17.09.2019

klarx: 12,5 Mio. Euro Investment für Startup mit Tiroler Gründern

Das in München ansässige Startup Klarx ist auf die Vermietung von Baumaschinen spezialisiert. Nun schloss das 2015 ua. von zwei Tiroler Brüdern gegründete Unternehmen eine Finanzierungsrunde über 12,5 Millionen Euro ab.
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Milliuoneninvestment für klarx - Münchner Startup mit Tiroler Gründern
(c) Florian Breitenberger: Die klarx-Gründer Vincent Koch, Florian Handschuh und Matthias Handschuh

60 Mitarbeiter hat das Münchner Startup klarx inzwischen. 50.000 Mietanfragen wurden bislang bearbeitet. Unter den Kunden sind etwa Strabag und die Deutsche Bahn. 2015 von den Tiroler Brüdern Matthias und Florian Handschuh gemeinsam mit Vincent Koch in München gegründet, legte das Unternehmen in den vergangenen Jahren ein steiles Wachstum hin und ist nach eigenen Angaben inzwischen die führende Online-Mietplattform für Baumaschinen in Europa. Dabei startete man erst im Mai diesen Jahres in Österreich – der erste Internationalisierungsschritt.

+++ Tiroler Gründer starten Baumaschinenvermietung in Österreich +++ 

Millioneninvestment für weitere Internationalisierung

Derer sollen jetzt weitere folgen. In naher Zukunft will man in weiteren europäischen Ländern aktiv werden. Unter anderem dafür hat klarx nun eine Finanzierungrunde über 12,5 Millionen Euro abgeschlossen. Unter dem Lead von B&C Innovation Investments (BCII) – unter anderem bei TTTech investiert – beteiligte sich auch Bestandsinvestor Target Global (ua. Auto1 und Delivery Hero). „Wir werden mit der zusätzlichen Finanzierung unser starkes Wachstum international weiter beschleunigen und die Beschaffung am Bau durch unsere Technologieplattform nachhaltig verändern“, kommentiert Co-Founder und Geschäftsführer Florian Handschuh in einer Aussendung. Konkret werde die künftige Entwicklung von klarx nicht nur den Mietvorgang von Maschinen umfassen, sondern ein „digitales Dispositionstool“ für Vermieter und Bauunternehmen bereitstellen.

klarx „wird zunehmend zentraler Bestandteil der Wertschöpfungskette“

„Das österreichisch-deutsche Gründer- und Management-Team und die bisherigen Geschäftserfolge von klarx haben uns überzeugt. Nun ist die richtige Zeit für den weiteren Ausbau der Geschäftsfelder in Österreich und Deutschland und für die Expansion in weitere Länder. Die B&C-Gruppe steht klarx auf diesem Weg als Investor, aber auch mit Experten aus der Industrie- und Bauwirtschaft beratend zur Seite“, heißt es seitens Thomas Zimpfer, Geschäftsführer der BCII. Und Target Global Partner Ben Kaminski kommentiert: „Das Unternehmen treibt die Transformationsprozesses in der Branche voran und wird für Kunden und Lieferanten zunehmend zu einem zentralen Bestandteil der Wertschöpfungskette“.

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Die Strabag-Zentrale in Wien | (c) Erlacher / Strabag
Strabag startet Early-Stage VC Fonds. (c) Erlacher / Strabag

Schon vor über einem Jahr wurde bekannt, dass der österreichische Baukonzern Strabag einen eigenen Corporate VC Fonds eröffnen will, also eine Konzerntochter, die als Beteiligungsgesellschaft in Startups investiert. Nun dürfte dieser Plan mit Loom Ventures offiziell umgesetzt worden sein, wie der Managing Director Ilja Aizenberg auf LinkedIn bekanntgab.

Digital-, Energie- und Industrie-Infrastruktur

Auf ihrer Website beschreiben Loom Ventures genau, wen sie adressieren wollen: „Wir investieren in europäische Unternehmen in der Frühphase (Early-Stage) an der Schnittstelle von digitaler, Energie- und Industrie-Infrastruktur. Wenn Ihr Unternehmen reale Systeme autonomer, leistungsfähiger oder widerstandsfähiger macht, möchten wir von Ihnen hören“.

Weiters heißt es: „Infrastruktur ist längst mehr als nur reine Versorgung. Sie rückt näher an den Endnutzer heran, generiert mehr Wertschöpfung und bildet einen starken Integrationsvorteil (Moat) zwischen physischen Anlagen (Assets), Daten und Anwendungen. Ob in digitalen, Energie- oder Industriesystemen – wir sind stolz darauf, durch unseren Partner und Investor STRABAG über einen einzigartigen Branchenzugang zu verfügen. Dies untermauert unser Versprechen, unsere Gründungsteams weit über das reine Kapital hinaus aktiv zu unterstützen.“

100-Millionen-Euro-Fonds

Der Fonds hat laut Viktor Pasquali, Mitglied im Investment Committee von Loom Ventures, eine Größe von 100 Millionen Euro und sitzt in Wien. Pasquali kommentiert auf LinkedIn wie folgt: „Was vor zwei Jahren hinter den Kulissen begann, ist nun offiziell: Loom Ventures, ein 100-Millionen-Euro-Early-Stage-Venture-Capital-Fonds für europäische InfraTech-Unternehmen. Die Arbeit daran war genau die Art von Aufgabe, die ich am meisten schätze: eine Idee in eine Struktur zu verwandeln, die auf eigenen Beinen stehen kann – von der Konzeption und dem Aufsetzen des Fonds über die Governance und Positionierung bis hin zum Management-Team.“

Doppelspitze

Zum genannten Management-Team macht Pasquali genaue Angaben: Ilja Aizenberg und Toba Spiegel. Spiegel war zuvor Investment Director bei Trill Impact und war bereits Board-Observer für Soil Capital und tado.

„Ich habe mich entschieden, die Mission zu übernehmen, Loom Ventures mitzuleiten, weil es mir ermöglicht, die Art von Fonds aufzubauen, an die ich glaube: eine klare These, einen Fokus auf Investitionen, bei denen unsere Überzeugung am höchsten ist, und enge Zusammenarbeit mit Gründern. Gleichzeitig kann ich auf die industrielle Expertise und das Netzwerk von Strabag als eines der führenden Infrastrukturunternehmen Europas zurückgreifen, was mir noch bessere Wege gibt, das zu tun, was ich in diesem Job am erfüllendsten finde: für Gründer nützlich zu sein“, schreibt Spiegel auf LinkedIn.

Aizenberg war zuletzt Board Observer bei Wiliot und hat unter anderem auch für die Unternehmen NonoLINC, Corvic AI und Anjuna Security gearbeitet. Er bringt laut eigenen Angaben Erfahrung in KI und Materialwissenschaften sowie dem Unternehmensaufbau mit.

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