02.08.2017

Kickstarter: helloplant aus Wien gibt Topf- und Gartenpflanzen eine Stimme

Der Sensor des Wiener Startups helloplant ermöglicht es Pflanzen über eine App um Hilfe zu schreien. Im Moment läuft eine Kickstarter-Kampagne.
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(c) helloplant

„Topfpflanzen, bitte gehts Spazieren!“ – Diesen dramatischen Appell brachte der österreichische Kabarettist Josef Hader in einem seiner Lieder im Programm „Privat“. Eine Antwort darauf hat er aber wohl von keiner Zimmerpflanze bekommen. Gut zwei Jahrzehnte später hat sich das Wiener Startup helloplant das Ziel gesetzt, die Kommunikationsmöglichkeiten von Topf- und Gartenpflanzen deutlich zu erhöhen. Für eine philosophische Diskussion mit Josef Hader mag es zwar nicht reichen. Doch durch den 15 Zentimeter großen Sensor des Wiener Unternehmens können die Pflanzen dafür etwas, das ihnen am Ende wohl wichtiger ist, als zu Philosophieren: Sie können um Hilfe schreien und damit ihr eigenes Überleben sichern.

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„Für alle, die nicht mit einem grünen Daumen gesegnet sind“

Denn der Sensor, der mit einer App verbunden ist, misst Bodenfeuchtigkeit, Lichtintensität, Boden- und Umgebungstemperatur. Zusätzlich müssen in der App Basisinformationen über die Pflanze angegeben werden. Diese schlägt dann Alarm, wenn es der Pflanze an etwas fehlt, bzw. sie von etwas zu viel hat. „Ich liebe alle meine Pflanzen, aber ich hatte einfach keinen Überblick wann sie gegossen werden sollten“ erzählt Gründer Peter Honeder. Der Wiener ist ursprünglich Software Developer. Sein Produkt sei „für alle, die nicht mit einem grünen Daumen gesegnet sind, aber auch für Pflanzenliebhaber, die noch mehr über ihre Liebsten wissen möchten.“ Der Sensor, dessen Batterie rund ein Jahr halten soll, ist mit Bluetooth low-energy verbunden und benötigt keine Internetverbindung. Wer den Zustand seiner Pflanze auch von weitem checken möchte oder in eine Smart Home-Lösungen integrieren möchte, kann den optionalen WiFi Hub einsetzten.

Promotion-Video:

Kickstarter-Kampagne gestartet

Nun, da die Entwicklung des helloplant-Sensors vorerst abgeschlossen ist, macht das Wiener Startup mit dem Start einer Kickstarter-Kampagne den nächsten Schritt. 19 Euro kostet ein Sensor für die allerersten Unterstützer. Danach steigert sich der Preis über 22 Euro (super early bird) und 25 Euro (early bird) auf letztendlich 35 Euro. Auch größere Packungen mit bis zu 10 Sensoren werden angeboten. Nach einem Tag steht die Kampagne mit rund 170 Unterstützern und über 8.500 Euro knapp unter einem Drittel des Finanzierungsziels von 30.000 Euro (Stand, 2. August, 16:00 Uhr). Die Kampagne läuft noch 32 Tage.

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Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda (c) Bitpanda
Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda. (c) Bitpanda

Bitpanda gab heute bekannt, dass CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad im ersten Quartal 2027 zurücktreten wird. Bis zu seinem Ausscheiden bleibt er CEO und wird das Unternehmen weiterhin leiten. Danach wechselt er zur Erste Group, wie CEO Peter Bosek per LinkedIn-Post bekannt gibt. Der Bitpanda-Verwaltungsrat hat laut Aussendung eine strukturierte Suche nach Enzersdorfer-Konrads Nachfolge eingeleitet, bei der sowohl interne als auch externe Kandidaten berücksichtigt werden.

Bitpanda: Trummer als Co-CEO

Als Co-Founder und Chief Scientist bringt Christian Trummer Erfahrung in der Entwicklung der Plattform und Technologie ein, die Bitpandas Strategie zugrunde liegen. Er soll den Fokus auf Produktqualität zusätzlich schärfen, während Bitpanda die Weiterentwicklung des Multi-Asset-Angebots über Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle hinweg und den Ausbau seiner Infrastruktur für Finanzinstitute vorantreiben möchte, wie es per Aussendung heißt.

Eric Demuth, Executive Chairman und Präsident des Verwaltungsrats von Bitpanda zu den Vorgängen: „Lukas hat entscheidend dazu beigetragen, Bitpanda breiter aufzustellen und ein starkes Fundament für die Zukunft zu schaffen, und ich danke ihm für sein Engagement. Mit Christian als Co-CEO starten wir aus einer starken Ausgangsposition in die nächste Wachstumsphase und konzentrieren uns noch intensiver auf das, was uns zur bevorzugten Plattform für Millionen von Nutzern in Europa und zu einem verlässlichen Partner für Finanzinstitute weltweit macht.“

Enzersdorfer-Konrad zur Erste Group

Enzersdorfer-Konrad kommentiert wie folgt: „Meine Entscheidung, nächstes Jahr zurückzutreten, ist mir nicht leichtgefallen. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam aufgebaut haben, und werde Bitpanda bis zu meinem Ausscheiden weiterhin mit vollem Einsatz führen. Ich freue mich darauf, unsere Strategie gemeinsam mit Christian und unseren Teams voranzutreiben.“

Bei seiner neuen Rolle bei der Erste Group wird er konzernweit die Verantwortung dafür übernehmen, eine integrierte Strategie für Asset Management und digitales Investieren in den acht Kernmärkten der Erste Group und für deren 23 Millionen Kunden voranzutreiben, heißt es per offiziellem Statement.

„Vom Sparen zum Investieren“

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, Lukas für die Erste Group zu gewinnen. Er verkörpert den Pioniergeist und bringt umfassende Expertise darin mit, das Investieren einfacher und zugänglicher zu machen – ein entscheidender Faktor, um die nächste Generation von Anlegerinnen und Anlegern zu erreichen“, sagt Peter Bosek. „Junge Menschen beginnen früher und investieren aktiver als frühere Generationen. Ein Grund dafür ist das wachsende Bewusstsein dafür, dass sie ihre finanzielle Zukunft selbst absichern müssen. Da sich ihre Erwartungen laufend weiterentwickeln, muss auch unser Angebot mit ihnen wachsen. Lukas wird eine zentrale Rolle dabei spielen, unser Angebot in all unseren Märkten intuitiv und attraktiv zu gestalten und mehr Menschen in Mitteleuropa dabei zu unterstützen, den Schritt vom Sparen zum Investieren zu machen.“

„Lukas Enzersdorfer-Konrad hat in den vergangenen acht Jahren aus erster Hand erlebt, wie schnell sich die Erwartungen der Menschen an das Investieren verändern können, wenn man es einfach, transparent und zugänglich gestaltet“, so Bosek weiter: „Die Erste Group verfügt über etwas, das nur wenige Institutionen in diesem Bereich bieten können: direkte und vertrauensvolle Beziehungen zu 23 Millionen Kunden sowie mit George über eine der meistgenutzten Banking-Plattformen Europas.“

Das sagt Bitpandas CO-CEO

Christian Trummer, nun CO-CEO, kommentiert gegenüber brutkasten: „Vor zwölf Jahren haben wir Bitpanda mit einer einfachen Überzeugung gegründet: Investieren soll einfacher und zugänglicher sein. Ich freu mich diese Rolle zu übernehmen und werde noch mehr Fokus auf unsere Produktqualität legen. Wir müssen eine Multi-Asset-Plattform sein, die jeder liebt.“

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