24.06.2020

Klimaschutz-Stadt Wien: Mit Landkarte und Deep Demo auf dem Weg zur Dekarbonisierung

Ashoka, eine Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurship, und EIT Climate-KIC, Europas größte Initiative zum Thema Klimaschutz-Innovation, haben sich zusammengeschlossen, um eine Landkarte der Klimaschutz-Vorreiter in Österreich und CEE zu entwickeln. Gemeinsam mit der Stadt Wien und dem Deep Demo-Programm möchte man in den nächsten fünf bis zehn Jahren Klimaschutzmaßnahmen entwickeln und umsetzen.
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Klimaschutz, Klimaschutz-Landkarte, Climate-Kic, Sarah Haas, EIT, Wien,
(c) Climate-Kic - Zwei Initiativen sollen dabei Helfen innovative Klimaschutz-Akteure miteinander zu vernetzen und Wien zu dekarbonisieren.

Akteure des Klimaschutz leiden an einem Problem: Innovationen in diesem Bereich werden derzeit nicht schnell und wirksam genug umgesetzt. Ein Grund dafür ist die mangelnde Vernetzung zwischen Forschungseinrichtungen, Startups und Sozialunternehmen, die nachhaltige Lösungen anbieten, und Regionen, Verwaltungs-Einrichtungen und Unternehmen, die diese benötigen. Die EU-Innovationsschmiede Climate-KIC, das globale Netzwerk Ashoka und die Stadt Wien arbeiten deshalb mit diversen Initiativen und Mitteln daran, diesen Umstand zu verbessern. Darunter sind auch das „Deep Demo“-Programm und eine „Klimaschutz-Landkarte“.

+++ IHS-Chef: „Coronakrise könnte Bekämpfung der Klimakrise schwieriger machen“ +++

Deep Demo in Wien

Sarah Haas ist Co-Programmleiterin der EIT Climate-KIC-Programmlinie Deep Demonstration. Dabei handelt es sich um das Vorhaben, Städte oder Regionen zu unterstützen und zu vernetzen, um langfristig Klimaneutralität voranzutreiben. Sie hat in ihren zwei Jahren als „Community und Venture“-Managerin beim Impact Hub Vienna über 550 „Changemakers“ mit jenen Ressourcen versorgt, die gebraucht wurden, um Geschäftslösungen und Technologien zu erschaffen, um die größten Herausforderungen unserer Zeit zu adressieren. Nun ist sie zur Stadt Wien in die Abteilung Energieplanung gewechselt. So ist die Hauptstadt in ihren Fokus gekommen.

Eine von 15 Städten für Klimaschutz

Wien ist eine von insgesamt 15 europäischen „Deep Demo“-Städten, die innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre vertieft an der Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen des Programms arbeiten sollen. Das Programm unterstützt Wien bei der Entwicklung von Klimaschutzlösungen in Bereichen, die einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung von Treibhausgasemissionen haben.

Seit 2019 gibt es einen Klimarat

2019 wurde von der Stadt die Einrichtung eines Klimarats und die Einführung eines Klimabudgets beschlossen. Zusätzlich werden nun mit dem Deep Demonstration Programm in einigen Bereichen Schwerpunkte gesetzt: Stadterneuerung und Energieversorgung, Stadtplanung und grüne Infrastruktur, Mobilität, Klimabudget als Steuerungseinrichtung, Innovationen und Wirtschaftsstandort sowie Partizipation und soziale Gerechtigkeit.

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(c) Olga Climova – Deep Demo Co-Programmleiterin Sarah Haas möchte für Wien einen Systemwandel.

Systemwandel

„Wir sehen das Programm auch als ‚key-enabler‘ zwischen Innovatoren, Startups und der Stadt“, erklärt Haas. Sie spricht davon, Wien zu einem Systemwandel zu bewegen und dafür in die verschiedenen Ebenen, die finanzielle, legislative, technische und die kulturelle Ebene einzudringen. Dabei arbeiten Climate-KIC und fünf Magistratsabteilungen mit diversen Experimenten, die alle „österreichisch“ benannt sind, wie sie sagt.

„Her mit der Marie!“

Haas erzählt vom Projekt „Her mit der Marie!“, bei dem es darum geht, dass Personen bei Budget-Fragen für Klimaschutz „mitpartizipieren“. Dies soll die lokale Demokratie und das Verständnis für einen verantwortungsvollen Umgang mit begrenzten Ressourcen stärken, und lokales Know how generieren. In Summe sollen so soziale und lokale Netzwerke gestärkt werden und auch neue Umsetzungspartnerschaften im Sinne einer kooperativen Nachbarschafts- und Stadtteilentwicklung entstehen.

„Owe vom Gas!“

Ein weiteres Projekt, auf das Haas hinweist, trägt den Namen „Owe vom Gas!“ und soll in Kooperation mit Wiener Wohnen umgesetzt werden. „Allein in Wien gibt es 400.000 Gasthermen.“, weiß die Klimaschützerin und zielt mit dieser Kampagne auf die Dekarbonisierung der Stadt hin, die wie sie sagt, eine Notwendigkeit in der Zukunft darstellt. Dies sei vielen bewusst.

Umstellung auf Wärmepumpen

Anfangen wird man mit drei Gebäuden im sozialen Wohnbau der Stadt Wien, die von einer Gasetagenheizung auf eine Lösung mit Wärmepumpen umgestellt werden. „Es werden Gebäude ausgewählt, die nicht an die Fernwärme angeschlossen werden können“, erklärt Haas. Freier Platz auf dem Dach oder im Keller soll für die Wärmpepumpen genutzt werden. Insgesamt sei das ganze System darauf ausgelegt, dass Wohnungen auch sukzessive angeschlossen werden können.

Photovoltaik-Dachgärten

„Griane Dächer“ ist ein Pilotprojekt für Photovoltaik-Dachgärten. Eine Kombination von Dachbegrünung und Solarenergie soll das Mikroklima verbessern, erneuerbare Energie produzieren und einen Lebensraum für Mensch und Natur darstellen. „Den Strom moch ma uns söwa“ zielt dagegen auf erneuerbare-Energie-Gemeinschaften ab, die es einzelnen Bürgern ermöglichen Energie zu erzeugen und auch selbst zu verbrauchen. Damit sollen sie Teil des Energiesystems werden.

„One-Stop-Shop“

Ein „One-Stop-Shop“ soll dabei Informationen zu Gründung einer Gemeinschaft, zur Fördermöglichkeit und zur Installierung von Erzeugungsanlagen liefern. Der Shop stellt außerdem eine Plattform für den Betrieb bereit und vermittelt Dienstleister die Betrieb und Abwicklung übernehmen können. Auf der Plattform sollen sich neben Best-Practice-Beispielen auch interessierte Personen zur Realisierung von Gemeinschaften finden können – zur Erhöhung der Reichweite, so die Idee.

Klimaschutz-Landkarte

Johannes Naimer-Stach ist Country Manager, Austria bei EIT Climate Kick. Mit seinem Unternehmen 288 Grad Consulting berät er unter anderem Eco-Startups oder setzt sich mit der Firma Likano für Klimaschutzprojekte in Ruanda ein. Alexander Kesselring ist Projektmanager bei Ashoka. Er war davor wissenschaftlicher Projektleiter am Zentrum für Soziale Innovation in Wien. Dort widmete er sich empirischen Studien und Theorien zu sozialer Innovation.

Beiden Männern ist gemein, dass sie auf der Suche nach Vorreitern im Klimaschutz sind. Aus der Kooperation des europäischen Netzwerks und der Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurs ist eine Klimaschutz-Landkarte entstanden, die auf vier Bereiche fokussiert: Nachhaltige Produktionssysteme, Nachhaltige Investments, Urbane Transition und Nachhaltige Landwirtschaft.

Kurz gesagt, es handelt sich hierbei um eine Visualisierung, um sichtbar zu machen, wer einen besonders positiven Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutz-Lösungen leistet. Damit möchte man die Sichtbarkeit erhöhen, übergreifende Kooperationen anregen und komplementäre Rollen zusammenbringen.

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(c) Ashoka,/Climate Kic – Alexander Kesselring, Ashoka, und Johannes Naimer-Stach von Climate-KIC entwickelten eine Klimaschutzlandkarte für Wien.

Nominierung als Credo

Der Zusammenstellung der Karte gingen unter anderem 165 telefonische Interviews zuvor, deren standardisierter Fragebogen einen inhaltlichen und einen „Nominierungs-Teil“ in sich trug. Befragte konnten dabei drei Personen nominieren, die es ihrer Meinung nach verdient hätten in Sachen Kampf gegen den Klimawandel sichtbarer zu werden.

Dabei spielte die Wertschätzung eine Hauptrolle. Der Wortlaut im Interviewleitfaden für Nominierungen war: „Menschen, die als Vorreiter einen positiven Beitrag zur Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung von Lösungen im Bereich Klimaschutz leisten.“.

Nominierte Personen wurde a la Schneeballverfahren ebenfalls kontaktiert und interviewt. Die „Startliste“ für diese Methodik wurde auf Grundlage von Stakeholder-Recherchen und Mappings von EIT Climate-KIC erstellt. Schlussendlich befinden sich auf der Landkarte nun 305 nominierte Personen – 113 Frauen und 192 Männer.

Landkarte: Explorativ, nicht abgeschlossen

Kesselring ist es wichtig klarzustellen, dass es sich hierbei um eine explorative Karte handelt, die nicht vollständig, dafür aber erweiterbar ist. Für Startups, die sich darauf wiederfinden wollen oder einfach einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen, hat Naimer-Stach einen Tipp parat: „Sich nicht entmutigen lassen und durch ‚green washing‘ durch“, sagt er.

Für ihn ist die Karte eine Art „Vertrauensindex“, dessen Referenzsystem um den Faktor PR bereinigt ist. „Es geht darum, wem vertraut wird“, sagt er und erwartet sich, dass die teilnehmenden Städte, egal ob Mailand, Krakau oder Amsterdam, von Wien lernen und umgekehrt. „Am Ende des Tages kann nur die totale Dekarbonsierung der Stadt das Ziel sein“, so der Country Manager.

„Keine Rangliste“

Auch Kesselring möchte das Thema in die Breite tragen und Akteure zum Klimaschutz zusammenbringen. Für ihn ist die Darstellung von Klimaschützern auf der Landkarte keine Rangliste, sondern mehr eine Einladung.

Der Prozess für eine Erweiterung der Klimaschutz-Landkarte wird aktuell angedacht und ausgearbeitet. Interessierte können sich bei Ashoka und Climate-KIC melden.


⇒ Ashoka

⇒ Climat-Kic

⇒ Beta-Version der Landkarte

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GoStudent
© brutkasten - Felix Ohswald, Gründer GoStudent.

GoStudent verfolgt weiter seine Offline-Strategie. Bereits 2022 hatte man Studienkreis übernommen – brutkasten berichtete. Der bereits 1974 gegründete Studienkreis galt als Deutschlands größtes Nachhilfeunternehmen mit bundesweit über 1.000 Lernzentren.

Im Mai 2025 vermeldete das Unicorn dann die Erweiterung seines Geschäftsmodells und den Plan, künftig verstärkt auf stationäre Nachhilfestandorte zu setzen – siehe hier.

GoStudent erweitert sich

„Das Franchise-Modell mit stationären Nachhilfestandorten, das wir in Deutschland übernommen haben, hat sich äußerst positiv entwickelt. Deshalb ist es für uns ein logischer nächster Schritt, dieses erfolgreiche Modell nun auf weitere europäische Länder auszuweiten, in denen wir bereits mit unserer personalisierten Online-Einzelnachhilfe aktiv sind“, erklärte damals eine Sprecherin des EdTechs die Gründe für diesen Schritt.

Heute schrieb GoStudent-Gründer Felix Ohswald per LinkedIn-Post, dass man bereits am 28. August den Kaufvertrag mit der Berlitz Corporation für die Berlitz Deutschland GmbH unterzeichnet habe und sich damit nun 50 Sprachzentren in ganz Deutschland, öffentlich geförderte Integrations- und berufliche Qualifizierungsprogramme, das Geschäft mit öffentlichen Institutionen, Sprachprüfungen und Zertifizierungen, ein breites Portfolio an Präsenzkursen für Privatkunden, die Rekrutierung internationaler Fachkräfte sowie Programme für Kinder und Jugendliche einverleibt habe.

Sprachkenntnisse im Fokus

Während Berlitz das Geschäft mit Unternehmenskunden und das Online-Sprachtraining weiterführt, ist die Berlitz Deutschland GmbH seit 1. September in einem separaten Unternehmen organisiert. Die Berlitz Deutschland GmbH bleibt dabei unter der Marke Berlitz und als Franchise-Partner der Berlitz Corporation bestehen. Der Abschluss der Transaktion wird bis zum Jahresende erwartet.

Hintergrund des Deals ist die Bedeutung von Sprachkenntnissen für den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt: Rund die Hälfte aller Arbeitgeber verlangt laut dem Unternehmen mindestens Deutschkenntnisse auf B2-Niveau. Die für öffentlich geförderte Sprachprogramme notwendigen Akkreditierungen wurden über zwei Jahrzehnte aufgebaut. Die operative Führung der Berlitz Deutschland GmbH bleibt bei Mattias Schwarz und dem bestehenden Team.

Drei Beobachtungen

Den Grund für diesen Schritt erläutert Ohswald aus drei Beobachtungen und zwei Hypothesen heraus: Erstens sei Deutsch das meistgebuchte Fach in der Nachhilfe: In der Grundschule werde Deutsch sogar häufiger gebucht als Mathematik – und das gelte für Kinder aller Herkünfte.

Zweitens zeige sich ein Zusammenhang mit der Demografie: In Städten und Kreisen, in denen viele Familien zu Hause mehr als eine Sprache sprechen, sei Deutsch häufiger Bestandteil der Nachhilfeverträge. Gleichzeitig würden Familien mit Zuwanderungsgeschichte laut Bildungsforschung seltener Nachhilfe in Anspruch nehmen, obwohl der Bedarf höher wäre.

Drittens zeige sich die Bedeutung von Sprachkompetenz auch in der Mathematik: Bei der zentralen Prüfung am Ende der zehnten Klasse in Nordrhein-Westfalen würde Sprachkompetenz 14 Prozent der Unterschiede in der Mathematikleistung erklären, während es bei sozialer Herkunft und Migrationshintergrund jeweils ein bis drei Prozent seien. Zwischen dem sprachlich schwächsten und stärksten Drittel der Schüler lag dabei mehr als eine Schulnote.

„Aus diesen Beobachtungen sind zwei Hypothesen geworden, und aus den Hypothesen eine Entscheidung. Sie fällt in einen Markt, dessen Etat der Bund 2027 fast halbieren will, und in Wochen, in denen der Bundestag genau darüber berät. Man kann das den falschen Moment nennen. Wir halten es für den richtigen und erklären, warum“, beschreibt Ohswald seine Gedanken.

Hypothese 1: „Die Arbeitswelt sortiert nach Sprache, bevor sie nach Qualifikation sortiert“

Die erste Sortierung beginne Ohswald zufolge bereits in der Schule. „2021 sprachen noch 62 Prozent der Viertklässler zu Hause immer Deutsch, zehn Jahre davor 84. Jedes vierte Kind verließ die Grundschule, ohne so lesen zu können, wie es die weiterführende Schule voraussetzt. Ein Kind, das zu Hause nie Deutsch spricht, liegt im Lesen 36 Punkte zurück, auch im Vergleich mit Kindern gleicher sozialer Herkunft. Ein Teil des Rückstands ist Armut. Ein Teil ist Sprache. Der zweite Teil ist der, den Bildung beheben kann“, betont Ohswald.

Die zweite Sortierung würde an der Tür zum Arbeitsmarkt stattfinden. Sie treffe Erwachsene, die neu kommen: „Die Hälfte der Betriebe verlangt bei Einstellungen immer mindestens B2, in Gesundheit, Bildung und Finanzen drei Viertel und mehr. Die andere Hälfte stellt auch darunter ein, im Gastgewerbe, in Lager und Verkehr, in der Leiharbeit. Die Sprachschwelle entscheidet nicht, ob jemand arbeitet. Sie entscheidet, in welchem Segment. In den reglementierten Berufen ist sie Zulassungsbedingung: Ärztinnen und Ärzte brauchen überall B2 und eine Fachsprachprüfung auf C1, Pflegekräfte B2, obwohl viele mit B1 einreisen“, erklärt der GoStudent-Gründer.

Als Beispiel führt Ohswald an, dass 72 Prozent der Geflüchteten aus der Ukraine über einen Hochschul- oder vergleichbaren Abschluss verfügen, doch nur fünf Prozent bei ihrer Ankunft gut Deutsch sprechen würden. Laut Studien seien es bessere Sprachkenntnisse, die die Einstellungsbereitschaft deutlich erhöhen, während fehlende Kinderbetreuung und nicht anerkannte Abschlüsse weitere Hürden darstellen. Sprache sei damit eine zentrale Voraussetzung dafür, dass vorhandene Qualifikationen auf dem deutschen Arbeitsmarkt sichtbar und nutzbar werden, so Ohswald.

Hypothese 2: Sprache hört nicht bei B1 auf

Der Integrationskurs – um auf seine zweite These zu kommen – zielt auf B1 ab. Für viele berufliche Wege seien jedoch weitergehende Sprachkenntnisse erforderlich, was für Ohswald bedeutet, dass auch nach dem Spracherwerb berufliche Weiterbildung schlicht ein wichtiger Schritt bleibe.

„Das IAB hat bei Geflüchteten gemessen, was nach dem Sprachkurs wirkt: Ein Sprachkurs mit Aktivierung bringt nach fünf bis sechs Jahren rund 3,5 Prozentpunkte mehr Beschäftigung“, zeigt sich der Founder auf LinkedIn überzeugt. „Eine geförderte Weiterbildung bringt rund 13 Prozentpunkte und etwa 800 Euro mehr Monatsbrutto. Sprache öffnet die Tür. Qualifikation bringt durch.“

All dies im Hinterkopf, scheint nun klar, was GoStudent mit der Berlitz-Übernahme möchte: Seine beiden Hypothesen in die Praxis übersetzen: Sprache als Schlüssel für Bildung und Arbeitsmarkt – und als Ausgangspunkt für den nächsten Schritt, die berufliche Qualifizierung, und sich weiter als stationärer Anbieter verfestigen.

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AI Summaries

Klimaschutz-Stadt Wien: Mit Landkarte und Deep Demo auf dem Weg zur Dekarbonisierung

  • Innovationen beim Klimaschutz werden derzeit nicht schnell und wirksam genug umgesetzt.
  • Ein Grund dafür ist die mangelnde Vernetzung zwischen Forschungseinrichtungen, Startups und Sozialunternehmen, die nachhaltige Lösungen anbieten, und Regionen, Verwaltungs-Einrichtungen und Unternehmen, die diese benötigen.
  • Aus der Kooperation des europäischen Netzwerks Climate-Kic und der Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurs Ashoka ist eine Klimaschutz-Landkarte entstanden, die auf vier Bereiche fokussiert: Nachhaltige Produktionssysteme, Nachhaltige Investments, Urbane Transition und Nachhaltige Landwirtschaft.
  • Schlussendlich befinden sich auf der Landkarte nun 305 nominierte Personen – 113 Frauen und 192 Männer.
  • „Am Ende des Tages kann die totale Dekarbonsierung der Stadt das Ziel sein.
  • Kesselring möchte das Thema in die Breite tragen und Akteure zum Klimaschutz zusammenbringen.

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