf Functional Fitness (CrossFit) sowie EMS-Training gewinnt Eversports, das sich bislang vorrangig auf Sportplatzbuchungen sowie Yoga-, Pilates- und Tanzstudios konzentrierte, einen starken zusätzlichen Angebotszweig.
Mit durchdachter M&A-Strategie am Weg zum Marktführer
Die Integration von appointman in die Eversports-Familie ist ein weiterer Meilenstein in der Mergers und Acquisition Strategie von Eversports, um die Marktführerschaft im DACH-Raum und später in weiteren internationalen Märkten zu erlangen. In der Vergangenheit hat Eversports bereits den österreichischen Mitbewerber Sportle.me, Sprenger Software, 11 Spielmacher sowie die Terminfindungs-App Gatherer unter sein Dach gebracht. Im Rahmen der aktuellen Übernahme wird das komplette Team von appointman übernommen, um vor allem den Wissenstransfer zu garantieren und wichtige noch offene Keypositionen zu besetzen.
„Wir freuen uns sehr, mit appointman einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der unsere Vision, zum größten Anbieter für Online-Sportbuchungen im DACH-Raum zu werden, teilt. Wir sind uns beide darüber im Klaren, dass unsere Chance auf Erfolg bedeutend größer ist, wenn wir unsere Kräfte bündeln und so unser volles Potential ausschöpfen, anstatt in den gegenseitigen Konkurrenzkampf zu ziehen. Diese Herangehensweise entspricht auch voll und ganz den Werten, die Eversports als Unternehmen nach Außen trägt: Bei uns steht der Teamgedanke immer im Vordergrund, denn gemeinsam ist man letztendlich immer stärker”, so Hanno Lippitsch, CEO Eversports.
Diese heimischen Startups begleiten dich im Sommer
Egal, ob aktiv oder gemütlich, der Sommer bietet für jeden etwas. Die Produkte einiger österreichischer Startups können dabei in der heißen Jahreszeit besonders nützlich sein. Brutkasten hat sie für euch zusammengefasst.
Diese heimischen Startups begleiten dich im Sommer
Egal, ob aktiv oder gemütlich, der Sommer bietet für jeden etwas. Die Produkte einiger österreichischer Startups können dabei in der heißen Jahreszeit besonders nützlich sein. Brutkasten hat sie für euch zusammengefasst.
In der heißesten Zeit des Jahres können die Produkte und Dienstleistungen von Startups Abhilfe schaffen. | (c) AdobeStock
Von Sonnenbrillen für Kinder über vegane Grillalternativen bis zu effizienteren Klimaanlagen: Österreichische Startups verbessern den Sommer mit ihren innovativen Ideen. Rechtzeitig zur sonnenreichsten Zeit des Jahres stellen wir Produkte und Dienstleistungen vor, die auch für euch hilfreich sein können.
SooNice
Die beiden Gründerinnen von SooNice Sunnies: Christina Reifeltshammer und Doris Reifeltshammer | (c) verenaschierl photography
Im Sommer darf eines nicht fehlen: die passende Sonnenbrille. Das österreichische Startup SooNice produziert sie speziell für Kinder. Kratzfeste Brillengläser und Seitenklappen sollen hochwertigen UV-Schutz bieten. Dabei setzt das Unternehmen mit biobasiertem Kunststoff auf Nachhaltigkeit. Das Konzept scheint zu funktionieren, denn das vergangene Geschäftsjahr war für das Unternehmen das bisher erfolgreichste. 2026 rechnet man mit einer weiteren Gewinnsteigerung. Konkret brachte SooNice zur Saison 2026 zwei neue Modelle und eine neue Farbvariante auf den Markt. Mit den 10- bis 16-Jährigen will das Startup eine neue Zielgruppe erschließen. Zusätzlich kam 2026 eine Sonnenbrille für sportliche Aktivitäten auf den Markt. Geografisch setze die Firma laut Geschäftsführerin Christina Reifeltshammer aktuell einen Fokus auf die BeNeLux-Länder.
Like2camp
Legales, naturnahes Campen: like2camp macht es möglich. | (c) like2camp
Für viele ist es der Urlaub schlechthin: Campen in der Wildnis. Dabei ist es oft gar nicht so einfach, einen naturnahen Stellplatz zu finden, der auch noch legal ist. Das Salzburger Startup like2camp hat sich genau dieses Problems angenommen. Sie wollen Camper:innen eine Alternative zum Wildcampen bieten, indem sie auf ihrer Plattform naturnahe Stellplätze vermitteln. Im vergangenen Dezember wurde bekannt, dass die Schweizer Buchungsplattform Nomady das Salzburger Startup im Rahmen eines Asset-Deals übernimmt. Like2camp wurde dabei vollständig in nomady.camp integriert, blieb aber als Produkt und Marke innerhalb von Nomady bestehen. Die Schweizer Buchungsplattform hatte bereits davor eine Plattform für naturnahes Campen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien betrieben. Durch den Zusammenschluss soll die Reichweite erhöht und die Community erweitert werden.
Die Pflanzerei
Gründerin Nadina Ruedl vertreibt vegane Hausmannskost in Wien. | (c) Die Pflanzerei
Für viele Österreicher:innen gehört Grillen einfach zum Sommer. Für all jene, die auf Fleisch verzichten, bietet das Startup “Die Pflanzerei” rund um Gründerin Nadina Ruedl eine geeignete Alternative. In ihrem Shop im siebten Wiener Gemeindebezirk bekommt man österreichische vegane Hausmannskost. Sie verkauft neben veganen Würsteln unter anderem auch pflanzlichen Leberkäse, Fleischknödel oder Schnitzel. Beim Wirtschaftspreis Trigos wurde die Pflanzerei 2025 in der Kategorie “regionale Wertschaffung” ausgezeichnet. Das Projekt „Regionale Wertschöpfung bei pflanzenbasierten Fleischalternativen“ wurde dabei hervorgehoben. Damit unterstützt die Pflanzerei regionale Traditionsbetriebe beim Einstieg in pflanzliche Alternativen.
Diesen Sommer hatte Österreich mit einer Hitzewelle nach der anderen zu kämpfen. Die Temperaturen in Wiens Wohnungen stiegen teilweise jenseits der 35 Grad, in den Nächten kühlte es nicht ab. Die Klimaanlagen des Startups so.cool (vormals Social Cooling) können Abhilfe schaffen. Das Besondere: Das patentierte thermische Energiespeichersystem Terra Breeze funktioniert ohne den klassischen Abluftaustausch und muss nicht installiert werden. Die Wärme wird nicht nach außen geleitet, sondern im Gerät gespeichert und wieder abgegeben, wenn niemand im Raum ist. Das System soll laut so.cool rund 40 Prozent weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Klimaanlagen. Das Konzept scheint zu überzeugen, vergangenes Jahr holte das Startup ein Pre-Seed-Investment von 400.000 Euro. Lead-Investoren waren der Schweizer Krypto-Unternehmer Robert Lauko sowie das Wiener Family Office c.e.l.l. Investment, das vor allem im Nachhaltigkeitsbereich aktiv ist. Im März eröffnete so.cool einen neuen Standort im Wiener Technologiezentrum Seestadt.
Dæly
Die Dæly-Gründer v.l.: Paul Truffner, Florian Ritter und Alexander Walliser | (c) Dæly
Sommerzeit ist Ferienzeit. Viele Familien stellt sie vor organisatorische Herausforderungen. Das Grazer Startup Dæly setzt genau hier an: bei der Planung. Ein 15,6 Zoll großer Touchscreen soll die Zettelwirtschaft von Einkaufslisten, Kalendern, To-Do-Anwendungen etc. beseitigen und so die Organisation erleichtern. Kinder besäßen laut Co-Founder Florian Ritter noch kein Smartphone. Daher müssen Eltern neben digitalen auch analoge Kalender pflegen. Die Organisation werde daher auf bis zu acht verschiedenen Geräten abgewickelt, was zu mangelndem Überblick, ständigen Missverständnissen und Koordinationsstress im Alltag führe.
Egal ob Meisterschaft, Camps oder Trainingslager: Im Sommer blühen Österreichs Vereine auf. Auch bei ihnen ist die Organisation oftmals nicht leicht. Der Vereinsplaner soll Vereinsvorständen die tägliche Arbeit erleichtern. Das Online-Verwaltungstool kann von der Terminplanung über Mitgliedermanagement bis hin zu Dokumentenverwaltung eingesetzt werden. 2022 machte das Startup mit einem Auftritt bei “2 Minuten 2 Millionen” erstmals auf sich aufmerksam. Zuletzt dehnte das Unternehmen seine Aktivitäten nach Deutschland aus. Mit einer Niederlassung in Passau sollen die Betreuung vor Ort sowie lokale Partnerschaften intensiviert werden.
In keiner Jahreszeit gibt es so viele Sonnenstunden wie im Sommer. Das erhöht auch die Stromproduktion von PV-Anlagen. Das Energy-Sharing-Startup Sonnnig verwaltet Energiegemeinschaften. So können z.B. Familien ihre Wohnsitze verbinden und Strom austauschen oder Einzelpersonen ihr Strom-Guthaben einlösen. Ursprünglich konzentrierte sich das Startup auf Endverbraucher, also Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden. Nun soll Sonnnig aber auch mit Energieversorgern kooperieren, denn Energieversorgungsunternehmen stünden zunehmend vor einem Einkaufs- und Prognoseproblem.
infrared.city
Der Hitzestress in Wien wird hier visualisiert. (c) Live.infrared.city
Die Sommer werden immer heißer und Großstädte wie Wien stehen zunehmend unter Hitzestress. Die Hitze ist nicht nur unangenehm, sondern unter Umständen auch gefährlich. Das ClimateTech-Startup live.infrared.city möchte dem entgegenwirken. Es liefert eine kostenlos abrufbare Echtzeit-Hitzekarte, die das gesamte Wiener Stadtgebiet abdeckt. Dadurch sollen unkompliziert die kühlste Route, die schattigsten Straßen oder das heißeste Gebiet gefunden werden. Wien war die erste Stadt, die von live.infrared.city abgedeckt wurde. Mittlerweile sind auch London, New York und Stuttgart auf der Webseite zu finden.
Kennt ihr noch Startups, die euch den Sommer erleichtern? Dann schreibt uns unter [email protected].
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