14.12.2023

KI wird zum Gamechanger im Gesundheitsbereich

Im Jahrbuch Gesundheit von Sanofi und der Wirtschaftskammer wird auch ein Schlaglicht auf Innovationen geworfen. KI ist dabei ein zentrales Thema.
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Die Präsentation des Jahrbuch Gesundheit im Vorjahr | (c) Daniela Dallinger/ Sanofi
Die Präsentation des Jahrbuch Gesundheit im Vorjahr | (c) Daniela Dallinger/ Sanofi
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Wie steht es um das heimische Gesundheitswesen? Was läuft gut? Wo gibt es noch Verbesserungspotenzial? Und wie unterstützt Künstliche Intelligenz das Gesundheitssystem? Darüber und über noch weitere spannende Themen berichten Expert:innen, die für die nächste Ausgabe des Jahrbuch Gesundheit von Sanofi und der Wirtschaftskammer (WKÖ) befragt wurden.

Der Tenor: Österreich ist prinzipiell gut aufgestellt, es gibt aber noch Luft nach oben. Das gilt nicht nur in der Gesundheitsversorgung selbst, sondern auch bei Innovationskraft und Digitalisierung. In allen drei Bereichen sehen die Expert:innen noch Potenzial für weitere Verbesserungen.

Jahrbuch Gesundheit feiert dieses Jahr 15. Jubiläum

Auf die Frage, wie sich die Situation verbessern lässt, soll des Jahrbuch Gesundheit 2023, das am 9. Jänner 2024 präsentiert wird, Antworten liefern – auch für die Entscheidungsträger:innen des Landes. Das Jahrbuch feiert dieses Jahr 15-jähriges Jubiläum – ein Grund, in die Vergangenheit, aber vor allem auch in die Zukunft zu blicken.

„Möchten Spagat zwischen fachlicher Expertise aus dem Gesundheitswesen und Aufklärung der Gesellschaft schaffen“

„Was als Kompendium für die heimische Gesundheitspolitik begonnen hat, feiert 2023 sein 15-jähriges Jubiläum: Das Jahrbuch Gesundheit. Gesundheit geht uns alle an – mit unserer Publikation möchten wir daher den Spagat zwischen fachlicher Expertise aus dem Gesundheitswesen und Aufklärung der Gesellschaft schaffen“, erklärt Sanofi Österreich-Geschäftsführerin Julia Guizani.

50 Expert:innen arbeiten gemeinsam am Jahrbuch Gesundheit

Rund 50 Expert:innen der österreichischen Gesundheitsbranche, darunter Patientenanwält:innen, Mediziner:innen und Ökonom:innen verfassen für das Jahrbuch Gesundheit, das gedruckt und digital erscheint, Beiträge zu den vier großen Themenschwerpunkten Innovation, Gesundheitsversorgung, Patientenmitbestimmung und Wirtschaftsfaktor Gesundheit. Dabei kommen bewusst nicht nur „alte Hasen“ sondern auch Studierende zu Wort.

„Das Jahrbuch Gesundheit ist Fixpunkt der heimischen Gesundheitspolitik“

„Das Jahrbuch Gesundheit ist Fixpunkt der heimischen Gesundheitspolitik. Es regt zum Nachlesen, Nachdenken und Handeln an. Expertinnen und Experten analysieren die Chancen und Herausforderungen in den Bereichen Forschung, Versorgung, Wirtschaft und Politik. Damit wollen wir einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Zukunft leisten“, sagt Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozial- und Gesundheitspolitik der WKÖ.

Großes Potenzial für KI in vielen Bereichen des Gesundheitswesens

Ein zentrales Thema sind dieses Jahr die Möglichkeiten, die der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitsbereich bietet und bieten wird. Das spiegeln auch die Antworten der Expert:innen in der eingangs erwähnten Befragung wider. Großes Potenzial wird nicht nur in der Erleichterung der Administration, sondern etwa auch als Unterstützung in der Diagnostik und bei Therapieentscheidungen sowie im großen Feld „Forschung und Entwicklung“ gesehen.

Umgang mit Daten wird zur zentralen Frage

Natürlich ist KI aber nicht das einzige große Digitalisierungsthema, das den Gesundheitsbereich bewegt und somit auch im Jahrbuch Gesundheit Platz findet. Etwa auch eHealth und Telemedizin spielen eine immer wichtigere Rolle. Zentral ist in all diesen Bereichen auch die Frage der Daten und des Umgangs mit diesen. Denn ihre Verfügbarkeit in entsprechender Qualität macht viele Innovationen im Gesundheitsbereich überhaupt erst möglich.

Hochkarätig besetztes Podium

Bei der Präsentation des Jahrbuch Gesundheit am 9. Jänner 2024 diskutiert ein hochkarätig besetztes Podium zu den genannten Themen:

  • Florian Tursky – Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation (angefragt)
  • Peter Lehner – Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger
  • Gertraud Leimüller – Geschäftsführerin Winnovation und leiwand.ai
  • Romama Ruda – Geschäftsführerin Future Health Lab
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Isabell Claus, Ashley Zvaniashvili, Eva Reder (v. l.) | (c) xchannels.ai

Das Wiener KI-Startup xchannels.ai setzt seinen internationalen Expansionskurs fort. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekannt gab, geht es eine strategische Partnerschaft mit der im Silicon Valley ansässigen Marketingagentur GrowthMasters.io ein. Für das von Isabell Claus und Ashley Zvaniashvili geführte Startup ist die Kooperation der nächste Schritt seiner internationalen Wachstumsstrategie. „Die Präsenz im Silicon Valley ist für uns keine symbolische Geste, sondern essentieller Teil unserer Strategie“, sagt Ashley Zvaniashvili, Co-Geschäftsführerin von xchannels.ai.

Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht der Wissenstransfer zwischen dem Silicon Valley und Europa. Xchannels.ai will die lokale Marktkenntnis und das Netzwerk von GrowthMasters.io nutzen, um neue Entwicklungen rund um KI, digitales Marketing und AI Visibility direkt im US-Markt aufzugreifen. AI Visibility bezeichnet die Sichtbarkeit von Unternehmen in KI-gestützten Such- und Antwortsystemen wie ChatGPT.

„Im Silicon Valley entstehen nahezu alle Trends, die später weltweit Marketingstrategien und digitale Geschäftsmodelle bestimmen. Europäische Unternehmen – insbesondere KMU – haben häufig erst mit starker Verzögerung Zugang zu diesem Wissen“, sagt Co-Geschäftsführerin Isabell Claus. Die gewonnenen Erkenntnisse aus den USA will xchannels.ai in konkrete Marketinglösungen übersetzen, die die europäischen Kunden nutzen können.

US-Marketingagentur mit österreichischen Wurzeln

Mit GrowthMasters.io holt sich xchannels.ai einen Partner an Bord, der bereits seit mehreren Jahren im US-amerikanischen Marketingmarkt tätig ist. Die Agentur wurde von der Oberösterreicherin Eva Reder gegründet und ist auf LinkedIn-Content, digitales Marketing und bezahlte Werbekampagnen spezialisiert.

Der Kontakt zwischen den beiden Unternehmen entstand durch ein anderes österreichisches Startup. GrowthMasters.io sei auf der Suche nach einer technischen Lösung gewesen, wie sie xchannels.ai anbietet, erklärt Claus. Die Zusammenarbeit soll dabei in beide Richtungen funktionieren: Während GrowthMasters.io seine Erfahrung und sein Netzwerk im US-Markt einbringt, stellt xchannels.ai seine KI-basierte Marketingplattform zur Verfügung. Diese unterstützt Unternehmen dabei, Marketinginhalte automatisiert zu erstellen und über verschiedene digitale Kanäle zu verbreiten. GrowthMasters.io will die Plattform künftig auch für seine eigenen Kunden in den USA einsetzen.

Erste US-Kunden über GrowthMasters.io erwartet

Die Partnerschaft markiert laut Claus erst den Beginn der US-Expansion. Das Startup, dass in Kürze erste Bestandskunden von GrowthMasters.io auch die Plattform von xchannels.ai nutzen werden.

Darüber hinaus plant das Unternehmen noch vor Jahresende eine Reise in die USA, um potenzielle Geschäftspartner zu treffen, die eigene Plattform vorzustellen und sein Netzwerk weiter auszubauen. Neben dem Silicon Valley steht dabei auch New York im Fokus. Vor allem die dort stark vertretene Kreativ- und Werbeindustrie mache den Standort für xchannels.ai interessant.

Von acht auf zehn internationale Märkte

Auch in Europa setzt xchannels.ai seinen Wachstumskurs fort. Bereits im August war das Startup nach eigenen Angaben mit rund 50 Unternehmenskunden in acht Ländern aktiv. Mittlerweile zählt das Unternehmen laut Claus 86 Kunden und zehn Mitarbeitende. Die Zahl der internationalen Märkte ist auf zehn gestiegen, zuletzt kamen Lettland und Italien hinzu.

Beim internationalen Wachstum setzt xchannels.ai weiterhin auf strategische Partnerschaften. Unter anderem arbeitet das Startup bereits mit der Deutschen Telekom zusammen. Die nun geschlossene Kooperation mit GrowthMasters.io soll diesen Ansatz auf den amerikanischen Markt ausweiten.

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