05.03.2026
ERWEITERUNG

Kooperation vertieft: Bitpanda wird Online-Trading-Partner vom FC Bayern München

Das Wiener Unicorn Bitpanda verlängert und erweitert seine Partnerschaft mit dem FC Bayern München.
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Dominik Beier, Chief Commercial Officer von Bitpanda und Rouven Kasper, Vorstand Marketing & Vertrieb des FC Bayern | © Bitpanda

Vor gut zwei Jahren holte sich das Wiener Unicorn Bitpanda einen prominenten Partner ins Boot: den deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München (brutkasten berichtete). Neben dem Münchner Verein kooperiert das FinTech im Rahmen seines Sportsponsorings auch mit Arsenal FC, Paris Saint-Germain, AC Milan und FC Basel. Hinzu kommen Partnerschaften mit der ATP Tour, einzelnen Tennisspielern sowie verschiedenen Turnieren.

Nun wird die Zusammenarbeit mit dem FC Bayern verlängert und zugleich inhaltlich ausgebaut. Künftig tritt Bitpanda nicht mehr nur als Krypto-Partner auf, sondern übernimmt die Rolle des offiziellen Online-Trading-Partners des Vereins.

„Der FC Bayern steht für Spitzenleistung, Professionalität und nachhaltigen Erfolg – Werte, die auch für Bitpanda zentral sind. Die Weiterentwicklung unserer Partnerschaft zum Trading Partner ist ein logischer Schritt, der unsere strategische Ausrichtung als Multi-Asset-Plattform widerspiegelt”, sagt Dominik Beier, Chief Commercial Officer von Bitpanda.

Bitpanda als Multi-Asset-Plattform

Die Ausweitung der Kooperation spiegelt auch die strategische Entwicklung des Unternehmens wider. Bitpanda positioniert sich zunehmend als Multi-Asset-Plattform: Neben Kryptowährungen und Edelmetallen können Nutzer mittlerweile auch Aktien und ETFs über die Plattform handeln.

Die Partnerschaft mit dem FC Bayern soll europaweit sichtbar sein, mit besonderem Schwerpunkt im DACH-Raum. Sie ist Teil der Strategie von Bitpanda, mit international führenden Sportorganisationen zusammenzuarbeiten.

Die Kooperation mit dem Münchner Fußballklub spiegele „diesen Anspruch wider und unterstreicht die gemeinsame Ausrichtung auf Exzellenz, langfristiges Denken und internationale Relevanz“, heißt es in einer Presseaussendung.

„Wir freuen uns über die Fortsetzung der Partnerschaft mit Bitpanda. Den FC Bayern zeichnet Kontinuität in seinen Kooperationen aus, denn Beständigkeit ermöglicht echte Entwicklung, statt nur auf kurzfristige Effekte abzuzielen. Die inhaltliche Ausweitung dieser Zusammenarbeit unterstreicht, dass wir unsere Perspektiven gemeinsam weiterentwickeln”, kommentiert Rouven Kasper, Vorstand Marketing & Vertrieb des FC Bayern.

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Tamburi-Geschäftsführer Paul Brandstätter (r.) und Dominic Allram. © Beatriz Hasler

Das 2019 in Wien gegründete Unternehmen Tamburi betreibt ein zustellerneutrales Paketkastennetz. Nun hat das Startup einen weiteren Schritt beim Ausbau seiner Infrastruktur gesetzt: In der Antonie-Lehr-Straße im Bezirk Wien-Floridsdorf wurde die tausendste Anlage in Österreich in Betrieb genommen.

300 Stationen in einem Jahr

Noch im vergangenen Jahr hielt das Unternehmen bei rund 700 Standorten, wie brutkasten berichtete. Innerhalb von einem Jahr kamen somit 300 neue Anlagen hinzu. Tamburi möchte sich mit diesen autarken Stationen als Alternative zu den geschlossenen Systemen etablierter Logistikkonzerne positionieren.

Die Anlagen finden sich in Wohnanlagen, bei Unternehmen sowie an Verkehrsknotenpunkten. Durch eine Kooperation mit den ÖBB stehen die Schließfächer zudem an den österreichischen Landeshauptstadtbahnhöfen zur Gepäckaufbewahrung bereit. Die modularen Schließfächer benötigen laut Unternehmen weder Fundament noch Stromanschluss und lassen sich dadurch flexibel aufstellen.

Nächste Wachstumsphase

Für die Zukunft plant die Geschäftsführung, das Netz gemeinsam mit Wohnbaugesellschaften, Gemeinden und Immobilieneigentümer:innen weiter zu verdichten. Gebündelte Zustellungen sollen dabei helfen, den Verkehr auf der sogenannten letzten Meile zu reduzieren.

Paul Brandstätter, Geschäftsführer der Tamburi Holding GmbH, skizziert die langfristige Ausrichtung der Firma: „Unser Anspruch ist es, eine Infrastruktur aufzubauen, die so selbstverständlich verfügbar wird wie der klassische Briefkasten.“ Der aktuelle Meilenstein von 1.000 Stationen sei dabei laut Brandstätter lediglich „der Ausgangspunkt für die nächste Wachstumsphase“.

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