28.02.2023

Transformationsoffensive: 600 Mio. Euro Fördergeld vom Wirtschaftsministerium

Die bereits im Herbst angekündigte Klima- und Transformationsoffensive soll die "grüne und digitale Transformation" fördern und geht nun in die Umsetzung.
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Minister Martin Kocher.
© BKA/Dunker - Minister Martin Kocher.

Bereits im Oktober wurde die Klima- und Transformationsoffensive, die bis 2030 mit insgesamt 5,7 Milliarden Euro budgetiert ist, von der Regierung angekündigt – der brutkasten berichtete. Schon damals war auch von 600 Millionen Euro die Rede, die das Arbeits- und Wirtschaftsministerium (BMAW) im Rahmen des Programms zwischen 2023 und 2026 bereitstellt. Minister Martin Kocher verkündete in einer Pressekonferenz heute nun den Start dieser Maßnahmen für die „grüne und digitale Transformation“ und erläuterte die geplante Budget-Allokation.

„Die Mittel fließen in drei große Vorhaben: Erstens in Forschung und Qualifizierung, zweitens in den Bereich der Wirtschaftsförderung und drittens in ein sogenanntes ‚important project of common European interest‘ zum Thema Halbleiterproduktion“, so Kocher.

Erste Fördergelder können über FFG ab heute beantragt werden

Der Bereich Forschung und Qualifizierung wird über die FFG abgewickelt. Laut einer Aussendung werden dafür bis 2026 insgesamt 300 Millionen Euro Budget bereitgestellt. Im ersten Teilbereich Forschung und Technologieentwicklung ist die Antragstellung ab heute möglich. Dabei gibt es für die bereits bestehenden Basisprogramme und Frontrunner-Programme zusätzliches Budget. „Durch die neue Initiative werden schon für das Jahr 2023 zusätzlich 55 Millionen Euro zur Verfügung gestellt“, so der Minister. Im zweiten Teilbereich Qualifizierungsmaßnahmen wird das Budget durch die Transformationsoffensive dieses Jahr auf 20 Millionen Euro verdoppelt. In den kommenden Jahren werden dort insgesamt 50 Millionen Euro bereitgestellt. Die Antragstellung für die erste Teilmaßnahme, sogenannte „Skill Schecks“ für Mitarbeiter:innen-Fortbildungen, sei ab kommender Woche möglich, sagt Kocher.

Kocher: Standort- und Investitionsförderung „kann noch nicht ganz starten“

Der zweite Haupt-Bereich „Standort- und Investitionsförderung“ könne „noch nicht ganz starten“, so der Minister. „Da sind wir am Vorbereiten. Allerdings hängt das am europäischen Beihilferahmen, der derzeit überarbeitet wird. Damit fehlen noch die nötigen Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene, auf deren Basis wir dann umsetzen können“. Zum EU-Halbleiterprojekt äußerte sich Kocher in der heutigen Pressekonferenz nicht weiter. Im Oktober war von 50 Millionen Euro Budget dafür die Rede.

Klima- und Transformationsoffensive: „Antwort Österreichs auf den Inflation Reduction Act“

Es sei insgesamt ein großes Paket, meint der Minister: „Man kann in gewisser Weise sagen, dass die Klima- und Transformationsoffensive die Antwort Österreichs auf den Inflation Reduction Act der USA ist, weil es tatsächlich eine ähnliche Zielsetzung verfolgt“. Man wolle die Wettbewerbsfähigkeit erhalten, gleichzeitig Abhängigkeiten reduzieren und dabei noch „gute Arbeitsplätze“ schaffen. Von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung kommen dazu per Aussendung durchwegs positive Reaktionen zu dieser Phase 1 der Transformationsoffesive, weitere Institutionen äußerten sich bislang noch nicht dazu.

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Beim WeAreDevelopers World Congress 2025. (c) Warda Network

Die Plattform WeAreDevelopers und die WKÖ Außenwirtschaft Austria haben eine strategische Zusammenarbeit angekündigt. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, österreichischen Gründer:innen den Weg in den US-amerikanischen Technologiemarkt zu erleichtern. Im Rahmen des sogenannten „Startup Landing Zone“-Programms der Kampagne „GoUSA Silicon Valley 2026″ werden zwölf heimische Startups für einen vollständig unterstützten Markteintritt in der San Francisco Bay Area ausgewählt.

Zugang zu VCs und internationalen Tech-Bühnen

Das Programm richtet sich gezielt an Startups, die skalieren wollen, und vermittelt direkte Kontakte zu Venture Capitalists, Business Angels und zentralen Akteur:innen des Silicon Valley-Ökosystems. Ein wesentlicher Bestandteil der Reise, die im September 2026 stattfindet, ist die Präsenz der Startups auf drei der einflussreichsten Tech-Veranstaltungen der Welt. Die Teilnehmer:innen erhalten exklusiven Zugang zum WeAreDevelopers World Congress North America (23. bis 25. September 2026 in San José), zur San Francisco Tech Week sowie zur TechCrunch Disrupt.

Darüber hinaus umfasst das Angebot für die ausgewählten Gründerteams hochkarätige Keynotes, praxisorientierte Workshops & individuelle Coaching- und Mentoring-Sessions.

Laut Michael Dobersberger, dem österreichischen Wirtschaftsdelegierten in San Francisco, soll das Programm heimische Entrepreneur:innen dabei fordern, größer zu denken, schneller zu agieren und sich auf internationaler Bühne wettbewerbsfähig zu positionieren.

Acht Plätze verbleiben für heimische Tech-Gründer:innen

Für WeAreDevelopers, die ihr Flaggschiff-Event in diesem Jahr erstmals nach Nordamerika bringen, ist der Zeitpunkt kein Zufall. Co-Founder Benjamin Ruschin betont, dass man sicherstellen wolle, dass die nächste große Innovation nicht unbemerkt bleibt, nur weil sie in Österreich gestartet ist. Die Kooperation soll Gründer:innen einen kosteneffizienten und strukturierten Zugang in diesen stark umkämpften Markt bieten.

Von den zwölf verfügbaren Plätzen im Programm sind derzeit bereits vier an Startups vergeben. Interessierte Tech-Gründer:innen haben die Möglichkeit, sich für einen der acht verbleibenden Plätze zu bewerben. Die Einreichung erfolgt über die Veranstaltungsseite der WKÖ.


Disclaimer: Der Artikel entstand in Kooperation mit WeAreDevelopers




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