20.11.2025
SEED-FINANZIERUNG

KI-Fintech-Startup holt Investment von Speedinvest, Hansmann und Gschwandtner

Das Frankfurter Startup donnerstag.ai schließt eine Seed-Finanzierung in Höhe von 4,3 Millionen Euro ab. Unter den Investoren sind mehrere große österreichische Namen. 
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Die Gründer von donnerstag.ai: Barbaros Özbugutu (l.) und Volkan Özkan. | © donnerstag.ai

Speedinvest, Hansi Hansmann und Florian Gschwandtner sitzen erneut im selben Boot: Sie alle investieren in ein deutsches Startup. Jeder in der Szene weiß: Wenn man dieses Trio überzeugen kann, gilt das als verlässliches Signal für großes Potenzial.

Diesmal handelt es sich um das Frankfurter Startup donnerstag.ai. Die Seed-Finanzierung über 4,3 Millionen Euro wird von Speedinvest angeführt. Außerdem beteiligen sich noch QED Investors und Crestone VC sowie Stefan Kalteis und Alexander Kudlich. 

Co-Founder mit Exit-Erfahrung

Gegründet wurde Donnerstag.ai von Volkan Özkan und Barbaros Özbugutu. Letzterer ist kein Unbekannter in der Startup-Szene: Özbugutu war zuvor als Deutschlandchef bei Klarna tätig und Mitgründer sowie CEO des Zahlungsdienstleisters iyzico. Das deutsch-türkische FinTech war eines der ersten Investments von Speedinvest (brutkasten berichtete) und entwickelte sich zum Marktführer für Online-Zahlungen in der Türkei. 2019 wurde es an Prosus/Naspers verkauft. Dass Speedinvest Özbugutu und seinem neuen Startup erneut das Vertrauen schenkt, überrascht daher kaum.

“Wir sind stolz, als Lead-Investor Teil dieser Runde zu sein und gemeinsam mit Donnerstag.ai die Zukunft der europäischen Finanztechnologie zu gestalten”, sagt Stefan Klestil, General Partner bei Speedinvest. „In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz ERP- und Finanzsysteme grundlegend neu definiert, schafft Donnerstag.ai eine völlig neue Kategorie, die bislang technisch nicht adressiert werden konnte“.

Mit dem frischen Kapital plant das Team, seine Präsenz in der DACH-Region auszubauen und sein Angebot für ein sicheres, europaweit nutzbares Forderungsmanagement weiterzuentwickeln.

KI-Plattform für Lieferanten

Donnerstag.ai positioniert sich als KI-basierte Plattform, die speziell Lieferanten beim Forderungsmanagement unterstützen soll. Das System bündelt Daten aus ERP-, Leistungs- und Bankensystemen, gleicht tausende Transaktionen automatisch ab und soll dabei Abweichungen nahezu in Echtzeit melden. Der Algorithmus soll Unstimmigkeiten erkennen, fehlende Positionen vorhersagen und Finanzteams warnen, bevor tatsächliche Schäden entstehen.

„Jedes Jahr gehen Lieferanten Milliarden verloren, weil sie keinen klaren Überblick darüber haben, was geliefert, abgerechnet und bezahlt wurde”, erklärt Özbugutu, Co-Founder und CEO von Donnerstag.ai. “Mit unserer KI-Plattform aus Deutschland schaffen wir Transparenz in einer Branche, die für Europas Wettbewerbsfähigkeit zentral ist.“

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contextflow, Corona, Radiologie
(c) contextflow - Das contextflow-Team.

In den vergangenen Jahren war es um das auf KI-basierte Radiologie spezialisierte Wiener Startup Contextflow medial etwas stiller. Davor, im September 2021, hatte man eine bereits kommunizierte Investmentrunde um zwei Millionen Euro auf 6,7 Millionen Euro erweitert – brutkasten berichtete.

Contextflow-Deal: Millionen und Aktien

Nun gibt es wieder Neuigkeiten. 4DMedical, ein australisches Medizintechnikunternehmen für Atemwegsmedizin mit KI-basierter Bildgebung, hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Contextflow unterzeichnet. Der Deal umfasst laut einer am Montag bei der australischen Börse eingereichten Mitteilung eine Cash-Vorauszahlung in Höhe von rund 18,6 Millionen australischen Dollar (aktuell ca. 11,5 Millionen Euro), 56.235 Aktien sowie einen Earn-out von bis zu 2,6 Millionen Optionen über einen Zeitraum von zwei Jahren. Vorbehaltlich der Erreichung bestimmter Leistungsziele.

Die Übernahme soll 4DMedical eine umfassende kommerzielle Plattform direkt vor Ort in Europa ermöglichen und die globale Wachstumsstrategie beschleunigen.

Schnelle Expansion und eine Ersparnis

Während sich die Transaktion strategisch auf die geografische Expansion konzentriert, stärke sie zugleich die Technologieplattform von 4DMedical, heißt es in der Aussendung. Die KI-basierten Erkennungs- und Workflow-Tools von Contextflow, insbesondere im Bereich des Lungenkrebs-Screenings, sollen dabei die funktionellen Bildgebungsfähigkeiten von 4DMedical ergänzen, die eine quantitative Bewertung von Ventilation, Perfusion und Lungenmechanik ermöglichen.

Durch die Übernahme von Contextflow gewinnt 4DMedical ein in Europa ansässiges Team mit kommerzieller und technischer Expertise, einen etablierten Kundenstamm sowie eine klinische Präsenz in ganz Europa. Darüber hinaus erhält das Unternehmen eine CE-gekennzeichnete Produktsuite, die bereits in routinemäßigen klinischen Workflows eingesetzt wird, sowie eine regulatorisch konforme Plattform, die den Anforderungen der europäischen Medical Device Regulation (MDR) entspricht. Diese Grundlage diene 4DMedical dazu, den Zeit- und Komplexitätsaufwand für den Aufbau einer neuen regionalen Präsenz zu umgehen.

Contextflow-CEO wird General Manager

Durch diese Kombination komplementärer Produktsuiten sei das australische Unternehmen nun konkret in der Lage, funktionelle Lungenbildgebungslösungen in etablierte europäische radiologische Workflows einzuführen, Cross-Selling innerhalb der bestehenden installierten Kundenbasis zu betreiben, in Märkte mit etablierten Erstattungspfaden – einschließlich Deutschland – zu expandieren sowie die Markteinführungszeit für neue KI-gestützte Lösungen zu verkürzen. Die Ergänzung um eine kommerziell aktive, MDR-konforme Plattform reduziere dabei zusätzliche regulatorische Reibungsverluste und ermögliche skalierbares Wachstum in mehreren europäischen Märkten.

Markus Holzer, CEO von Contextflow, übernimmt künftig die Rolle des General Managers von 4DMedical Europe, verantwortet das Wachstum des Unternehmens in der Region und berichtet direkt an Gründer und CEO Andreas Fouras.

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