21.04.2021

Klarna App zeigt künftig CO2-Fußabdruck aller Einkäufe

Der schwedische Zahlungsanbieter Klarna bietet in seiner Shopping-App ab sofort ein neues CO2-Tracking Feature an. Konsumenten sollen so einen Zugang zu Klimadaten bekommen und den Impact ihrer Kaufentscheidungen besser nachvollziehen können.
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Die Shopping App von Klarna ist ab sofort um eine neue Funktion reicher: Wie der schwedische Zahlungsanbieter ankündigte, zeigt ein neues Feature künftig den CO2-Fußabdruck aller Klarna-Einkäufe an. Konsumenten sollen so Zugang zu Klimadaten bekommen und das Bewusstsein ihrer Kaufentscheidungen schärfen. Aktuell nutzen rund 18 Millionen Nutzer die App monatlich.

Klarna arbeitet mit schwedischen ClimateTech zusammen

Um an die Klimadaten zu kommen arbeitet, Klarna dafür mit dem 2018 gegründeten schwedischen ClimateTech Doconomy zusammen, das Lösungen zur Ermittlung des CO2-Verbrauchs von Transaktionen entwickelt hat.

Konkret können Unternehmen so ihren Kunden den eigenen durchschnittlichen CO2-Wert für jeden ihrer Einkäufe bereitstellen. Im Rahmen der Kooperation von Klarna und Doconomy werden die CO2-Daten auf globaler Ebene erfasst und kostenlos in der Klarna-App zur Verfügung gestellt. 

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Åland-Index zur Berechnung

Für jeden Einkauf, der mit einer Bezahloption getätigt wird, wird ein CO2-Fußabdruck auf Basis des sogenannten Åland-Index von Doconomy erstellt. Dabei handelt es sich um einen Cloud-basierten Software-Service, um den CO2-Ausstoß jeder Transaktion zu verfolgen, wobei unter anderem auf Finanzdaten zurückgegriffen wird.

So erhalten laut dem Unternehmen bis zu 90 Millionen Kunden Einblicke in ihre individuellen CO2-Emissionen. Zudem verweist der Zahlungsanbieter darauf, dass bereits zahlreiche Partnerhändler ihrerseits intensiv an eigenen Maßnahmen arbeiten. Aktuell nutzen rund 250.000 Einzelhändler die App.

„Wenn Fett-, Zucker- und Salzgehalt auf Lebensmitteln angegeben werden, warum sollten wir unsere CO2-Emissionen nicht genauso sichtbar machen? Diese Informationen sollten kein Aufpreis oder Luxus bedeuten, für den Verbraucher zahlen müssen. Vielmehr sollten sie eine wesentliche Rolle beim täglichen Einkauf spielen“, so Klarna CEO Sebastian Siemiatkowski über den Rollout des neuen Features.


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Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda (c) Bitpanda
Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda. (c) Bitpanda

Bitpanda gab heute bekannt, dass CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad im ersten Quartal 2027 zurücktreten wird. Bis zu seinem Ausscheiden bleibt er CEO und wird das Unternehmen weiterhin leiten. Danach wechselt er zur Erste Group, wie CEO Peter Bosek per LinkedIn-Post bekannt gibt. Der Bitpanda-Verwaltungsrat hat laut Aussendung eine strukturierte Suche nach Enzersdorfer-Konrads Nachfolge eingeleitet, bei der sowohl interne als auch externe Kandidaten berücksichtigt werden.

Bitpanda: Trummer als Co-CEO

Als Co-Founder und Chief Scientist bringt Christian Trummer Erfahrung in der Entwicklung der Plattform und Technologie ein, die Bitpandas Strategie zugrunde liegen. Er soll den Fokus auf Produktqualität zusätzlich schärfen, während Bitpanda die Weiterentwicklung des Multi-Asset-Angebots über Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle hinweg und den Ausbau seiner Infrastruktur für Finanzinstitute vorantreiben möchte, wie es per Aussendung heißt.

Eric Demuth, Executive Chairman und Präsident des Verwaltungsrats von Bitpanda zu den Vorgängen: „Lukas hat entscheidend dazu beigetragen, Bitpanda breiter aufzustellen und ein starkes Fundament für die Zukunft zu schaffen, und ich danke ihm für sein Engagement. Mit Christian als Co-CEO starten wir aus einer starken Ausgangsposition in die nächste Wachstumsphase und konzentrieren uns noch intensiver auf das, was uns zur bevorzugten Plattform für Millionen von Nutzern in Europa und zu einem verlässlichen Partner für Finanzinstitute weltweit macht.“

Enzersdorfer-Konrad zur Erste Group

Enzersdorfer-Konrad kommentiert wie folgt: „Meine Entscheidung, nächstes Jahr zurückzutreten, ist mir nicht leichtgefallen. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam aufgebaut haben, und werde Bitpanda bis zu meinem Ausscheiden weiterhin mit vollem Einsatz führen. Ich freue mich darauf, unsere Strategie gemeinsam mit Christian und unseren Teams voranzutreiben.“

Bei seiner neuen Rolle bei der Erste Group wird er konzernweit die Verantwortung dafür übernehmen, eine integrierte Strategie für Asset Management und digitales Investieren in den acht Kernmärkten der Erste Group und für deren 23 Millionen Kunden voranzutreiben, heißt es per offiziellem Statement.

„Vom Sparen zum Investieren“

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, Lukas für die Erste Group zu gewinnen. Er verkörpert den Pioniergeist und bringt umfassende Expertise darin mit, das Investieren einfacher und zugänglicher zu machen – ein entscheidender Faktor, um die nächste Generation von Anlegerinnen und Anlegern zu erreichen“, sagt Peter Bosek. „Junge Menschen beginnen früher und investieren aktiver als frühere Generationen. Ein Grund dafür ist das wachsende Bewusstsein dafür, dass sie ihre finanzielle Zukunft selbst absichern müssen. Da sich ihre Erwartungen laufend weiterentwickeln, muss auch unser Angebot mit ihnen wachsen. Lukas wird eine zentrale Rolle dabei spielen, unser Angebot in all unseren Märkten intuitiv und attraktiv zu gestalten und mehr Menschen in Mitteleuropa dabei zu unterstützen, den Schritt vom Sparen zum Investieren zu machen.“

„Lukas Enzersdorfer-Konrad hat in den vergangenen acht Jahren aus erster Hand erlebt, wie schnell sich die Erwartungen der Menschen an das Investieren verändern können, wenn man es einfach, transparent und zugänglich gestaltet“, so Bosek weiter: „Die Erste Group verfügt über etwas, das nur wenige Institutionen in diesem Bereich bieten können: direkte und vertrauensvolle Beziehungen zu 23 Millionen Kunden sowie mit George über eine der meistgenutzten Banking-Plattformen Europas.“

Das sagt Bitpandas CO-CEO

Christian Trummer, nun CO-CEO, kommentiert gegenüber brutkasten: „Vor zwölf Jahren haben wir Bitpanda mit einer einfachen Überzeugung gegründet: Investieren soll einfacher und zugänglicher sein. Ich freu mich diese Rolle zu übernehmen und werde noch mehr Fokus auf unsere Produktqualität legen. Wir müssen eine Multi-Asset-Plattform sein, die jeder liebt.“

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