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Wie heute bekannt wurde, hat die Kite Rise Technologies GmbH ein Insolvenzverfahren beantragt. Das geht aus einer Mitteilung des Alpenländischen Kreditorenverbands (AKV) hervor. Zuständig ist das Landesgericht Graz.
Laut AKV sind von der Insolvenz 39 Gläubiger:innen sowie acht Dienstnehmer:innen betroffen. Die Passiva belaufen sich auf rund 1,73 Millionen Euro, während die Aktiva mit etwa 363.000 Euro angegeben werden.
Keine Fortführung geplant
Wie der AKV weiter mitteilt, ist eine Fortführung des Unternehmens „offensichtlich nicht angedacht“. Das Verfahren wird als Konkurs geführt.
Fokus auf alternative Energiespeicher
Kite Rise Technologies mit Sitz in Graz hatte sich auf die Entwicklung stationärer Energiespeichersysteme spezialisiert. Im Mittelpunkt standen Speicherlösungen auf Basis von Natrium-Ionen-Technologie, die als Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien positioniert wurden. brutkasten berichtete
Das Unternehmen befand sich zuletzt in der Entwicklungsphase und arbeitete an der Markteinführung seiner Produkte. Geplante Umsätze konnten laut AKV jedoch nicht realisiert werden. Zusätzlich hätten gestiegene Entwicklungs- und Finanzierungskosten sowie eine bislang nicht ausbezahlte Forschungsprämie zur wirtschaftlichen Schieflage beigetragen.
Anfragen zu einer Stellungnahme des Unternehmens blieben bislang unbeantwortet, sofern eine Antwort einlangt, wird diese hier nachgereicht.




